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Epson B-300 Business Inkjet

09.02.2009 | 10:48 Uhr |

Epson hat das Büroumfeld im Blick, wenn es um den B-300 Business Inkjet geht. Dort sind in erster Linie Farblaserdrucker im Einsatz. Der Test offenbart, ob sich der Tintenstrahldrucker der Laserkonkurrenz den Rang ablaufen kann.

Besonderheit: Der Tintenstrahl Drucker soll nur eines sein: ein guter Bürogehilfe. Das unterstreicht Epson auch optisch mit wuchtiger Bauweise und scharfen Kanten. Ein Touch Retro lässt sich nicht verleugnen.
Ausstattung: Der B-300 bietet zwei Papierzuführungen - eine Papierkassette für bis zu 500 Blatt und ein Einzugsfach für maximal 150 Blatt Papier. Per USB-Hi-Speed-Schnittstelle funktioniert die Verbindung zum Rechner. Ein Ethernet-Port ist nicht vorhanden. Diesen gibt es erst bei der Modellvariante B-500DN, bei der dann auch eine Duplex-Einheit zum Lieferumfang gehört. Immerhin lässt sich letztere beim B-300 für rund 48 Euro nachrüsten.

Handhabung: Die Tintentanks sind groß und lassen sich an der Gerätevorderseite einsetzen. Farbliche Verwechslungen sind dabei nicht möglich, denn jede Farbe hat eine eigene Einschubführung. Das Bedienpanel am Drucker beschränkt sich ausschließlich auf Symbole, eine Beschriftung fehlt. Trotzdem bleibt es leicht verständlich.

Tempo: In den Geschwindigkeitsläufen spielte der B-300 im Test seine volle Stärke aus. Der Grund: Die mit einem Zoll relativ großen Druckköpfe. So waren zehn Seiten Grauert-Brief bereits nach 41 Sekunden erledigt - äußerst flott. Das gilt genauso für Dokumente mit Text- und Grafikanteilen wie unser zehnseitiges PDF. Hierfür benötigte das Gerät nur 1:07 Minuten.

Qualität: Die flotte Arbeitsweise blieb jedoch nicht ohne Folgen: So fielen die Buchstabenränder recht rau aus. Immerhin hielten sich Satellitentröpfchen in Grenzen. Gleichzeitig stimmte jedoch die Schwarzdeckung. Den Farben fehlte es ein wenig an Leuchtkraft. Auch war ein Raster selbst im Fotodruck auf Spezialpapier nicht zu übersehen.

Verbrauch: Die Tintenkartuschen sind vom Permanentdruckkopf getrennt. Die hohen Reichweiten spiegeln sich in günstigen Seitenkosten wider: Wir errechneten für das schwarzweiße Blatt 1,3 Cent und kamen auf 4 Cent für die Farbseite. Auch im Energiebedarf erwies sich das Gerät als genügsam. Es schaltete im Ruhemodus nach einer Weile von 5,8 auf 2,8 Watt herunter. Ausgeschaltet zog es jedoch noch 0,6 Watt. Hier wäre eine komplette Stromtrennung wünschenswert.

Fazit: Ein Bürodrucker in Reinkultur, der angesichts des Arbeitstempos und der Folgekosten sogar Farblasergeräten Konkurrenz machen kann. Allerdings lässt sich der Hersteller das auch hoch vergüten.

Alternativen: Wie der Epson B-300 ist der Tintenstrahldrucker Officejet Pro K5400N von HP für das Büroumfeld gedacht. Er hält zwar weniger Papier vor wie der Epson B-300, bringt dafür allerdings eine Ethernet-Schnittstelle für den Netzbetrieb mit und kostet vergleichsweise nur günstige 149,99 Euro.

Vergleichstest: Tintenstrahldrucker

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