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Sony Playstation Portable

06.12.2005 | 12:50 Uhr

Sonys Mobilkonsole PSP entpuppt sich als gelungenes Multimedia-Center für unterwegs.

Plus Großes Display, WLAN-Fähigkeit, viele Einsatzmöglichkeiten
Minus Kurze Akkulaufzeit, spiegelndes Display, hoher Preis
Note 1,8 (gut)
Preis ca. 250 Euro

In Sonys neuer Handheld-Konsole PSP steckt Hightech vom Feinsten. Sie ist fast so leistungsfähig wie die bekannte Heimkonsole Playstation 2. Dementsprechend hochwertig sehen die Spiele (je 50 Euro) für das kleine Kraftbündel aus: Die schnelle 3D-Grafik kommt auf dem 16:9-Display hervorragend zur Geltung und macht Rennspiele wie "Ridge Racer" oder "Burnout Legends" zu einem optischen Genuss.

KINO FÜR UNTERWEGS: Mit der PSP führt Sony ein neues Speichermedium ein, die "Universal Media Disc". Eine UMD misst nur 6 Zentimeter im Durchmesser und fasst 1,8 Gigabyte. Im Handel findet der geneigte PSP-Besitzer auch Film-UMDs, neben Blockbustern wie "xXx", "Spider-Man 2" oder "Fluch der Karibik" auch Klassiker wie "Ghostbusters". Die Anschaffung einer solchen Film-UMD schlägt mit etwa 20 Euro zu Buche. Vergleicht man das mit aktuellen DVD-Angeboten, sind die Mobil-Filme im Schnitt trotz fehlender Extras teurer als ihre Heimkino-Pendants.

MULTIMEDIA VOM STICK: Praktisch für Multimedia-Fans sind die Memory Sticks (bis zu 2 Gigabyte Datenspeicher), da sich darauf auch Filme und Musik speichern lassen. Dazu müssen Sie lediglich die PSP über ein USB-Kabel mit Ihrem PC verbinden, um die Dateien zu verschieben. MP3s spielt die PSP ohne weiteres ab, und auch JPEGs sind kein Problem. Filme dagegen müssen erst noch ins PSP-MPEG-4-Format gewandelt werden; wie das geht, lesen Sie im Praxisteil. Über den Browser der beigepackten Firmware 2.0 surfen Sie außerdem im Internet - einen WLAN-Access-Point vorausgesetzt. Für Einsätze unter freiem Himmel ist die PSP nur bedingt geeignet: Im direkten Sonnenlicht spiegelt das Display extrem.

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