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Biostar T5XE CFX-SLI im Test

30.06.2010 | 11:15 Uhr |

Biostar schickt mit der T5XE CFX-SLI eine Sockel-1156-Platine ins Rennen, die in erster Linie Ihren Geldbeutel schonen soll. Der PC-WELT-Test enthüllt, ob der Hersteller auch an anderer Stelle gespart hat.

Auf den ersten Blick sieht die Biostar T5XE CFX-SLI sehr übersichtlich aus: keine klobigen Kühlkörper, keine Pin-Massen, nur die nötigsten Slots. Damit ist die Platine der passende Untersatz für Intels aktuelle Core-i5/i7-CPUs und schlägt aufgrund der reduzierten Ausstattung nicht allzu sehr auf Ihren Geldbeutel.

Ausstattung: E-SATA und Firewire suchen Sie bei der Biostar T5XE CFX-SLI vergeblich. Wer sich mit USB-Anschlüssen zufrieden gibt, findet sechs sofort nutzbare Buchsen und Pins für vier weitere, die Sie per Slotblech (nicht im Lieferumfang enthalten) nachrüsten können. Gleiches gilt auch für einen Seriellport.

Die Platine besitzt zwei 16x-PCIe-Steckplätze, die Crossfire X und SLI unterstützen. Ist ein Grafikverbund aktiv, reduziert sich die Geschwindigkeit der beiden Slots auf jeweils 8x. Daneben ist die Biostar T5XE CFX-SLI mit zwei 1x-PCIe-Slots bestückt. Im Lieferumfang sind zwei GPU-Brückenverbindungen und ein Klett-Kabelbinder zu finden.

Handhabung: Das Booten von USB-Laufwerk und USB-Stick klappte problemlos und schnell. So konnten wir die PC-WELT-Edition von BartPE bereits nach wenigen Sekunden starten. Weniger gefallen hat uns dagegen der Stromverbrauch der Biostar T5XE CFX-SLI: 2,8 Watt im ausgeschaltenen Zustand sind eindeutig zu viel. Der Messwert im Idle-Modus war okay, das Ergebnis bei Last dagegen wieder zu hoch.

Tempo: Im Cinebench- und PC-Mark-Vantage-Benchmark schnitt die Biostar T5XE CFX-SLI recht gut ab und erzielte so einen Platz im oberen Leistunsgdrittel. Hervorzuheben sind hier vor allem die Ergebnisse im Cinebench-Test mit einem CPU-Kern und der Open-GL-Teil sowie der Messwert im PC-Mark Vantage-Test "Gaming".

Overclocking: Die Übertaktungsmöglichkeiten der Biostar T5XE CFX-SLI waren unterdurchschnittlich. Zwar lässt sie mit der getesteten Biosversion FSB-Raten von 100 bis 800 MHz und PCIe-Taktraten von 100 bis 150 MHz zu, was sehr viel ist. Der Multiplikator ist jedoch gar nicht direkt zugänglich, und auch für die CPU-Spannung gibt's nur wenig Spielraum zum Tweaken.

Fazit: Die Biostar T5XE CFX-SLI ist derzeit die günstigste Platine des PC-WELT-Testfelds. Das macht sich auch bei der Ausstattung bemerkbar. Was das Tempo angeht, so lag sie im Mittelfeld, und auch die Übertaktungsmöglichkeiten waren okay. Wer also eine günstige Platine für Intels Core i5 oder i7 sucht und auf jeglichen Schnickschnack verzichten kann, ist mit der Biostar T5XE CFX-SLI gut beraten.

Alternativen: Die Asrock P55 Extreme kostet nur etwa 5 Euro mehr. Sie absolvierte unsere Tempotests etwas schneller als die Biostar T5XE CFX-SLI und war auch besser ausgestattet. Dafür ließ sich das Asrock-Modell schlechter übertakten.

Varianten: Biostar T5XE CFX-SLI

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