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Alienware M17x R3 Produkteinschätzung

Mittwoch den 20.04.2011 um 08:05 Uhr

Alienware M17x R3
Vergrößern Alienware M17x R3
© Dell
Für gut betuchte Gamer hat der Desktop-PC ausgedient. Mit dem Alienware M17x R3 bringt Dell ein Gaming-Notebook mit beeindruckendem Innenleben auf den Markt. Im Onlineshop des Herstellers lässt sich das Alienware M17x R3 dabei mit unterschiedlichen Komponenten bestücken, eine Gemeinsamkeit haben aber alle Varianten des Notebooks: Sie sind unverschämt schnell und sehr teuer.
Dells Highendsparte Alienware steht für topaktuelle Gaming-Hardware. Die für die Konfiguration des Alienware M17x R3 verfügbaren CPUs stammen daher auch konsequent aus Intels aktueller Sandy-Bridge-Baureihe. Die mobilen Quadcore-CPUs leisten dabei enormes - bislang gibt es keine Mobil-Prozessoren, die an die Leistung der neuen Intel-CPUs heranreichen können. Als potentieller Käufer des Alienware M17x R3 bietet Dell die Quadcore-CPUs mit Taktfrequenzen zwischen 2 GHz und 2,3 GHz an. Beim Arbeitsspeicher gilt ähnliches: Flotter DDR3-RAM steht in Größen von 4 bis 16 Gigabyte zur Auswahl. Insgesamt nimmt das Alienware M17x R3 gleich vier RAM-Module gleichzeitig auf, Käufer der Minimalausstattung können also später noch problemlos nachrüsten.

Der 17 Zoll große und 3D-taugliche Monitor des Alienware M17x R3 ist wahlweise mit 1600x900 oder auch 1920x1080 Bildpunkten erhältlich - die zur Verfügung stehenden Grafiklösungen AMD Radeon HD6970M, AMD Radeon HD6870M und Nvidia GTX460M sind dabei schnell genug für flüssige Bildraten bei aktuellen Spielen. Dank der besseren 3D-Unterstützung bietet sich allerdings die Konfiguration mit Nvidias GTX460m an. Für Multimedia ist das Alienware M17x R3 zwar schon fast zu schade, Dell bietet dennoch optional ein Blu-Ray-Laufwerk statt des DVD-Brenners an. Nicht unerheblichen Anteil an der beeindruckenden Geschwindigkeit des vorinstallierten Windows 7 64 Bit hat auch die Wahl des Massenspeicherlaufwerkes. Bis zu 1500 GB stehen dabei in Form von klassischen Festplatten mit 7200 RPM zur Verfügung - teurer aber auch deutlich schneller ist hingegen die Bestückung mit einer SSD, bis zu 512 GB stehen hier zur Auswahl

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Egal welche Komponenten im Alienware M17x R3 Platz finden, das Gerät ist schnell. Sehr schnell sogar, nicht nur bei aktuellen Spielen wie Crysis 2 sondern auch bei seriösen Anwendungen wie Videoschnittsoftware oder Bildbearbeitung. In einer Konfiguration mit Core i7-2630QM, GTX460M, 4 GB RAM und 256 GB großer SSD lässt das Alienware M17x R3 so gut wie jedes andere Notebook weit hinter sich. Dank 9-Zellen-Akku liegt dabei sogar die Akkulaufzeit des knapp 2500 Euro teuren Notebooks im Rahmen. Zumindest wenn der Bolide gerade keine 3D-Grafik berechnen muss, ohne 3D-Last schaltet zumindest in der Nvidia-bestückten Variante die Highendgrafik ab und überlässt der in der CPU integriertem GPU die Arbeit. Drei Stunden Laufzeit ohne Last sind für ein solches Gerät tatsächlich sehr gut, die gerade einmal eine Stunde unter 3D-Last ist zu verschmerzen. Preiswertere Konfigurationen des Alienware M17x R3 gibt es bereits ab 1500 Euro, dann muss allerdings auf einiges an Performance verzichtet werden.

Test-Fazit der Fachmedien

CNET : 'Das Alienware M17x R3 lässt bei der Anwendungs- und Spieleleistung kaum Wünsche offen. Zudem bietet es eine gute Ergonomie. Der Preis von 2500 Euro ist jedoch deftig.' ...

Mittwoch den 20.04.2011 um 08:05 Uhr

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