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Sanyo VPC-S50

01.12.2006 | 10:39 Uhr |

In Sachen Auflösung und Zoomfaktor ist die Kamera nicht mehr nicht up to date. Für den Preis werden Sie aber kaum etwas Besseres finden. Darüber hinaus ist das Gerät leicht und gut zu bedienen.

Bildqualität: Die S50 erzielte zwar im Schnitt eine sehr hohe Auflösung. Der Wirkungsgrad lag jedoch in der Bildmitte weit über 100 Prozent - was auf Artefakte und hindeutet - und fiel zum Bildrand hin steil ab. Ein- und Ausgangsdynamik waren dagegen gut respektive ausgezeichnet, so dass Sie auch kontrastreichere Motive detailgetreu einfangen können. Bei ISO 100 fanden wir kaum Rauschen, obwohl die Scharfzeichnung etwas zu aggressiv arbeitete. Bei ISO 200 und 400 war das Bildrauschen jedoch sehr stark

Ausstattung: Mit 4,9 Megapixeln und einem optischen 2fach-Zoom gehört die S50 nicht gerade zur technischen Oberklasse. Auch ist die zur Auswahl stehende 10-Megapixel-Auflösung nur interpoliert - was bei Markenkameras eigentlich nicht mehr üblich ist.

Besonderheiten: Als spezielles Schmankerl ist es bei der Sanyo-Kamera möglich, manchen Menüfunktionen eine Sprachausgabe zuzuordnen. So bittet Sie beispielsweise beim ersten Einschalten eine freundliche Frauenstimme auf Englisch, doch bitte jetzt die Uhrzeit in der Kamera einzustellen. Die Sprachausgabe lässt sich aber auch deaktivieren.

Fazit: Die Bildqualität der S50 hat zwar ihre Macken. Der sehr attraktive Preis versöhnt jedoch ein bisschen. Allerdings ist die Ausstattung entsprechend mau ausgefallen. So stehen beispielsweise nur die rudimentärsten Einstellmöglichkeiten - Weißabgleich, Belichtungsart und Belichtungskorrktur - zur Verfügung.

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