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Scanner von Canon und HP

06.07.2006 | 16:27 Uhr |

Scanner gibt es wie Sand am Meer, doch welcher ist der richtige? Digital.World hat den Canon Canoscan 4200F und den HP Scanjet 4850 für Sie getestet.

CANON CANOSCAN 4200F

Note 1,7 (gut)
Web www.canon.de
Preis ca. 95 Euro ( aktuelle Preise )

Plus Schnelles, kompaktes Gerät
Minus Leichter Gelbstich

SCANNER: Der ausgesprochen kompakte Canoscan 4200F ist für knapp bemessene Schreibtische zu Hause prädestiniert. Praktisch: Für das Einlesen von Buchseiten lassen sich die Scharniere am Deckel hochklappen.

Alle Ergebnisse im Überblick
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Aber der Scanner kann mehr: Die Vorlagenhalter inklusive der Dias und Negative werden im Deckel über der Durchlichteinheit eingeklickt und sind damit gut fixiert. Ein Verrutschen ist nicht möglich. Allerdings können nur 2 Dias oder 4 Negative gleichzeitig eingesetzt werden. Insgesamt überzeugt die Schärfe der Testscans.

Auch die Farbgebung gelingt dem 4200F recht harmonisch. Sowohl bei Durchlicht- als auch bei Auflichtscans erzeugt er aber einen merklichen Gelbstich, der sich bei aktivierter Bildglättung teilweise noch verstärkt. Dafür arbeitet er recht zügig: Die Vorschau bei Auflichtvorlagen war nach gerade 4 Sekunden erstellt – das ist spitze. Im Durchlichtmodus dauerte der Vorgang gut 30 Sekunden, aber auch das ist ein akzeptables Ergebnis. Mit gut eineinhalb Minuten am längsten warteten wir auf das eingelesene Negativ. Nicht so positiv fällt das Urteil zum Standby-Stromverbrauch aus: 5,5 W/h sind hart an der Grenze des Hinnehmbaren.

FAZIT: Der Canoscan 4200F bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis, bringt allerdings auch nur eine minimale Ausstattung mit. Die Leistungen rechtfertigen diese Sparmaßnahme durchaus, schließlich kommt so ein sehr attraktiver Preis heraus.

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