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Schicke Kompaktkamera

Canon Ixus 105 im Test

08.03.2010 | 13:15 Uhr |

Die Canon Ixus 105 ist eine sehr kompakte Digitalkamera, die sich durch einfache Bedienung auszeichnet. Lesen Sie den PC-WELT-Test, der sich auch mit der Bildqualität und der Ausstattung des Modells befasst hat.

Die Ixus 105 ist eines der ersten Modelle, bei dem Hersteller Canon auf das "Digital" im Namen verzichtet. Auch trägt die Kamera trotz optischem Bildstabilisator nicht mehr den Namenszusatz "IS" - da alle aktuellen und künftigen Modelle damit ausgestattet sind, wirft Canon überflüssiges Beiwerk bei den Produktbezeichnungen über Bord.

Bildqualität: Bei kurzer und mittlerer Brennweite war die Auflösung der Canon Ixus 105 in der Bildmitte sehr hoch. Auf halbem Weg zum Bildrand ließ sie jedoch stark nach und pendelte sich auf ein mittelmäßiges Niveau ein. Insgesamt ergab das einen noch befriedigenden Wirkungsgrad von 60,3 Prozent, was einer Auflösung von etwa 4,3 Megapixeln entspricht. In Sachen Bildrauschen erzielte die Canon Ixus 105 größtenteils gute Ergebnisse. Bei ISO 400 war der Messwert sogar sehr gut.

Die Eingangsdynamik der Canon Ixus 105 war sehr hoch, was bedeutet, die Kamera bildet auch kontrastreiche Motive ab, ohne dass Lichter und Schatten überstrahlen beziehungsweise absaufen. Dafür ergab sich eine nur befriedigende Ausgangsdynamik, die daraus resultiert, dass die Canon Ixus 105 leichte Probleme bei der Wiedergabe von Schwarz hat. Die Ausgangsdynamik bezeichnet die Vielfalt der Helligkeitsstufen zwischen hellen und dunklen Bildbereichen.

Ausstattung: Die Canon Ixus 105 besitzt keinen internen Speicher, nimmt jedoch SD-Karten auf. Allerdings legt ihr der Hersteller keine bei. Im intelligenten Automatikmodus analysiert die Kamera das Motiv hinsichtlich Helligkeit, Farben sowie Kontrast und setzt das passende aus 18 Motivprogrammen ein.

Die Gesichtserkennung erkennt bis zu 35 Gesichter und stimmt die Schärfe, Belichtung, den Weißabgleich sowie den Blitz darauf ab. Die Gesichtserkennung lässt sich auch mit dem Selbstauslöser kombinieren, so dass beispielsweise Selbstporträts mit Fotograf möglich sind und die Kamera auslöst, sobald sie ein neues Gesicht - den Fotografen - erkennt.

Handhabung: Das Tastenfeld auf der Gehäuserückseite der Canon Ixus 105 ist sehr übersichtlich, die Tasten eingelassen. Mittels Schieberegler aktivieren Sie die intelligente Automatik, die normale Automatik oder den Filmmodus. Die Kamera löste schnell aus und war ebenso flott nach einer Aufnahme wieder betriebsbereit.

Fazit: Die Canon Ixus 105 überzeugte mit ihrer Bildqualität, auch wenn die Ausgangsdynamik und die Auflösung etwas zu niedrig waren. Dafür produzierte sie kaum Bildrauschen und eine sehr hohe Eingangsdynamik.

Alternativen: Die Casio Exilim EX-H10 kostet etwa 30 Euro mehr, ist dafür aber besser ausgestattet als die Canon Ixus 105. Außerdem erzielte das Casio-Modell bei der Bildqualität etwas bessere Ergebnisse, vor allem, was den Wirkungsgrad angeht.

Varianten:
Canon Ixus 105 silberfarben
Canon Ixus 105 braun
Canon Ixus 105 pink
Canon Ixus 105 türkis

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