03.06.2009, 09:30

Thomas Rau

Schnäppchen-Notebook

Asus X50GL im Test

Nur rund 500 Euro kostet das Asus X50GL: Kann ein so günstiges Notebook wirklich gut sein - unser Test klärt diese Frage.
Viel günstiger bekommen Sie derzeit kein Notebook: Das Asus X50GL kostet rund 500 Euro - darunter liegen nur noch die kleinen und leichten Netbooks: Sie sind aber langsamer und schlechter ausgestattet. Das Asus X50GL ist dagegen ein Standard-Notebook mit Doppelkern-Prozessor (Intel Pentium Dual Core T3200), 250 GB großer Festplatte und 15,4 Zoll großem Display. Das Display ist entspiegelt, was das Asus X50GL ebenso wie das installierte Vista Business besonders für Profi-Anwender interessant macht.

Tempo: Gemächlich - für den Preis aber okay
Vor zwei Jahren wären die 75 Punkte im Sysmark 2007 noch eine Top-Leistung gewesen. Doch jetzt liegt das Asus X50GL mit diesem Ergebnis deutlich hinter aktuellen Notebooks aus der 800-Euro-Preisklasse. Wer aber nur 500 Euro für ein Notebook ausgeben will, kann zugreifen, denn das Asus X50GL ist etwas schneller als ähnlich günstige Notebooks mit AMD-Prozessor. Bei Multimedia-Anwendungen schlägt sich der Laptop trotz nur 2 GB RAM sogar ganz gut. Die langsame Festplatte bremst ihn aber bei Office-Programmen. Die Chipsatz-Grafik von Nvidia packt aber nicht einmal ältere Spiele: Bei Far Cry kam das Asus X50GL selbst bei 1024 x 768 Bildpunkten nur auf 23 Bilder pro Sekunde.

Akkulaufzeit: Nicht einmal zwei Stunden
Trotz der rechenschwachen Komponenten ist das X50GL stromhungrig und hält nicht einmal zwei Stunden im Akkubetrieb durch. Dabei schluckt es rund 24 Watt - normalerweise genehmigen sich nur Notebooks mit einer leistungsstarken 3D-Grafikkarte im Akkubetrieb so viel.

Ausstattung: Kaum Kritik angebracht
Das Asus X50GL ist gut ausgestattet - nur die Festplatte ist mit 250 GB vergleichsweise klein. Bei den Schnittstellen bietet das Notebook unter anderem HDMI und vier USB-Ports. Eine e-SATA-Schnittstelle sowie ein Firewire-Anschluss fehlen. Doch besonders fürs Netzwerk bietet das Asus X50GL alles, was man sich wünscht: Modem, Gigabit-LAN, 11n-WLAN und Bluetooth.

Display: Nicht für Bildbearbeiter und DVD-Freunde geeignetDas entspiegelte und mit 179 cd/m2 ziemlich helle Display zeigte bei der Farbwiedergabe einen deutlichen Rotstich. Es eignet sich daher kaum für Bildbearbeitung und DVD-Wiedergabe. Immerhin kann man das Display auch unter freiem Himmel einigermaßen problemlos ablesen. Im Konferenzraum oder dem Lesesaal könnten Sie mit dem Asus X50GL allerdings unangenehm auffallen: Unter Last dreht sich der Lüfter mit deutlich hörbaren 1,6 Sone.
Fazit: Die Ausstattung ist durchaus okay - ansonsten kann beim Asus-Notebook nur der sehr günstigen Preis wirklich überzeugen.
Alternativen: Das Toshiba Satellite L350D-200 mit 17-Zoll-Display ist ähnlich günstig, aber noch langsamer und schwächer im Akkubetrieb.
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