Der mächtige Speedcommander macht manches Extra-Tool überflüssig und lässt sich individuell anpassen.
Ende Januar soll Speed Commander 8 herauskommen. Der Datei-Manager mausert sich immer mehr zum Allround-Tool: So kann das FTP-Modul Dateirechte auf FTP-Servern ändern und - für einen Anonymous-Zugang - über die Befehlszeile aufgerufen werden, indem der Anwender dort einfach die FTP-Adresse eintippt.
Der starke Dateibetrachter unterstützt jetzt nahezu alle Grafikformate, der Editor bietet eine einfache Syntaxhervorhebung für rund zwei Dutzend Skript- und Programmiersprachen. Andere Editoren bieten hier allerdings mehr.
Das neue Modul File Search akzeptiert logische Operatoren und sucht auch in Archiven. Dass der Datei-Manager, der in der Vorabversion bereits stabil lief, trotz der Funktionsfülle leicht zu bedienen bleibt, liegt an den feingliedrigen Konfigurationsoptionen: Tastenkürzel, häufig verwendete Ordner, Menübefehle - kaum etwas, dass sich nicht anpassen ließe. Nostalgiker wählen etwa das blaue Look & Feel des Norton Commanders, early adopter stellen bereits jetzt Office-10-Menüs ein.
Alternative: Der Windows Commander hat etwas weniger Funktionen, ist aber preiswerter (www.ghisler.com, PC-WELT 10/2000, Seite 204).
| Hersteller/Anbieter |
Speed Project, Anbieter: JDS |
| Telefon |
04451/959195 |
| Weblink |
www.speedproject.de |
| Preis |
79 Mark |