Die acht Multifunktionsgeräte verbrauchen unterschiedlich viel Strom. Im Stand-by-Betrieb fressen fünf der Geräte über 20 Watt, das ist eindeutig zu viel. In diesem Bereich sind nur die MFGs von Brother, HP und Xerox vorbildlich. Am negativen Ende der Skala steht Okis MC560 mit 27 Watt Verbrauch im Stand-by-Betrieb. Während des Drucks bewegt sich der Stromverbrauch bei den sparsamsten Geräten zwischen 300 und 480 Watt, das sind gute Werte. Am stromhungrigsten ist
mit 1300 Watt das Kyocera Mita FSC1020MFP.
Wir haben die jährlichen Stromkosten bei einem Kilowatt-Preis von 12 Cent pro Stunde berechnet. Dabei sind wir von sieben Stunden Stand-by-Zeit und drei Stunden Druckbetrieb pro Tag ausgegangen. Das Resultat: Die jährlichen Stromkosten variieren um fast 141 Euro.
Das günstigste Gerät, das Xerox Phaser 6121MFPV/S, ist mit rund 42 Euro Stromkosten pro Jahr viermal billiger als das Kyocera-Mita FS-C1020MFP. Letzteres kommt auf fast 178 Euro pro Jahr.
Service beachten
Wer tagtäglich auf sein Gerät angewiesen ist, benötigt gute Garantieleistungen. Außer bei Brother und Kyocera Mita ist bei allen Herstellern ein Vorortservice (Pick Up) im Preis inbegriffen. Oki zeigt sich mit einer Garantielaufzeit von drei Jahren besonders vorbildlich.
Fazit: Je nach Bedürfnis
Farb-Laser-MFGs bieten viele Vorteile – vom günstigen Seitenpreis über die hohe Papierkapazität und den geringen Platzverbrauch bis hin zum Stromsparpotenzial. Wählen Sie das Gerät Ihren Bedürfnissen angepasst aus: So ist zum Beispiel das im Einkauf und Betrieb günstige Xerox Phaser 6121MFPV/S wegen des höheren Seitenpreises und des kleinen Druckvolumens vor allem für Büros geeignet, die wenig drucken.
Im Gegensatz dazu bietet das fast 705 Euro teurere Lexmark X546DTN einen günstigeren Seitenpreis, ein höheres Druckvolumen und einen tiefen Stromverbrauch. Wer auf Serviceleistungen Wert legt, fährt mit Okis MC560 am besten. Der Hersteller garantiert während dreier Jahre Vorortservice.
Von Reto Vogt. Der Artikel stammt von unserer Schwesterpublikation
PCtipp.
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