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Samsung Magic Presenter im Praxistest

12.12.2014 | 14:26 Uhr |

Wer Präsentationen hält, nutzt normalerweise einen Laserpointer. Der Samsung Magic Presenter ist anders. Wir haben ihn ausprobiert.

Jedes Jahr zur Weihnachtszeit dasselbe Dilemma: Sie wollen einem Kollegen, dem Chef oder Bekannten eine Freude machen, wissen aber überhaupt nicht, was ihm gefallen würde. Nützlich soll das Geschenk sein und möglichst das ganze Jahr zum Einsatz kommen. Warum dann nicht ein Utensil, das auf den ersten Blick unscheinbar, aber im Office beim Präsentieren voll zur Geltung kommt? Der Samsung Magic Presenter ist so ein Gerät. Er lässt sich mit Rechnern, Fernsehern oder Projektoren verwenden und kommt dabei ohne Laser aus. Wir haben das kleine Werkzeug fürs Büro ausprobiert.

Über die Software lässt sich der Samsung Magic Presenter einrichten.
Vergrößern Über die Software lässt sich der Samsung Magic Presenter einrichten.
© Samsung

Installation des Samsung Magic Presenter

Im Paket befindet sich neben dem Pointer ein USB-Dongle, den Sie beispielsweise in den USB-Anschluss Ihres Rechners einstecken. Die Gerätetreiber installieren sich automatisch. Auf den PC spielen Sie die Software auf, die auf dem Dongle im ROM hinterlegt ist. Damit lässt sich der Samsung Magic Presenter einrichten: Sie wählen die Pfeilform, die Zeigergröße und das Anzeigedisplay. Letztes spielt dann eine Rolle, wenn Sie mehrere Monitore an Ihrem PC angeschlossen haben. An Pfeilsymbolen stehen Ihnen 11 Designs zur Verfügung. Ihre Größenauswahl reicht von „Klein“ bis „Extragroß“ in vier Stufen.

Zum Pairing von Presenter und Dongle öffnen Sie die rückseitige Abdeckung des Pointers und drücken die Taste, die sich über den Batterien befindet. Per Bluetooth wird eine Verbindung aufgebaut. Fertig. Nun erscheint auf dem Bildschirm Ihr Zeiger, sobald Sie die Anzeigetaste auf der Vorderseite des Pointers drücken. Per Pfeiltasten navigieren Sie durch Ihre Präsentation oder switchen von Foto zu Foto. Im Inneren des Pointers sitzen zwei AAA-Batterien. Der Hersteller gibt an, dass der Magic Presenter maximal 40 Stunden am Stück einsetzbar ist.

Fazit: Ein nettes, aber teures Präsent für den Manager

In unserer Stichprobe am Rechner funktioniert der Samsung Magic Presenter ohne Probleme. Die Motivauswahl für den Pfeil hätte etwas üppiger ausfallen können. Allerdings decken sie den Bedarf, der beim Präsentieren anfällt, ohne weiteres ab. Mit 89 Euro (UVP) ist das Gerät nicht gerade ein Schnäppchen, auch wenn er derzeit für rund 65 Euro im Handel zu haben ist. Allerdings ist es hochwertig verarbeitet, hat einen guten, konkreten Tastendruck und liegt angenehm in der Hand. Als maximale Entfernung gibt Samsung rund 10 Meter an. Gleichzeitig findet sich im beiliegenden Faltblatt die Anmerkung, dass drahtlose Netzwerke die Verbindung beeinträchtigen können. In unserem Versuch treten keine Verbindungsstörungen auf, auch wenn wir mehrere Meter vom Dongle weg sind. Insgesamt ein Gerät, das im Business gute Dienste tut und sich damit als Geschenk für den Manager durchaus empfiehlt.

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