Samsung R560-Aura P8400 Madril
Schnell genug für DX10
Schenker MySN XMG7
Tempo: Das Schenker-Notebook bringt bei allen Anwendungen Top-Geschwindigkeit. Das gilt auch für den Bereich Bild- und Videobearbeitung, obwohl in unserem Testgerät nur 2 GB Arbeitsspeicher saßen. Im 3D Mark 06 schaffte das MySN XMG7 9258 Punkte: Damit laufen selbst anspruchsvolle DirectX9-Spiele in der maximalen Displayauflösung von 1920 x 1200 flüssig. Aktiviert man die Kantenglättung oder will man DX10-Kracher wie Crysis flüssig spielen, muss man die Auflösung auf 1280 x 800 Bildpunkte reduzieren.
Ausstattung: Als PC-Ersatz bietet sich das Schenker MySN XMG7 vor allem aufgrund seiner Schnittstellen-Vielfalt an. Per DVI-I lässt sich ein digitaler oder analoger externer Monitor anschließen – bei letzterem benötigen Sie einen DVI-VGA-Adapter, der bei unserem Testgerät fehlte. Außerdem bietet das Schenker-Notebook einen HDMI-Ausgang. Neben drei USB-Buchsen gibt es einen Kombiport, an den sich ein USB- oder ein e-SATA-Gerät anschließen lässt. Hinzu kommen noch drei analoge und ein digitaler Audioanschluss. Eine TV-Karte lässt sich als Mini-Card nachrüsten: Das Gehäuse ist mit einer passenden Antennenbuchse bestückt.
Ergonomie: Das spiegelnde 17-Zoll-Display mit Full-HD-Auflösung zeigte kräftige Farben und überzeugte mit hohem Kontrast. Ideal für Spiele oder Filme ist es aber nicht, da die Leuchtdichte nicht besonders hoch ist und außerdem sehr ungleichmäßig verteilt war: Unten ist das Display rund 30 Prozent heller als im oberen Bereich. Unser Testgerät hatte übrigens einen störenden mittigen Pixelfehler. Die Rechenleistung der Komponenten fordert ihren Tribut in sehr lauten Lüftern: Bis zu 2,8 Sone maßen wir unter voller Last.
Mobilität: Für unterwegs ist das Schenker MySN XMG7 nicht gedacht: Dementsprechend schwach schneidet es im Akkutest mit nicht einmal zwei Stunden Laufzeit ab – obwohl der Prozessor nur gedrosselt läuft. Das Notebook wiegt 4,12 Kilogramm, das Netzteil beschwert den Rucksack noch mal mit 880 Gramm.
Handhabung: Schenker nutzt die Breite des großen Gehäuses, um neben der Tastatur noch einen dreispaltigen Ziffernblock unterzubringen. Der Touchpad ist unergonomisch platziert: Er liegt nicht mittig unter der Leertaste, sodass man versehentlich öfters beim Tippen den Mauszeiger verschiebt. Das Schreiben auf der stabil eingebauten Tastatur war recht angenehm, auch dank des deutlichen Tasten-Feedbacks.
Alternative: Wem bei aktuellen Spielen DX9-Effekte und eine Auflösung von 1280 x 800 Bildpunkten genügt, greift zum Samsung R560 Aura P8400 Madril, das nur rund 1000 Euro kostet.


