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Schneller geht's nicht: Duell der 3D-Giganten

24.01.2006 | 22:30 Uhr |

3D-Wahnsinn hoch 2: ATI versus Nvidia. Crossfire gegen SLI. Das Duell der Erzrivalen geht mit den Topchips X1900 XTX sowie 7800 GTX - jeweils im Doppelpack - in die nächste Runde.

Der Herausforderer: Atelco setzt beim 4 Gamez Crossfire auf ATI und verbaut zwei Grafikkarten mit dem brandneuen Radeon X1900 XTX ( PC-WELT-Test ) sowie dem derzeit schnellsten Spiele-Prozessor Athlon 64 FX-60 ( PC-WELT-Test ). Unsere Höllenmaschine vertraut auf zwei EVGA-Karten mit dem Grafikchip Nvidia Geforce 7800 GTX 512 MB im SLI-Verbund und zwei AMD Opteron 280. Damit ist uns Atelco bei Titeln, die noch nicht von einem symmetrischen Multiprozessorsystem (SMP) profitieren, eine Nasenlänge voraus – die Taktrate des FX-60 ist 200 MHz höher. Als Untersatz dient dem 4 Gamez Crossfire die MSI-Hauptplatine RD480 Neo2 mit der „Northbridge“ ATI RD480 sowie der ULI-Southbridge 1573. Das Rückrat unseres Super-Rechners bildet die Tyan-Hauptplatine Tiger K8WE mit dem Nvidia-Chipsatz Nforce Pro 2200.

Beim Arbeitsspeicher kann der Crossfire-Rechner nicht mithalten: Atelco muss den Preis im Auge behalten und nimmt zwei 512-MB-Riegel, während unsere Höllenmaschine aus dem vollen schöpfen kann und auf satte 6 GB zurückgreift. Keine Nachteile muss der 4 Gamez Crossfire beim Festplatten-Tempo fürchten. Die zwei 250-GB-S-ATA-Festplatten von Samsung laufen auch im schnellen Raid-0-Modus.

Keine signifikante Schwachstelle für unsere Höllenmaschine sollte hingegen das 64-Bit-Betriebssystem sein, das auch bei 32-Bit-Anwendungen in der Regel eine gleichwertige Leistungsfähigkeit zeigt. Etwas preisgünstiger ist der Atelco-Rechner indessen schon - er kostet mit rund 3300 Euro nur knapp ein Drittel.

Fairer Vergleich? Klar, der PC-WELT-Superrechner hat viel mehr Arbeitsspeicher. Die RAM-Kapazität wirkt sich allerdings kaum auf die Bildrate bei Spielen aus – vor allem die Level-Ladezeiten profitieren von großzügig dimensionierter Speicherkapazität. Dafür ist der Prozessor des Atelco-PCs bei Titeln ohne SMP-Unterstützung 200 MHz flotter – das verschafft dem Crossfire-Rechner einen kleinen Vorteil. Ausschlaggebend für ein gutes Testergebnis ist allerdings die 3D-Leistung der beiden Grafikkarten-Duos, denn hier treten die jeweils schnellsten Grafikchips von ATI und Nvidia zum direkten Duell an. Beide Gespanne greifen auf insgesamt 1024 MB Grafikspeicher zurück, indes ist das Nvidia-Duo bereits ab Werk übertaktet.

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