Der Buffalo-Router spart in zweifacher Hinsicht Geld: Zum einen ist er mit einem aktuellen Straßenpreis von rund 55 Euro recht günstig. Zum anderen zeichnet er sich durch eine geringe Leistungsaufnahme aus, kostet also auch im Unterhalt nicht viel. Bei der sicheren Verschlüsselung setzt Buffalo auf AOSS (Airtouch One-Touch Secure System): Bei diesem proprietären System handeln Router und Client nach einem Knopfdruck die Verschlüsselung aus, der Anwender muss sich keine Passwörter oder komplizierte Zahlenfolgen mehr merken.
Tempo: Die Trasnferrate des Buffalo-Routers lag insgesamt im hinteren Mittelfeld. Mit dem eigenen Adapter WLI2-CB-300N schaffte er über die kurze Distanz aber gute 89 MBit/s. Auch mit dem 11n-Centrino-Modul erreichte der ordentliche Datenraten. Besonders schwach war der Durchsatz aber mit dem 11g-Centrino-Modul: Hier lag der Buffalo-Router am Ende des Testfeldes.
Sicherheit: Standardmäßig ist beim Buffalo-Router keine Verschlüsselung aktiv. Der Router mahnt beim Einrichten auch keine an. Dafür unterstützt er aber AOSS. Potentielles Sicherheitsrisiko: Im Auslieferungszustand ist Universal Plug’n’Play eingeschaltet. Bei den Filteroptionen lässt sich der Zugriff nicht nach URL oder Schlüsselwörter einschränken – eine Option, die vor allem WLAN-Einsteiger schätzen. Auch die Optionen beim Port-Forwarding ließen sich benutzerfreundlicher gestalten. Gut dagegen: Die Verbindung drahtloser Clients untereinander lässt sich unterbinden. Außerdem kann man sehr bequem bestimmten LAN-Stationen den Zugriff auf den Router verweigern.
Ausstattung: Der Buffalo-Router ist mit drei externen Antennen ausgestattet. Sein 4-Port-Switch arbeitet mit Fast-Ethernet-Tempo. Am Gehäuse findet sich ein mechanischer Schalter, durch den das Gerät zwischen Router- und Access-Point-Modus wechselt.
Handhabung: Auf CD liefert Buffalo einen Assistenten für die Router-Einrichtung mit. Das Router-Handbuch ist allerdings nur auf Englisch. Das Konfigurationsmenü ist zwar eingedeutscht, enthält aber einige Übersetzungsfehler: Auf der Startseite darf man zum Beispiel einen „Zauberer“ aufrufen oder beim Port-Forwarding „eine Richtlinie addieren“. Auch sonst zeichnet sich das Menü nicht durch Übersichtlichkeit aus.
Ergonomie: Beim Datentransfer war der Buffalo-Router der sparsamste im Testfeld. Er begnügte sich mit 6,4 Watt. Ohne Datenübertragung nahm er 5,6 Watt auf – auch das ist sehr sparsam.
Fazit: Der sparsame Router machte seine Sache ordentlich. Die Transferrate ist nicht überragend, aber okay – nur mit 11g-Geräten kann der Buffalo-Router nicht so gut. An der Dokumentation und der Bedienerfreundlichkeit des Menü sollte Buffalo aber noch arbeiten.
Test-Video "Buffalo WZR2-G300N":
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