Sony DCR-HC40
Am oberen Ende von Sonys HC-Serie thront die HC40 (950 Euro). Das Gehäuse ist im Vergleich zur HC16 trotz gleicher Form einen Zentimeter in die Höhe gewachsen - ein Tribut an das Plus an Funktionalität. Die ebenfalls erhältliche HC85 trägt nur einen ähnlichen Namen, spielt optisch und technisch jedoch in einer anderen Liga.
AUSSTATTUNG: Alle Merkmale des kleinen Bruders inklusive des Touchscreens treffen auf die HC40 zu; allein der Akku macht zwanzig Minuten früher schlapp. Kein Wunder, muss er doch mehr Energie liefern, etwa an den Megapixelsensor für bessere Fotos. Davon profitiert die Video-Aufnahme: Im 16:9-Modus fangen die zusätzlichen Pixel ein anamorphes Breitbild mit höherer Bildqualität ein. Die normale 4:3-Video-Aufnahme nutzt dagegen nur einen Teil der Sensorfläche. Das Resultat ist ein verkleinerter Weitwinkelbereich. Der Fotoschuh der HC40 ist intelligent. Die mitgelieferte Software erledigt den einfachen Filmschnitt inklusive Video-CD-Erstellung am PC.
BEDIENUNG: Beim Bildschirmmenü scheint es, als hätte Sony den Designern freie Hand gelassen. Das Ergebnis ist trendig, bunt und bewegt. Nichts für konservative Filmer, nicht unbedingt übersichtlicher, dafür aber schneller in der Handhabung und in Deutsch. Die Punktbedienung der manuellen Funktionen ist auch an Bord. Gegenüber der HC16 gefällt der manuelle Verschluss, der allerdings nur Standardwerte offeriert. Der Sucher zeigt im Gegensatz zur kleinen Schwester Farbe.
BILD- UND TONQUALITÄT: Die leistungsfähigste Sony im Test zeichnet die Bilder rauschärmer und farbtreuer als die kleine Schwester auf. Das zeigt sich besonders bei Rot-Grün-Elementen oder im Low-Light-Bereich. Geblieben ist jedoch der Smear-Effekt. In Video- und Foto-Aufnahmen stimmt die Schärfe. Die Qualität der großen JVC oder Panasonic erreicht die Sony jedoch nicht. Beim Ton sind im direkten Familienduell fast keine Unterschiede hörbar, allein die Höhen klingen einen Tick stimmiger.
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