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Canon Pixma iP3500

04.07.2008 | 11:30 Uhr |

Canon löst mit dem Pixma iP3500 den Vorgänger iP3300 ab. Wir haben das aktuelle Modell getestet und gehen zudem auf die Unterschiede zwischen den Tintenstrahldruckern ein.

Besonderheit: Der iP3500 ist kein Unbekannter, vielmehr ist er der Nachfolger des Pixma iP3300 .
Tempo: Verbessert zeigte sich der Tintenstrahldrucker in den Geschwindigkeitsläufen, wenn auch nur in Nuancen. So absolvierte er den zehnseitigen Grauert-Brief in 1:11 Minuten. Der Vorgänger hatte dafür acht Sekunden länger benötigt. Etwas deutlicher wird der Zeitgewinn beim zehnseitigen Acrobat-Dokument. Es war nach 16:56 Minuten gedruckt - rund eine halbe Minute schneller als noch beim iP3300. Nahezu keinen Unterschied stellten wir bei einem Foto im Format 10 x 15 Zentimeter fest. Das Bild lag beim iP3500 nach 1:16 Minuten fertig in der Ablage - genau eine Sekunde schneller als noch beim Vorgängermodell und damit vernachlässigbar.

Ausstattung: Die beiden Papierzuführungen bieten Platz für maximal 250 Blatt - üppig. Zudem hat der Hersteller die mitgelieferte Software Easy Photo Print EX mit automatischen Bildkorrekturfunktionen verbessert. Sie erkennt beispielsweise, ob sich auf dem Motiv ein Gesicht befindet und passt Farbe, Sättigung und Kontrast entsprechend an.

Qualität: Ohne Eingriff von seiten der Software erzeugte der Drucker leuchtende Farben und feine Übergänge. Allerdings fiel uns gerade bei Fotos eine Überzeichnung von Rot- und Blautönen auf. Die Textdokumente wiederum überzeugten dank guter Schwarzdeckung und scharfer Buchstabenränder.

Verbrauch: Der Vorgänger iP3300 war noch ein Vorbild im sorgsamen Umgang mit Energie. Das gute Ergebnis konnte der iP3500 nicht wiederholen: Er zog zwar nur 2,5 Watt im Ruhemodus, ließ sich ausgeschaltet jedoch nicht ganz vom Netz trennen, sondern zog hier immer noch 2,1 Watt. Bei den Seitenkosten errechneten wir 3,1 Cent für das schwarzweiße und 5,7 Cent für das farbige Blatt - akzeptabel.

Fazit: Ein Einsteigerdrucker für zu Hause mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Das Gerät reizt die Möglichkeiten aus, die vier Farben bieten, und bringt eine gute Ausstattung mit.

Alternative: Auch der Epson Stylus D120 kommt mit vier Farben in separaten Tanks aus. Er spielt sowohl preislich wie auch in den Leistungswerten in einer ähnlichen Liga.

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