Schon im Dreifarbmodus (RGB) erzielte das Gerät gute Ergebnisse. Die Schärfe stimmte sowohl bei Aufsicht- als auch bei Durchlichtscans. Das blieb auch im Sechsfarbmodus so. Hier erhöhte sich die Detailgenauigkeit der eingelesenen Bilder außerdem sichtbar.
Auf unserem Testscan sehen Sie rechts den Bildausschnitt im Dreifarbmodus, während der linke Bildteil mit sechs Farben eingescannt ist. Die größere Detailfreude zeigt sich anhand der Himmelsfläche deutlich: Während rechts einheitliches Blau vorherrscht, erkennen wir links weitaus mehr Farbnuancen.
Dass sich der Hersteller beim G4050 eher auf die Qualität der Scans als auf das Arbeitstempo konzentriert hat, zeigten unsere Messungen der Scanzeiten. Dazu kommt: Je mehr Farben und Zusatzfunktionen aktiviert waren, desto langsamer wurde das Gerät.
Ein Beispiel: Ein Kleinbild-Dia im Dreifarbmodus war nach gut 30 Sekunden eingelesen. Schalteten wir auf sechs Farben und Retusche-Funktion, warteten wir über sechs Minuten. Da ist dann schon einige Geduld gefragt. Weitere Testergebnisse finden Sie unter „Testergebnisse und technische Daten“.
Fazit: Ein empfehlenswerter Flachbettscanner mit guter Ausstattung für Hobbyfotografen. Die Wahlmöglichkeit zwischen drei und sechs Farben verleiht ihm Allround-Qualitäten: Drei Farben für Alltagsaufgaben. Sechs Farben für Spezialdienste wie das Digitalisieren analoger Fotovorlagen. Der Preis ist für die gebotene Leistung absolut gerechtfertigt.
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