Hama Wireless LAN 300 Mbps

23.07.2008, 11:19

Thomas Rau

Schneller 11n-Router

Hama Wireless LAN Router 300 Mbps

Der Hama Wireless LAN Router 300 Mbps unterstützt den Standard 802.11n. Im Test überzeugte er besonders durch sein hohes Transfertempo.
Mit rund 70 Euro ist der Hama-Router recht günstig. Dafür ist sein Design auch nicht besonders außergewöhnlich: Drei abnehmbare Antennen sitzen an einem schwarz-silbernen Kunststoffgehäuse. Als WLAN-Chipsatz kommt beim Hama-Router der RT2660RT von Ralink zum Einsatz, auf den vor allem kostenbewusste Hersteller gerne zurückgreifen. Doch beim Transfertempo stand der Hama-Router teureren Geräten nicht nach – in vielen Fällen war er sogar schneller.
Tempo: Über die kurze Distanz von drei Metern schaffte der Hama-Router mit dem herstellereigenen PC-Card-Adapter rund 90 MBit/s beim Senden und Empfangen – sehr gut. Auch über die Messdistanzen 10 und 20 Meter gehörte der Hama-Router zu den schnelleren Produkten – sowohl mit dem eigenen Adapter als auch mit dem 11n-Centrino-Notebook.
Sicherheit: Wie die meisten Router bietet auch der Hama Wireless LAN Router 300 Mbps keine voreingestellte Verschlüsselung. Dafür unterstützt er WPS (Wi-Fi Protected Setup): Dafür sitzt am Gehäuse ein entsprechender Knopf, der gleichzeitig als Reset-Schalter dient. Gut: Universal Plug’n’Play war de-aktiviert. Schlecht: Gleiches gilt im Auslieferungszustand für die Router-Firewall.
Handhabung: Das deutsche Handbuch ist informativ, aber sehr knapp gehalten – viele Optionen des Router-Menüs sind dort nicht erklärt. Dessen Oberfläche ist in Deutsch und recht übersichtlich, wenn auch nicht immer logisch strukturiert. Ändert man die Router-Konfiguration, benötigt das Gerät nicht für jede neue Einstellung einen Reset: Man kann mehrere Änderungen in einem Rutsch an den Router übergeben. Die Hilfetexte für das Menü sind nicht ganz fehlerfrei: So erklärt der Text zum Ändern des Kennworts für den Menüzugriff das Einrichten eines Kennworts für den Internetzugang über PPPoE.
Ausstattung: Wie in dieser Preisklasse üblich, arbeiten LAN-Switch und WAN-Port des Hama-Routers mit Fast-Ethernet-Tempo. Um die Reichweite des Funknetzwerkes zu erweitern, unterstützt der Hama-Router WDS (Wireless Distribution System). Eine Kleinigkeit, aber nervig: Hama legt ein nur 45 Zentimeter kurzes LAN-Kabel bei.
Ergonomie: Beim Übertragen von Daten nahm der Hama-Router 7,4 Watt auf – das ist sparsam. Ohne Datentransfers maßen wir 6,3 Watt: auch nicht viel – es gibt in dieser Preis- und Leistungsklasse aber Alternativen mit weniger Stromhunger.
Fazit: Das Transfertempo des Hama-Routers überzeugte ohne Abstriche. Sowohl mit dem herstellereigenen Adapter wie auch mit 11n-Notebooks lagen seine Datenraten im Spitzenfeld. Das Menü bietet alle wichtigen Einstellungen, könnte aber noch benutzerfreundlicher gestaltet sein.
Alternativen: Mit umfangreicheren Konfigurationsoptionen trumpft der Linksys WRT160N auf. Wer sein LAN bereits mit Gigabit-Tempo betreibt, sollte auf den D-Link DIR-655 setzen, der einen entsprechenden Switch bietet.
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