Wie die letzten Zwischenfälle zeigen, reicht der Schutz der Hersteller allerdings nicht immer aus. Der Anwender muss sich wohl oder übel daran gewöhnen, dass das Smartphone langfristig ein lukratives Ziel für Angreifer bleiben wird. Zwar gibt es verschiedene Anti-Malware-Lösungen für Systeme wie Android, Windows Mobile oder Symbian, diese haben allerdings einen Nachteil: Sie setzen lediglich auf signatur-basierte Erkennung. Eine Heuristik ist aktuell auf den Geräten noch undenkbar, belegt sie doch zu viele Ressourcen.
Wer neue oder unbekannte Apps installiert, sollte sich in jedem Fall zuvor die Kommentare anderer User durchlesen. Denn auch die Marktplatz-Konzepte schützen nicht komplett vor möglicherweise bösartigen Programmen, wie eine Untersuchung des App Genome Projects ergeben hat. Zahlreiche freigegebene Apps für iPhone und Android würden etwa auf die persönlichen Daten zugreifen oder Code von einem Dritthersteller enthalten - ist dieser anfällig, ergeben sich dadurch unter Umständen Sicherheitslücken.
Passende Apps rund um die Sicherheit Ihres Gerätes und Ihrer Informationen finden Sie im PC-WELT-Ratgeber "Sicherheits-Apps für Android".
Lesen Sie auf der nächsten Seite:
Vorherige Seite
Seite 5 von 6
Nächste Seite

