Samsung R560-Aura P8700 Diego
Schickes Multimedia-Notebook
Acer Aspire 5935G im Test
Im Leistungstest Sysmark 2007 kam das Acer Aspire 5935G auf sehr gute 128 Punkte. Damit gehört es zu den schnellsten Notebooks seiner Preisklasse. Zum Spielen sollten Sie die Geforce GT130M aktivieren: Damit schafft das Acer Aspire 5935G auch in der maximalen Displayauflösung effektreiche DirectX9-Spiele locker und bietet bei manchen sogar Reserven, um zusätzlich die Kantenglättung zu aktivieren. Für DX10-Spiele muss man die Auflösung allerdings deutlich reduzieren, wenn sie flüssig ablaufen sollen.
Für das Blu-Ray-Laufwerk kassiert das Acer Aspire 5935G natürlich Pluspunkte in der Ausstattung - obwohl HD-Wiedergabe in der Preisklasse um 1200 Euro inzwischen nichts Besonderes mehr ist. Auch sonst fehlt dem Acer Aspire 5935G nichts: Es bietet eine große Festplatte mit 500 GB sowie Gigabit-LAN, Bluetooth und 11n-WLAN fürs Netzwerk. Auch alle wichtigen Schnittstellen sind mit an Bord, darunter e-Sata als Kombiport mit USB, außerdem HDMI, Firewire, drei Audiobuchsen, an die sich analoge Surround-Boxen anschließen lassen sowie ein Fingerprint-Scanner für die Windows-Anmeldung ohne Passworteingabe.
Mit aktivierter Geforce-Grafikkarte schaffte das Acer Aspire 5935G im Akkubetrieb 2:41 Stunden - schon mal nicht schlecht. Schaltet man auf die sparsame Chipsatzgrafik um, erhöht sich die Laufzeit um 50 Minuten. Bei jedem Umschalten flackert das Display übrigens und wird kurz dunkel - nach rund zehn Sekunden hat das Acer Aspire 5935G dann die andere Grafiklösung aktiviert. Ein echter Mobilrechner ist das Acer-Notebook dennoch nicht: Mit 3,08 Kilogramm wiegt es sehr viel für einen 15,6-Zoll-Laptop.
An ein Display in einem Blu-Ray-Notebook darf man höhere Ansprüche stellen als an einen Bildschirm in einem Office-Laptop. Die kann das Acer Aspire 5935G aber nicht erfüllen. Das Display unterstützt keine Full-HD-Auflösung, vor allem aber stört die ungleichmäßig verteilte Helligkeit: Nur in der Mitte leuchtete es mit über 200 cd/m2 so hell wie man es sich bei einem Multimedia-Display wünscht. Über neun Messpunkte gemittelt kam der spiegelnde Bildschirm aber nur auf 183 cd/m2. Auch mit dem geringen Kontrast waren wir nicht zufrieden. Die kräftigen, leicht rotstichigen Farben machen sich bei der Filmwiedergabe aber gut. Ebenfalls positiv: Der Lüfter im Acer Aspire 5935G blieb auch bei hoher Systemlast sehr leise.
Die Tastatur gibt beim Tippen etwas nach: Das stört aber beim Schreiben kaum, wenn man einen weichen Tastenanschlag bevorzugt. Das Touchpad unterstützt Mehrfinger-Gesten, zum Beispiel zum Blättern oder dem Zoomen in Fotos. Links und rechts sowie über der Tastatur platziert Acer viele Bedienknöpfe mit denen sich etwa WLAN und Bluetooth sowie die Hintergrundbeleuchtung des Displays abschalten lassen. Über Sensortasten steuert man die Wiedergabe von Filmen und Musik und regelt über ein Drehrad die Lautstärke.


