Spam Terrier 1.0
Nach der Installation ist das Tool nur via Outlook und Outlook Express erreichbar, nicht aber über das Windows-Programmmenü. Sein Revier markiert der Spam Terrier durch eine zusätzliche Schaltflächenleiste. Es richtet sich im Mailer mit zwei neuen Ordnern ein: „Spam“ und „Spamverdacht“. Beide reihen sich allerdings nicht in die bestehende Ordnerstruktur unter „Lokale Ordner“ ein, sondern im Posteingang. Dies lässt sich in der Konfiguration aber mit wenigen Klicks ändern.
Die Bedienung erfolgt über ein Pull-down-Menü in der Schaltflächenleiste. Hinter „Extras“ verbirgt sich die Konfiguration. Die Einstellungsmöglichkeiten sind vielfältig: die Empfindlichkeit der drei grundsätzlichen Stufen „niedrig“, „normal“ und „hoch“ kann individuell angepasst werden. Den Bayes-Filter ergänzen Black- und White-List, beide mit umfangreichen statischen Filtermöglichkeiten Die Benennung der einzelnen Optionen ist allerdings sehr kurz geraten. Wer nicht weiß, wie Spamfilter arbeiten, wird hier leicht verwirrt.
Knappe, aber ausreichende und humorvolle Erläuterungen für den Einstieg bietet die Terrier-interne Hilfe. Als Grundlage für die Datenbank liest der Terrier die ganze Ordnerhierarchie oder Teile daraus ein. Voreingestellt ist außerdem, den Lernmodus auch auf ausgehende Mails anzuwenden. Der Lernvorgang läuft in akzeptabler Geschwindigkeit.
Falsch einsortierte Mails können mittels der Buttons „Als Spam markieren“ respektive „Als Nicht-Spam markieren“ korrigiert werden. Spam Terrier verschiebt sie dabei nach einem Klick sofort in den richtigen Ordner.
Leistung (50%): Note 2,0
Bedienung (35%): Note 2,0
Dokumentation (5%): Note 1,5
Installation/De-Installation (5%): Note 2,0
Systemanforderungen (5%): Note 1,5
| Anbieter: | Agnitum |
|---|---|
| Weblink: | www.agnitum.de |
| Preis: | kostenlos |
| Betriebssysteme: | Windows 98/ME, 2000, XP, 2003 Server |
| Plattenplatz: | ca. 100 MB |





