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Sony DSC-N2

13.12.2006 | 14:39 Uhr |

Sonys 10-Megapixler spricht vor allem Leute an, die eine Schwäche für technische Spielereien haben. Wer dafür Abstriche bei der Bildqualität machen will, sollte sich die N2 genauer ansehen.

Bildqualität: Die Kamera verlor lediglich im Weitwinkel zum Bildrand hin an Auflösung. Allerdings ergab unsere Messung, dass sie bei langer Brennweite grundsätzlich um 10 Prozent weniger Bildpunkte darstellte als in den anderen Bereichen. Die Eingangsdynamik war gut, die Ausgangsdynamik dagegen nur mittelmäßig, was bedeutet, dass die N2 bei sehr kontrastreichen Motiven leichte Probleme hat, diese realistisch wiederzugeben. Auch fanden wir bei ISO 100 einiges an Bildrauschen, was ab ISO 800 nicht mehr akzeptabel war. Eine Erklärung dafür ist, dass die Scharfzeichnung bei ISO 100 bis 400 zu aggressiv arbeitete und das Rauschen dadurch verstärkt.

Ausstattung: Zum Einfangen des Motivs dient ein 3-Zoll-Touchpad, das sich per Stift oder mit dem Finger bedienen lässt. Videoaufnahmen sind mit 640 x 480 Pixel im MPEG-4-Format möglich.

Besonderheiten: Die Kamera packt auf Wunsch Bilder bei der Aufnahme in ein Album und führt sie anschließend als Diashow vor. Diese lässt sich mit verschiedenen Wiedergabemodi und einer Musikuntermalung aufpeppen. Wer künstlerisch veranlagt ist, kann seine Bilder mit einem Mini-Malprogramm in der Kamera verschönern.

Fazit: Bei der Sony-Kamera liegt das Augenmerk eher auf den Spielereien als auf der Bildqualität. Dafür sind die Albumfunktion und das "Malen in der Kamera" zwei echte Knaller, die die N2 attraktiv machen. Ob Sie dafür Bildrauschen hinnehmen, ist Ihre Entscheidung.

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