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Die besten Notebooks bis 800 Euro

12.02.2009 | 17:00 Uhr |

Mobile Schnäppchen: Ein Notebook für weniger als 800 Euro reicht den meisten Anwendern aus. Doch gerade bei günstigen Laptops muss man genau hinschauen, um echte Qualität zu finden. Unser Test stellt die besten Notebooks unter 800 Euro vor.

Surfen im Internet, Mails und Texte schreiben, Bilder bearbeiten: Die alltäglichen PC-Aufgaben bewältigen Sie locker mit einem Notebook, das nicht mehr als 800 Euro kostet. Und sogar 3D-Spiele und Filmwiedergabe sind zu diesem Preis drin. Doch Sie dürfen nicht am falschen Ende sparen – auf die richtige Mischung bei Rechenleistung und Ausstattung kommt es an, damit Sie der günstige Allrounder nicht enttäuscht.

Tempo: Ausreichend für Alltagsaufgaben
Eine CPU mit Top-Taktrate dürfen Sie in dieser Preisklasse nicht erwarten: In den meisten Notebooks unter 800 Euro steckt ein Prozessor, der mit maximal 2 GHz arbeitet. Besonders beliebt ist beispielsweise der Core 2 Duo T5800: Trotz des Namens stammt diese CPU aber nicht aus Intels aktueller Core-2-Duo-Serie der 8000er- und 9000er-Reihe mit Penryn-Kern, sondern basiert auf dem älteren Merom-Kern wie ihn auch die CPUs der T7000er-Serie benutzen.

Im Leistungstest Sysmark 2007 erreichen Notebooks mit diesem Prozessor zwischen 90 und 100 Punkte. Damit sind sie rund 30 Prozent langsamer als aktuelle Top-Modelle: Doch die kosten meist über 1000 Euro – und deren Rechenkraft brauchen Sie nur, wenn Sie häufig aufwändige Bild- und Videobearbeitung betreiben oder spielen.

Notebooks mit einem AMD-Prozessor schneiden bei der Rechenleistung übrigens deutlich schlechter ab als vergleichbare Centrino-Laptops: Im Sysmark 2007 kommen diese Mobilrechner mit einem Turion X2 RM-70 (2 GHz) nur auf 60 bis 70 Punkte.

Spieletauglich? Nicht immer!
Allerdings finden Sie häufig Notebooks, in denen dieser rechenschwachen CPU eine relativ leistungsstarke Mittelklasse-Grafikkarte wie die Mobility Radeon HD3650 zur Seite steht: Die reicht für viele aktuelle DirectX-9-Spiele bis zu einer Auflösung von 1440 x 900 Bildpunkten aus, ohne dass man auf viele Effekte verzichten muss. Bei den Centrino-Notebooks bekommen Sie meist nur ein Einsteigermodell wie Nvidias Geforce 9300M GS oder 9200M GS: Ruckelfreien DirectX9-Spielespaß gibt es hier nur bis höchstens 1280 x 800 Bildpunkten.

Wer in höheren Auflösungen spielen oder DirectX-10-Spiele in voller Pracht genießen will, wird mit 800-Euro-Notebooks nicht glücklich werden: Für ein echtes Spiele-Notebook, das auch DX10-Spiele schultert, müssen Sie mehr als 1500 Euro ausgeben.

Auch bei der Ausstattung muss man bei vielen Notebooks der 800-Euro-Klasse Kompromisse machen: Wie Sie einen Fehlkauf vermeiden, steht auf der nächsten Seite.

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