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Antiviren-Programme 2010

25.05.2010 | 10:00 Uhr |

Nur die wirklich guten Antiviren-Programme überzeugen in unserem ausführlichen Test mit neuen, ausgereiften und wirksamen Funktionen. Lesen Sie, welche Tools Ihren PC am besten schützen und welche Programme Sie sich sparen können.

Der Profit aus der Online-Kriminalität übersteigt im Jahr 2009 den Profit aus dem Drogenhandel. Das meldete das US-Bundesministerium für Finanzen (Department of Treasury). Einen großen Teil des Geldes bekommen die Kriminellen durch Viren, Würmer & Co., mit denen sie PCs von Privatanwendern unter ihre Kontrolle bringen. Vor diesen Schädlingen sollen Antiviren-Programme (AV) schützen. Wir haben die brandneuen 2010er-Versionen getestet und sagen Ihnen, welches Tool wirklich gegen die Malware-Flut hilft.

Neue Technik: Das müssen Antiviren-Tools heute leisten
Es reicht heute nicht mehr, dass ein Antiviren-Programm einen Schädling entdeckt, wenn es ihn schon kennt – ihn also an seinem bekannten Äußeren, seinem Fingerabdruck, identifiziert. Um in der Spitzengruppe mitzumischen, muss ein Tool auch vollkommen neue Schädlinge erkennen, allein aufgrund ihres bösartigen Verhaltens. Die dafür nötige Technik ist äußerst komplex, und ein Hersteller muss sie vollkommen beherrschen: Ist die eingebaute Verhaltensanalyse zu empfindlich eingestellt, kommt es zu Fehlalarmen. Ist sie nicht empfindlich genug, übersieht sie viele Schädlinge. Unser Test hat gezeigt, dass gute Programme von 73 Prozent (Norton) bis hin zu 87 Prozent (G-Data) erkennen können.

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