Wer zuhause noch ältere Geräte mit serieller oder paralleler Schnittstelle hat und diese weiter verwenden möchte, der sollte bei seiner künftigen Platine sehr genau darauf achten, dass die benötigten Anschlüsse zur Verfügung stehen - oder er muss per Steckkarte nachrüsten. In unserem Testfeld hatten immerhin sieben von insgesamt 13 Kandidatinnen weder eine parallele noch eine serielle Schnittstelle - nämlich die Abit IP35, die Albatron PX650I Ultra, die Albatron PX680I LT SLI, die Asus P5K-E/Wifi-AP, die DFI Lanparty UT P35-T2R, die EVGA Nforce 650i Ultra und die MSI P35 Platinum. Alle beide Anschlüsse waren dagegen nur bei der Foxconn P35A-S, der Gigabyte GA-P35-DS3R und der Gigabyte GA-N650SLI-DS4 vorhanden.
In Sachen Festplatten- und Laufwerksanschlüsse hat SATA schon länger die Oberhand über IDE: Nur zwei Platinen - nämlich die Gigabyte GA-N650SLI-DS4 und die MSI P6N SLI V2 - bieten zwei IDE-Buchsen für insgesamt vier Laufwerke. Alle anderen Kandidatinnen begnügen sich mit einer IDE-Schnittstelle.
Im Vergleich dazu variiert die Anzahl der SATA-Buchsen zwischen vier und acht, wobei die Asus P5K-E/Wifi-AP, die Elitegroup P35T-A, die Foxconn P35A-S, die Gigabyte GA-P35-DS3R und die MSI P35 Platinum sogar externe Ausführungen (e-SATA) besitzen.
Ähnlich sieht die Lage bei den USB-2.0-Anschlüssen aus: Die von uns getestete Platinen zählten zwischen vier (die beiden Albatron-Platinen) und zwölf Buchsen, wobei die Beschränkung nach unten zu Lasten Albatrons geht - die Nvidia-Chipsätze unterstützen schließlich mindestens acht USB-Buchsen.
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