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Toshiba Satellite T130 im Test

15.12.2009 | 12:00 Uhr |

Ein Netbook ist Ihnen zu lahm, ein 15-Zoll-Notebok zu groß? Eine Alternative kann das Toshiba Satellite T130 sein. Wir hatten das Notebook mit 13,3-Zoll-Display im Test.

Rund 700 Euro kostet das Toshiba Satellite T130 in der Konfiguration, die wir im Test hatten. Deutlich teurer als ein Netbook - abgesehen vom Nokia Booklet 3G . Aber es ist deutlich günstiger als ein Profi-Subnotebook.

Akkulaufzeit des Toshiba Satellite T130
Bei einem 13,3-Zoll-Notebook wie dem Satellite T130 steht die Akkulaufzeit im Vordergrund: Im Test erreichte es 7:43 Stunden - nicht schlecht, aber die Ausdauerkönige unter den 13-Zoll-Notebooks schaffen über acht, manche sogar über zehn Stunden Akku-Laufzeit. Beim Gewicht bringt das Satellite T130 deutlich unter zwei Kilogramm auf die Waage und ist mit 1,7 Kilogramm für den mobilen Einsatz gut geeignet.

Ausstattung des Toshiba Satellite T130
Um das geringe Gewicht und den günstigen Preis zu erreichen, verzichtete Toshiba beim Satellite T130 auf ein eingebautes DVD-Laufwerk. Wer sich die Zeit mit Filmen vertreiben oder Software installieren will, muss sich um ein externes Laufwerk kümmern. Die Festplatte ist mit 500 GB ordentlich groß. Ein 3D-Sensor soll sie vor Schäden schützen, wenn man das Notebook unterwegs unsanft behandelt.
Die übrige Ausstattung geht in Ordnung - drei USB-Buchsen beispielsweise finden Sie auch bei den meisten anderen 13-Zoll-Notebooks. Einschübe für PC-Card oder Expresscard fehlen dem Satellite T130 ebenso wie eine E-SATA-Schnittstelle für schnelle externe Festplatten: Aber auch das ist bei anderen günstigen 13-Zoll-Laptops nicht anders. Allerdings arbeitet der Netzwerkchip im Satellite T130 nur mit Fast-Ethernet-Tempo - die Konkurrenz bietet meist das schnellere Gigabit-Ethernet.

Display beim Toshiba Satellite T130
Für unterwegs eignet sich das 13,3-Zoll-Display des Satellite T130 nicht unbedingt: Es spiegelt, ist nicht besonders hell und zeigte einen schwachen Kontrast. Das reicht für den gut beleuchteten Schreibtisch, aber nichts fürs Arbeiten unter freiem Himmel. Der Bildschirm ist auch nicht besonders gleichmäßig ausgeleuchtet.

Tempo des Toshiba Satellite T130
Im Satellite T130 arbeitet ein Einsteiger-Dual-Core-Prozessor von Intel, der Pentium SU4100 mit 1,3 GHz. Damit erreichte das Satellite T130 im Leistungs-Test Sysmark 76 Punkte: Rund doppelt so schnell wie ein Netbook, aber deutlich langsamer als ein 15-Zoll-Notebook aus der gleichen Preisklasse. Für Alltags-Aufgaben reicht's, besonders aufwändige Anwendungen sollte man dem Toshiba Satellite T130 aber nicht zumuten.

Tastatur beim Toshiba Satellite T130
Beim Toshiba-Notebook ist nicht nur der Deckel mit Glanzlack versehen, auch die Handballenablage glänzt und selbst die Tasten. Das sieht elegant aus: Aber schon nach wenigen Stunden ist vor allem die Handballenablage mit unansehnlichen Fingerabdrücken übersät. Auch die Tasten, die sich sehr glatt anfühlen, dürften nicht jedermanns Sache sein. Immerhin ist die Tastatur stabil eingebaut. Wir hätten uns aber für angenehmeres Tippen ein deutlicheres Tasten-Feedback gewünscht.

Fazit: Das Toshiba Satellite T130 ist ein sehr schickes Leichtgewicht mit ordentlicher Ausdauer: Ein größerer Akku hätte ihm aber zu einer konkurrenzfähigeren Laufzeit verholfen. Die Ausstattung geht für den Preis in Ordnung. Bei Displayqualität und Rechentempo hebt sich das Toshiba Satellite T130 aber nicht vom mittelmäßigen Niveau der meisten günstigen 13-Zoll-Notebooks ab.

Alternativen: Über elf Stunden Akkulaufzeit bietet das Asus UL30A , das trotz eines größeren Akkus kaum schwerer ist. Für Profi-Anwender, die Ausdauer und Tempo benötigen, kommt das Sony VGN-Z41MD/B in Frage .

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