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Sony Alpha 100

10.08.2006 | 13:00 Uhr |

Die erste Spiegelreflexkamera von Sony kam mit einem hauseigenen Objektiv vom Typ DT 18 bis 70 Millimeter zu uns ins Testlabor. Der erste Eindruck: eine sehr schöne Kamera mit übersichtlichen Knöpfen.

Bildqualität: Für eine 10-Megapixel-Kamera erzielte die Alpha 100 einen sehr hohen Wirkungsgrad. Allerdings stellten wir bei kurzer Brennweite in der Bildmitte eine um gut 20 Prozent höhere Auflösung als im Normal- und Telebereich fest. Das deutet auf eine aggressive Scharfzeichnung hin. Zu Sonys Ehrenrettung müssen wir allerdings sagen, dass die Scharfzeichnung ansonsten tadellos arbeitete und wir auch fast kein Rauschen entdeckten.
Ausstattung: Die Kamera bietet alles, was das ambitionierte Fotografenherz begehrt: Neben Halbautomatiken und einem komplett manuellen Modus stehen diverse Optionen für Weißabgleich, ISO und Belichtungsmessung zur Verfügung. Gegen Wackler soll ein mechanischer Bildstabilisator helfen. Nützlich: Es liegt ein CF-Adapter für einen Memory Stick Duo (Pro) bei.


Besonderheiten: Die Alpha 100 besitzt unter dem Sucherfenster zwei Sensoren, durch die der Autofokus sofort scharf stellt, sobald sich das Auge dem Sucher nähert - sehr praktisch und zeitsparend. Außerdem schaltet sich gleichzeitig das LCD ab.

Fazit: Lang erwartet, endlich da: Sonys DSLR überzeugte uns auf ganzer Linie, vor allem durch ihre durchdachte Bedienung. Hinzu kommt eine tolle Bildqualität und ordentlich Tempo.

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