Für Full-HD-Videos

Sony Cybershot DSC-WX5 im Test

Montag den 10.01.2011 um 12:00 Uhr

von Verena Ottmann

Sony Cyber-shot DSC-WX5 schwarz
Sony Cyber-shot DSC-WX5 schwarz
Preisentwicklung zum Produkt
Die Sony DSC-WX5 ist ein hübscher kleiner Handschmeichler. Ob auch ihr Innenleben beziehungsweise die Bildqualität überzeugen kann, verrät der Test.
Sony Cybershot DSC-WX5
Vergrößern Sony Cybershot DSC-WX5
© 2014

Sony bringt mit der DSC-WX5 eine kompakte kleine Kamera in fünf Farben. Sie besticht vor allem mit ihrem hoch auflösenden Bildschirm und der Full-HD-Videofunktion, die 1920 x 1080 Bildpunkte und 25 Bilder pro Sekunde einsetzt.

Bildqualität: Die Sony DSC-WX5 ist offensichtlich darauf optimiert, bis einschließlich ISO 800 nur wenig Bildrauschen zu produzieren. Denn ab ISO 1600 stieg der Messert sprungartig an. Der Wirkungsgrad der Kamera war zu niedrig. Umgerechnet ergab das eine Auflösung von gerade mal 3,1 Megapixeln. Das liegt daran, dass die Messwerte bei mittlerer und langer Brennweite deutlich unter dem Ergebnis lagen, welches im Weitwinkelbereich erhoben wurde. Zudem fielen alle drei Werte zum Bildrand hin stark ab. Auch beim Dynamikumfang bekleckerte sich die Sony DSC-WX5 nicht wirklich mit Ruhm: Die Eingangsdynamik war befriedigend, die Kamera fängt also bei kontrastreichen Motiven nicht alle Details ein. Die Ausgangsdynamik war sogar nur ausreichend. Je höher sie ist, desto mehr Helligkeitsstufen kann eine Kamera produzieren und desto fließender stellt sie die Übergänge zwischen hellen und dunklen Bildbereichen dar.

Sony Cybershot DSC-WX5
Sony Cybershot DSC-WX5

Ausstattung: Die Sony DSC-WX5 setzt einen optischen Bildstabilisator ein, um Unschärfen entgegenzuwirken. Um die Full-HD-Videos auf einem hoch auflösenden Fernseher ansehen zu können, besitzt die Kamera einen HDMI-Anschluss und den Sony-eigenen Universal-HD-Anschluss. Das dazugehörige Universal-Kabel bietet sowohl einen USB- als auch drei Composite-Stecker für Audio und Video.

Handhabung: Die Kamera ließ sich dank eines intuitiven Menüs gut bedienen. Vor allem der hoch auflösende Bildschirm heimste extra Punkte ein. Aber auch die Arbeitsgescheindigkeit kann sich sehen lassen.

Fazit: Die Sony DSC-WX5 platzierte sich im Mittelfeld, da sie eine befriedigende Bildqualität ablieferte und auch ihre Ausstattung größtenteils Durchschnitt war. Lediglich mit dem hochauflösenden Bildschirm und der Full-HD-Videofunktion hebt sie sich (noch) etwas von der Konkurrenz ab.

Alle Testergebnisse zum Sony Cybershot DSC-WX5 finden Sie im Artikel "10 Digitalkameras im Vergleich" in der PC WELT 1/2011.

Varianten:
Sony DSC-WX5 silberfarben
Sony DSC-WX5 goldfarben
Sony DSC-WX5 violett
Sony DSC-WX5 braun
Sony DSC-WX5 schwarz

Alternativen: Deutlich besser hinsichtlich Dynamikumfang und Wirkungsgrad schnitt die Nikon Coolpix S570 ab. Sie ist zwar, was Videofunktion, Bildstabilisator und Bildschirm angeht, nicht so gut ausgestattet wie die Sony DSC-WX5, kostet dafür aber nicht mal die Hälfte des Sony-Modells.

ALLGEMEINE DATEN
Testkategorie Digitalkameras
Digitalkamera-Hersteller Sony
Sony Internetadresse www.sony.de
Preis (unverbindliche Preisempfehlung) 320 Euro
Sonys technische Hotline 01805/252586
Garantie des Herstellers 24 Monate
TESTERGEBNIS (NOTEN)
Bildqualität (50%) 2,71
Ausstattung (25%) 4,28
Handhabung (20%) 1,74
Service (5%) 1,23
Testnote befriedigend (2,83)
Preis-Leistung preiswert
DIE TECHNISCHEN DATEN
Objektiv: Vergrößerungsfaktor / Brennweite 5,0fach / 24,0-120 Millimeter
Sucher nein
Bildstabilisator optisch
Bildschirm: Größe / Auflösung / verstellbar 7,11 Zentimeter / 0,46 Megapixel / nein
Blendenvorwahl / Zeitvorwahl nein / nein
Digitales Zoom: maximal 2fach
Anschlüsse USB, HDMI, Komponenten
Anzahl Motivprogramme / Makromodus: minimaler Abstand 8 / 5 Zentimeter
Rote-Augen-Funktion / Gesichtserkennung ja / ja
Serienbildfunktion / Videofunktion 10 Bilder/s / 1920 x 1080 (25 Bilder/s)
interner Speicher / einsteckbare Speicherkarten 32 MB / SDHC, MS Pro Duo
Akku / Ladegerät / Netzteil ja / ja / nein
Software Picture Motion Browser 5.3

Montag den 10.01.2011 um 12:00 Uhr

von Verena Ottmann

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