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DataSecurity

10.04.2009 | 08:00 Uhr |

DataSecurity vereint vier Bausteine: DataSafe, PasswortSafe, Fileshredder und Spurenvernichter unter einer übersichtlichen Oberfläche. Im Test überzeugte das Tool vor allem durch einfache Handhabung.

Die eigenen Daten sind Privatsphäre und damit schützenswert. DataSecurity will dabei helfen, diesen privaten Raum zu erhalten.

Handhabung: Das Tool beeindruckt vor allem durch seine einfache Handhabbarkeit: knappe, aber ausreichende Menüs bieten Übersicht; bei komplexeren Vorgängen helfen Assistenten. Trotz der Funktionsvielfalt bleibt das Gefühl, es mit einem kleinen, angenehmen Tool zu tun zu haben.
DataSecurity bringt vier Module mit: DataSafe, PasswortSafe, einen Fileshredder und einen Spurenvernichter. Mit dem Datensafe lassen sich verschlüsselte virtuelle (NTFS-)Laufwerke anlegen, wahlweise auf der lokalen Festplatte oder auf einem mobilen Medium wie etwa einem USB-Stick oder einer CD. Im „tragbaren“ Fall wird eine abgespeckte Version des Programms mit abgespeichert, um auch auf einem anderen (Windows-)Rechner Zugriff auf die Daten gewährleisten zu können. Wer auf der lokalen Festplatte einen Datentresor erstellt, kann das hierfür notwendige Passwort extern auf einem USB-Stick abspeichern.

Für Überblick in den gesammelten Passwörtern sorgt der Passwort-Safe. Die Daten werden nach individuell erstellten Kategorien geordnet. Zugriff auf alle gespeicherten Schlüssel bietet das Masterpasswort, eine Art Generalschlüssel. Nur dieses müssen User sich noch merken.
Der Fileshredder löscht Daten irreversibel durch mehrfaches Überschreiben, wahlweise nach der Gutmann-Methode oder mittels DoD 5220.2-M.

Das Spurenvernichter-Modul arbeitet mit dem Internet Explorer und Firefox zusammen (leider nicht mit Opera). Auf Knopfdruck löscht es Cookies, die History und den Datei-Cache. Auch die Verlaufsliste des Mediaplayer, die Listen zuletzt genutzer Dateien und Programme sowie das Windows-eigene Temp-Verzeichnis fallen in seine Zuständigkeit. Im Test gelang es mit den üblichen Methoden nicht, mit dem Shredder gelöschte Daten zu rekonstruieren beziehungsweise die verwendete Verschlüsselung zu knacken.

Fazit: Ein leistungsstarkes Tool mit übersichtlicher Benutzerführung.

Alternative: Für alle Module gibt es auch separate Alternativen, so zum Beispiel Abylon Shredder oder Private Data Safe.

BEWERTUNG

Leistung (50%): Note 1,5
Bedienung (35%): Note 1,0
Dokumentation (5%): Note 2,0
Installation/De-Installation (5%): Note 2,0
Systemanforderungen (5%): Note 1,0

GESAMTNOTE: 1,4

Anbieter:

S.A.D.

Weblink:

www.s-a-d.de

Preis:

ca. 40 Euro

Betriebssysteme:

Windows XP, Vista

Plattenplatz:

ca. 200 MB

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