HP Mini 210-1017SG
| Hersteller: | Hewlett-Packard |
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| Kategorie: | Netbooks |
| Preise: | - |
| Testnote: | 3.64 |
| Leserwertung: |
| Positiv & Negativ: |
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Schickes Netbook mit Intel Pine Trail
HP Mini 210 im Test
Ins Mini 210 packt HP einen großen 6-Zellen-Akku mit 58 Wattstunden. Er ragt hinten etwas über das Gehäuse hinaus. Damit lief das HP Mini 210 beim WLAN-Surfen über 8,5 Stunden, beim Abspielen eines Videos bei voller Helligkeit sechs Stunden - beides gute Ergebnisse. Mit Akku wiegt das HP Mini 210 1320 Gramm.
Im HP Mini 210 sitzt ein spiegelndes 10,1-Zoll-Display mit 1024 x 600 Bildpunkten - das ist Netbook-Standard. Besonders hell strahlt das Display nicht - für draußen ist es daher kaum zu gebrauchen. Auch der Kontrast war höchstens mittelmäßig.
Ungewöhnlich für ein Netbook: Der Lüfter im HP Mini 210 läuft fast ständig. Besonders laut ist er mit maximal 0,5 Sone zwar nicht - trotzdem nervt das Lüftergeräusch auf Dauer.
Im HP Mini 210 sitzt eine Tastatur im sogenannten Islands- oder Chiclet-Design: Die Tastenkappen haben einen kleinen Abstand. Die Tasten liegen in einem 17,5-Millimeter-Raster, sind also kleiner als bei einer Notebook-Tastatur, die ein 19-Millimeter-Raster bietet. Gut für Schnellschreiber: Nur zwei Tasten fallen beim HP Mini 210 noch schmaler aus. Beim Tipp-Test störte der geringe Druckpunkt etwas: Insgesamt bietet das HP Mini 210 ein ordentliche Tastatur, aber es gibt bei Netbooks auch bessere.
Die Tasten des Touchpads sind in das Touchpad-Feld integriert. Es unterstützt Multi-Touch, doch auf der kleinen Touch-Fläche kann man mit zwei Fingern kaum arbeiten. Per Doppelklick auf eine Sensortaste links oben im Touchpad lässt es sich de-aktivieren.
Das HP Mini 210 ist wie alle aktuellen Netbooks ausgestattet. Es besitzt eine 250 GB große Festplatten sowie die gewohnten Schnittstellen - HDMI fehlt also beispielsweise. Wie übrigens auch Bluetooth: Kabellos kann man per 11n-WLAN mit dem HP Mini 210 netzwerken.
Als Betriebssystem bringt das HP-Netbook das funktionsreduzierte Windows 7 Starter mit: Da dessen Media Player keine Video-DVDs abspielen kann, installiert HP die Cyberlink DVD Suite auf dem Mini 210. Weitere interessante Beigaben: Über HP Clouddrive bekommt man 2 GB Web-Speicherplatz kostenlos, mit HP Mediastream kann man übers Internet auf die Musiksammlung auf dem heimischen PC zugreifen.
Die neuen Pine-Trail-Komponenten von Intel bringen dem HP Mini 210 nur ein schmales Tempoplus. Wenighstens die schnell drehende Festplatte macht sich in den Leistungstest positiv bemerkbar. Die 3D-Leistung verdoppelt sich mit der neuen Grafikeinheit GMA 3150 gegenüber dem Vorgänger im 3D Mark 06: Doch für halbwegs anspruchsvolle 3D-Spiele ist ein Netbook wie das HP Mini 210 weiterhin zu langsam.
Das HP Mini 210 überzeugt mit einer guten Akkulaufzeit. Außerdem sieht es besser aus als die meisten Netbooks - und ist mit 300 Euro außerdem sehr günstig. Ein uneingeschränkter Kauftipp ist es aber nicht: Dafür müssten Display und Tastatur besser sowie der Lüfter leiser sein.



