Toshiba Satellite A300-18K
Schick und schnell
Toshiba Satellite A300-18K
Ausstattung: Ordentlich Arbeits- (3 GB) und Plattenspeicher – zwei Hitachi-Festplatten à 160 GB (320 GB) – bietet das Toshiba Satellite A300-18K. Allerdings fehlen dem Laptop ein LAN-Chip mit Gigabit-Tempo sowie ein Bluetooth-Modul – das sollte in dieser Preisklasse eigentlich drin sein. Auch einen digitalen Monitorausgang und einen e-SATA-Port vermissten wir beim A300-18K. Toshiba legt übrigens kein Recovery-Medium bei: DVDs zum Wiederherstellen von Windows muss man selbst brennen.
Ergonomie: Das spiegelnde Display lieferte eine durchschnittliche Helligkeit: Für Innenräume ausreichend, für draußen zu wenig. Die Leuchtdichte lässt sich außerdem nur auf rund 60 cd/m2 herunterregeln: In einer dunklen Umgebung strahlt das Display dann unangenehm hell. Auch Farben stellte es etwas zu blass dar, Hauttöne gelangen dagegen gut. Bei Kontrast und Helligkeitsverteilung lagen die Messwerte unter dem Durchschnitt. Der Lüfter blieb mit maximal 0,8 Sone deutlich unter der Nervschwelle.
Handhabung: Die polierte Oberfläche der Tasten sieht gut aus, fühlt sich aber im Vergleich zu den üblicherweise griffigeren, leicht aufgerauten Notebook-Tastaturen ungewohnt glatt an. Beim Tippen gibt die Tastatur etwas nach, das Tasten-Feedback ist aber trotzdem deutlich spürbar. Über das glatte Touchpad rutscht der Finger zu leichtgängig, für präzises Steuern empfiehlt sich daher eine externe Maus. Auf dem Satellite installiert Toshiba eine Software zur Gesichtserkennung: Sie soll zusammen mit der Web-Cam die Windows-Anmeldung erleichtern. Im Praxistest funktionierte das Registrieren des Gesichts aber nicht ohne Fehlversuche. Beim Anmelden dauert der Start der Erkennungs-Software ohnehin deutlich länger als das Eintippen des Passworts. Die Gesichtserkennung geht als nettes Gimmick durch, ersetzt aber keine zuverlässige Zugangskontrolle.
Verarbeitung: Das Gehäuse ist solide verarbeitet. Der Rahmen ums Panel lässt sich aber oben rechts ohne größeren Kraftaufwand vom Displaydeckel lösen.
Alternativen: Als Multimedia-Notebook gefällt das etwas teurer Acer Aspire 6920G besser, das auch in punkto Design mit dem Satellite-Notebook mithält. Höhere Rechenleistung und ein höher aufgelöstes Display bietet das Asus F3S für rund 1120 Euro, das Samsung R700-Aura T9300 Dillen für rund 1150 Euro ist trotz 17-Zoll-Displays kaum schwerer als das Satellite A300.




