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Nikon D5200 Produkteinschätzung

10.03.2013 | 08:05 Uhr

Als Konkurrenz zu Canon EOS 60D und Pentax K-5 will Nikon mit der D5200 in der DSLR-Mittelklasse angreifen. Zu den wichtigsten Verbesserungen zählen der 24-Megapixel-CMOS-Sensor, ein neues Autofokus-System, eine höhere Tageslicht-Schärfe, ein besseres Rauschverhalten und das hochauflösende Schwenkdisplay.

Die Nikon D5200 verfügt über einen 24-Megapixel-CMOS-Sensor (23,5 x 15,6 mm), Fotos sind also mit bis zu 6.000 x 4.000 Pixeln möglich. Videoaufnahmen sind in Full HD 1080p (1.920 x 1.080 Pixel) möglich. Die Abmessungen des Gehäuses liegen bei 129 x 98 x 78 Millimeter, das Gewicht beträgt 560 Gramm. Die Unverbindliche Preisempfehlung dieser digitalen Spiegelreflexkamera liegt bei 809 Euro, bei 1.029 Euro inklusive Objektiv AF-S DX 18-105 mm VR oder bei 1.189 Euro mit Double-Zoom-Kit AF-S DX 18-55 mm VR und 55-300 mm Objektiv.

Vorteile der Nikon D5200

Das Schwenkdisplay der Nikon-DSLR misst in seiner Diagonalen exakt drei Zoll, es verfügt über 921.000 Subpixel und ist auf zwei Achsen schwenkbar. Dies erweist sich nicht nur bei Fotoaufnahmen aus ungewöhnlichen Winkeln als praktisch, sondern auch bei Selbstportraits und Videoaufnahmen. Video-Enthusiasten dürfte die Möglichkeit gefallen, dass man ein externes Mikrofon an die DSLR anschließen kann, welches pegelbar ist. Per HDMI-Anschluss können Inhalte auf ein HDTV-Gerät in einer Auflösung von Full HD 1080p (1.920 x 1.080 Pixel) übertragen werden.

Die ISO-Werte können zwischen ISO 100 und ISO 25.600 gewählt werden, extreme ISO-Werte sind aber aufgrund von hohem Bildrauschen meist nicht empfehlenswert - bis ISO 3.200 können aber dank des positiven Rauschverhaltens noch gute Aufnahmen gelingen. Der Autofokus sitzt bei der Nikon D5200 präzise und trifft zuverlässig. Bei Tageslicht beträgt die Auslöseverzögerung mit Autofokus zirka 0,7 Sekunden, bei schwachem Licht steigt die Auslöseverzögerung mit Autofokus auf gut eine Sekunde. Zum Vergleich: Mit manueller Fokussierung braucht man zirka 0,3 Sekunden für einen Schnappschuss. Der Autofokus besteht aus 39 Messpunkten, davon neun cross-type-Messpunkte.

Nachteile der Nikon D5200

Die Akkulaufzeit hat bei der Nikon D5200 abgenommen, wenn man die Daten mit dem Vorgängermodell Nikon D5100 vergleicht. Mit Blitz können etwa 590 Fotos aufgenommen werden, ohne Blitz steigt die Ausdauer des Akkus EN-EL14 auf 1.110 Fotos. Beim Fotografieren mit Hilfe des Displays (Live View) sinkt die Akkulaufzeit drastisch, nämlich auf 320 Aufnahmen ohne Blitz bzw. 150 Aufnahmen mit Blitz - ein unterdurchschnittlicher Wert. Die Auslöseverzögerung mit Autofokus steigt im Live View auf zwei Sekunden, ein Problem bei spontanen Schnappschüssen. Mit Hilfe des Prismensuchers erhält man ein Sichtfeld von 95 Prozent bei einer 0,78-fachen Vergrößerung - optimal wäre ein Sichtfeld von 100 Prozent, dadurch könnte man schon im Sucher sehen, wie das fertige Foto tatsächlich aussieht.

Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Chip.de , Digitalrev.com

PC-WELT-Bestenliste: Die besten Spiegelreflexkameras

Test-Fazit der Fachmedien

Chip.de : 'Nikon überarbeitet die DSLR-Mittelklasse behutsam. Die Auflösung wächst auf 24 Megapixel, was gegenüber der Vorgängerin mit 16 Megapixel zu einem Schärfevorteil bei heller Beleuchtung führt. Das Autofokus-System verfügt nun über 39 Messfelder, was mehr Flexibilität in einigen Fotosituationen bringt.' ...

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