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Samsung Galaxy S8 - Preis, Release, Gerüchte

30.11.2016 | 10:03 Uhr |

Das Samsung Galaxy S8 - Codename: Project Dream - besitzt mit Smart Glow einen pfiffigen Leuchtring um die Linse der Dual-Hauptkamera. Und eine eigene Sprachassistentin. Ein Snapdragon 830 treibt das Smartphone an. Das Display dürfte riesig werden und immer ein Edge-Modell sein. Alle Gerüchte zum nächsten Top-Android-Smartphone von Samsung.

Frontkamera mit Autofokus für gute Selfies

Samsung soll laut einem Bericht von ETNews die Frontkamera des Galaxy S8 mit Autofokus ausstatten. Während Autofokus bei den Hauptkameras an der Smartphone-Rückseite nicht ungewöhnlich ist, stellt Autofokus bei der Frontkamera eine Rarität dar. Bei den Frontkameras der Smartphones ist nämlich ein fester Fokus der Normalfall.
 
Der Autofokus soll automatisch die unterschiedlichen Linsen der Frontkamera auf die optimale Entfernung einstellen. Das Galaxy S8 soll damit besonders gute Selfies ermöglichen.

Den Antrieb für den Autofokus soll Samsung aber seitlich anbringen und nicht in der Mitte, wie es bei den Hauptkameras an der Rückseite üblich ist. Dadurch wird das Kameramodul flacher.

Ob Samsung auch die Auflösung der Frontkamera – beim aktuellen Galaxy S7 beträgt die Auflösung 5 MP – steigern wird, ist unbekannt, aber durchaus wahrscheinlich. Die Frontkamera des iPhone 7 macht beispielsweise Fotos mit 7 Megapixel.

Alcantara-Hülle für Galaxy S8

Samsung soll zum Verkaufsstart des Galaxy S8 dazu passende Smartphone-Hüllen anbieten. Das schreibt das Mobile-Nachrichtenportal Sammobile. Darunter soll sich auch eine Hülle aus dem Mikrofasermaterial Alcantara befinden. Alcantara findet man oft in den Sitzen von hochpreisigen PKWs als Ersatz für Leder beziehungsweise in Kombination mit Leder.

Neben den unterschiedlichen Hüllen soll es von Samsung auch wieder ein Akku-Pack geben - mit 2600 mAh. Damit kann man das S8 unterwegs aufladen. Außerdem soll Samsung wieder ein Multimedia Dock für das S8 anbieten, das diverse Anschlüsse zur Verfügung stellt.

Schon beim S7 hat Samsung zum Verkaufsstart diverses Zubehör angeboten.

Modellnummern SM-G950 und SM-G955

Der bekannte Leaker Even Blass hat die Modell-Nummern für das Samsung Galaxy S8 via Twitter verbreitet. Demnach überspringt Samsung die eigentlich fällige Modellnummer „SM-G94“ (das aktuelle S7 trägt die Modellnummer SM-G930 und das S7 Edge die Modellnummer SM-G935) und verkauft das Samsung Galaxy S8 als SM-G950 (Galaxy S8 mit dem kleineren Bildschirm, der aber nach den neuesten Gerüchten immerhin 5,7 Zoll groß sein soll) und als SM-G955 (S8 mit dem noch größeren 6,2-Zoll-Bildschirm). Die eigentlich zu erwartende Modellnummer SM-G94 überspringt Samsung, weil die „4“ im asiatischen Raum als Unglückzahl gilt.

Gegenüber dem aktuellen Galaxy S7 würde der Bildschirm aber deutlich wachsen. Das S7 hat einen 5,1 Zoll Bildschirm, das S7 Edge einen 5,5 Zoll-Bildschirm. Das S8 wäre mit 5,7 und 6,2 Zoll deutlich größer und hätte bereits Phablet-Größe erreicht. Zum Vergleich: Das iPhone 7 ist 4,7 Zoll groß, das iPhone 7 plus misst 5,5 Zoll.

Beide Varianten wären Edge-Modelle, ihr Bildschirm läuft also um den Rand.

Neues Note: SM-N950

Doch mindestens so spannend ist der Hinweis auf die Modellnummer SM-N950. Letzteres wäre die Modellbezeichnung für das Note 8 – die Note-Reihe trägt das „N“ in der Modellbezeichnung. Samsung würde also trotz des Note-7-Desasters wieder ein neues Phablet vorstellen.

Die Verkaufsbezeichnung für das Note könnte Samsung dagegen durchaus ändern, wie bereits vor einigen Wochen spekuliert wurde. Denn der Name „Note“ dürfte für lange Zeit im wahrsten Sinne des Wortes verbrannt sein…

Galaxy S8 bekommt intelligente Sprachassistentin Viv alias Bixby

Das Samsung Galaxy S8 bekommt eine eigene digitale Assistentin mit künstlicher Intelligenz, wie Reuters berichtet. Sie hört auf den Namen Viv. Samsung hatte dafür im Oktober 2016 das Start-Up Viv Labs Inc übernommen. Viv Labs wurde von einem der ursprünglichen Mit-Entwickler von Siri, der Sprachassistentin von Apple, gegründet. Die Viv-Sprachassistentin mit KI soll künftig auch in Wearables von Samsung sowie in Haushaltsgeräten der Südkoreaner zum Einsatz kommen.

Viv träte damit in direkte Konkurrenz zum Google-Assistenten, den Google mit Pixel und Pixel XL vorgestellt hat. Und konkurriert mit Apple Siri, Amazon Alexa und Microsoft Cortana. Allerdings will Samsung die Assistentin des Galaxy S8 nicht unter dem Namen Viv vorstellen, sondern ihr den neuen Namen Bixby geben. Auch Drittanbieter sollen Bixby für ihre Apps und Dienste nutzen können.

Leak-Verbot

Samsung hat eine Rundmail an seine Mitarbeiter und Zulieferer verschickt, wie Koreaherald.com unter Berufung auf interne Quellen berichtet. Darin bittet der südkoreanische Konzern dringend darum, dass diese keinesfalls Informationen zum neuen Top-Android-Smartphone Galaxy S8 verraten. „Leaks von operativen Geheimnissen können irreparable Folgen haben“, warnt Samsung in der Mail. Daraus könnte Samsung ein großes finanzielles Risiko entstehen. Partnerschaften mit anderen Unternehmen könnten dadurch unterbrochen werden und Samsung einen Vertrauensverlust erleiden.

Von einem Verantwortlichen bei einem Zulieferer von Samsung will Koreaherald.com erfahren haben, dass Samsung seinen Zulieferern eingeschärft habe, nicht auch nur ein einziges Wort über das Galaxy S8 zu verlieren.

Erscheinungstermin und Verkaufsstart des Galaxy S8 könnten sich verzögern

Medien aus den USA und Südkorea spekulieren darüber, dass Samsung die Vorstellung des Galaxy S8 verschieben könnte. Falls die Südkoreaner nicht den Grund für die Akku-Probleme des Galaxy Note 7 finden. Samsung würde sogar über einen Stopp der Galaxy-S8-Produktion in Erwägung ziehen.

Der Leaker Ricciolo will erfahren haben, dass Samsung das Galaxy S8 trotz des Note-7-Desasters wie geplant am Vorabend des MWC 2017 in Barcelona vorstellen wird. Also am 26. Februar 2017 um 19.00 Uhr.
Vergrößern Der Leaker Ricciolo will erfahren haben, dass Samsung das Galaxy S8 trotz des Note-7-Desasters wie geplant am Vorabend des MWC 2017 in Barcelona vorstellen wird. Also am 26. Februar 2017 um 19.00 Uhr.
© https://twitter.com/Ricciolo1/status/784876673024008192?ref_src=twsrc%5Etfw

S8-Entwicklung für zwei Wochen unterbrochen?

Das Wall Street Journal ergänzt noch, dass Samsung die Entwicklung des Galaxy S8 bereits um zwei Wochen verschoben habe. Damit sollen Techniker, die eigentlich am S8 arbeiten, dafür frei gesetzt werden, um bei der Ursachensuche für die brennenden Akkus des Note 7 mitzuhelfen. Sie unterstützen dabei die ohnehin schon mit der Ursachenforschung beschäftigten Kollegen von Samsung. Bis heute konnte Samsung den Grund für das Akku-Problem des Note 7 nicht identifizieren.

Sofern die beiden obigen Berichte über eine Verschiebung des S8 wegen des Akku-Problems des Note 7 zutreffen, wären die ganzen bisherigen Gerüchte zum Start des Galaxay S8 obsolet! Diese alten Spekulationen lauteten wie folgt:

a) Bis zum Note-7-Rückruf gingen Marktbeobachter zunächst einmal davon aus, dass das S8 wieder im Umfeld des Mobile World Congress 2017 in Barcelona (MWC) erscheinen würde, also im ersten Quartal 2017. Einige gingen sogar so weit und sagten das Datum ziemlich genau vorher. Denn an den Launch-Terminen der Samsung-Top-Androiden in den letzten Jahren erkennt man, dass Samsung das jeweils neueste Galaxy-S-Modell immer einen Tag vor dem Start des MWC am Sonntag vorgestellt hat. Demnach dürfte Samsung das Galaxy S8 wohl am Sonntag, den 26. Februar 2017 vorstellen - einen Tag vor dem Start des Mobile World Congress in Barcelona. Der Verkauf dürfte dann im März 2017 beginnen.

b) Das war der Stand bis zum Note-7-Rückruf. Das Desaster um explodierende und brennende Samsung-Smartphones ließ die Analysten dann aber umdenken: Samsung könnte das Galaxy S8 früher als geplant in den Verkauf bringen, hieß es nun.

Laut der südkoreanischen Zeitung The Korean Herald dürfte die Profitabilität der Mobile-Sparte von Samsung erheblich leiden, wenn Samsung das S8 erst am Vorabend des Mobile World Congress vorstellt und dann im Lauf des März 2017 den Verkauf startet. Samsung bräuchte das S8 dringend, um die Umsatz- und Gewinnausfälle durch den Note-7-Rückruf wenigstens einigermaßen zu kompensieren. Für Samsung könnte es gewinnversprechender sein, sich gleich auf das Galaxy S8 zu konzentrieren statt noch viel Zeit, Geld und Aufwand darauf zu verwenden, die Verkäufe des angeschlagenen Note 7 zu stützen. Einen konkreten Termin für den vorgezogenen Verkaufsstart nannten die Analysten aber noch nicht.

Dieser Screenshot von Weibo nennt technische Daten und Preise. Nicht alle Angaben erscheinen glaubhaft.
Vergrößern Dieser Screenshot von Weibo nennt technische Daten und Preise. Nicht alle Angaben erscheinen glaubhaft.
© http://photo.weibo.com/2554757470/talbum/detail/photo_id/4023633192578577

Gegen den vorgezogenen Verkaufstart sprach aber ein Screenshot, der auf Weibo veröffentlicht wurde. Als Erscheinungsdatum nennt diese Quelle den April 2017, was nicht zu den bis dato kursierenden Gerüchten passt und uns unwahrscheinlich erscheint.

Leaker twittert: Samsung zeigt Galaxy S8 am 26.2.2017 um 19.00 Uhr

Ebenfalls gegen einen vorgezogenen Erscheinungstermin des Galaxy S8 spricht eine angebliche Einladung zum MWC 2017, die der bekannte Mobile-Leaker Ricciolo per Twitter verbreitet:

Demnach soll Samsung das Galaxy S8 am 26. Februar 2017 in Barcelona ab 19.00 Uhr vorstellen. Und damit trotz des Note-7-Desasters seine Tradition der Vorjahre beibehalten. Allerdings ist diese Informationen von Ricciolo absolut unbestätigt. Es kann sich also auch um einen Fake handeln. Laut Ricciolo ist das von ihm getwitterte Logo für den Samsung-Event noch eine "Preview", der Sachverhalt aber sicher.

Rabatt für Note-7-Geschädigte?

Außerdem berichtet die südkoreanische Nachrichtenseite koreaherald.com, dass Samsung prüfe, ob es Besitzern eines Note 7 einen Sonder-Rabatt beim Kauf eines Samsung Galaxy S8 zu gewähren solle.

Samsung soll Firmware-Entwicklung für das S8 begonnen haben

Samsung hat nach einem Bericht von Sammobile mit der Entwicklung der Firmware für das Galaxy S8 begonnen. Das ROM würde demnach für den Einsatz in China, Frankreich, Deutschland, Italien, Korea, Polen, Großbritannien und den USA entwickelt. Weitere Staaten sollen folgen, sobald das erste stabile Release vorliegt und für andere Regionen angepasst werden kann.

Für den Erscheinungstermin des Galaxy S8 - siehe oben - hat diese Meldung jedoch keine Auswirkungen. Insbesondere bedeutet diese Meldung keinesfalls, dass Samsung den Verkaufsstart des Galaxy S8 vorziehen könnte. Denn Samsung hat auch schon für das im Jahr 2016 erschienene S7 die Firmware-Entwicklung im Jahr 2015 um den gleichen Zeitpunkt wie jetzt gestartet. Demnach dürfte das S8 also auch wieder zum nächsten MWC vorgestellt werden und dann im März in den Handel kommen.

Modellnummern und Codenamen

Für das Galaxy S8 kursieren die Modellnummern SM-G950 und SM-G955. Der Unterschied soll in der Größe des Bildschirms liegen (5,1 und 5,5 Zoll). Beide Male soll es sich aber um Edge-Displays handeln, die über die Ränder hinausgezogen sind. Die internen Codenamen sollen zudem Dream und Dream2 lauten. Die Seite TechUpdate nennt ebenfalls als Codenamen Dream (Modellbezeichnung: SM-G950) und Dream 2 (Modellbezeichnung: SM-G955).

Preis

Der Preis für das Samsung Galaxy S8 ist noch völlig unbekannt. Der Vorgänger des S8, der derzeit das aktuelle Top-Smartphone von Samsung ist, nämlich das Galaxy S7, kostete zum Start 699 Euro (UVP), für das Galaxy S7 Edge wurden 799 Euro (UVP) fällig. Wobei die Straßenpreise mittlerweile deutlich niedriger sind, wie unser Preisvergleich beweist.

Ein auf der chinesischen Social-Media-Plattform Weibo veröffentlichtes Foto nennt 850 Dollar beziehungsweise 775 Euro als Preis für das Galaxy S8. Speziell nach dem Note-7-Desaster erscheint uns dieser Preis als etwas zu hoch.

Kein 3,5-mm-Lautsprecheranschluss?

Bis vor kurzem gingen Beobachter davon aus, dass Samsung USB-Typ-C als Anschluss im S8 verbauen wird (im S7 ist noch microUSB vorhanden). Die Webseite 9to5google spekuliert nun aber darüber, dass Samsung dem Vorbild von Apple beim iPhone 7 folgen und auf die 3,5-Zoll-Klinkenbuchse am Galaxy S8 verzichten könnte. Dazu passt, dass Samsung dabei sein soll einen eigenen Lautsprecheranschluss zu entwickeln. Technische Details drangen aber noch nicht an die Öffentlichkeit.

Samsung soll bei diesem Vorhaben die Unterstützung der anderen Hersteller von Android-Geräten suchen. Offensichtlich hofft Samsung, dass für die Hersteller von Smartphone-Kopfhörern der viel größere Android-Markt spannender als der zahlenmäßig kleinere iPhone-Markt sein könnte und die Zubehör-Produzenten ihre neuen Kopfhörer deshalb früher oder mit einer größerem Modellvielfalt für den neuen Anschluss an den Android-Geräten auf den Markt bringen könnten. Das iPhone mit seinem Lightning-Anschluss hätte in diesem Fall das Nachsehen.

Prozessor: Snapdragon 830 und Exynos 8895

Im aktuellen Samsung Galaxy S7 und S7 Edge liefern entweder ein Samsung-eigener Exynos-8890-Prozessor oder ein von Qualcomm eingekaufter Snapdragon 820 die Rechenleistung. Letzteren verbaut Samsung in den S7-Modellen, die in Nordamerika verkauft werden.

Qualcomm entwickelt aber bereits den Nachfolger des Snapdragon 820, den Snapdragon 830, kurz als SD 830 bezeichnet. Als Codename für den Snapdragon 830 nennt der chinesische Analyst Pan Jiutang die Bezeichnung „msm 8998“, wie Gforgames berichtet. Dieser Chip beziehungsweise korrekter das System-On-a-Chip (SoC) mit dem Snapdragon 830 dürfte der Prozessor des Samsung Galaxy S8 werden, wie Marktbeobachter vermuten. Ähnlich wie beim Galaxy S7 könnte Samsung aber nicht nur ausschließlich diesen Chip verbauen.

Zum Prozessor, der das Galaxy S8 antreiben soll, berichtet phonearena nämlich, dass sich dabei angeblich um einen Exynos 8895 SoC (Codename: Kanchen) mit 3 GHz Taktrate handeln soll. Im Benchmark Geekbench soll dieser Chip im Single-Core-Test 2.301 Punkte sowie im Multi-Core-Test 7.019 Punkte erreichen. Der Leistungszuwachs dürfte besonders für die Bereiche Fotografie und Videoaufnahme und die dazu gehörigen Bearbeitungs-Apps auf dem Smartphone von Vorteil sein. Bei der Bildbearbeitung soll dieser Chip um rund 70 Prozent schneller als das Vorgängermodell sein.

Die Energieaufnahme des Exynos 8895 soll maximal 5 Watt betragen. Der Chip soll im 10 nm-Verfahren produziert werden, wie Marktbeobachter vermuten.

Die südkoreanische IT-Nachrichtenseite ETNews berichtet ebenfalls, dass Qualcomm das SoC des Samsung Galaxy S8 liefern soll. Dabei soll es sich um den brandneuen Snapdragon 830 handeln. Das S8 wäre demnach das erste Smartphone mit der neuen Prozessorgeneration. Der Snapdragon 830 entsteht im 10-Nanometer-Verfahren, Qualcomm will den Chip ab Ende 2016 ausliefern. Das neue 10-nm-Verfahren ermöglicht mehr Leistung und senkt den Energieverbrauch.

Falls Samsung beim S8 genauso wie beim S7 wieder zwei unterschiedliche Prozessoren verbaut, könnte ein Samsung-eigener Exynos 8895 dem Snapdragon 830 Gesellschaft leisten.

Ein anderes auf Twitter verbreitetes Gerücht besagt, dass Samsung das Galaxy S8 im Februar vorstellen soll. 

Die Seite TechUpdate nennt basierend auf einem auf der chinesischen Social-Media-Plattform Weibo veröffentlichten Screenshot folgende technische Daten für die beiden mit den Codenamen Dream (Modellbezeichnung: SM-G950) und Dream 2 (Modellbezeichnung: SM-G955) bezeichneten S8-Varianten: 5.2-Zoll-4K Display mit 4096 x 2160   Pixel Auflösung und Corning Gorilla 5. Ein Snapdragon-8-Kern-Prozessor mit 3,2 GHz, der auf 6 GB Arbeitsspeicher zugreifen kann. 64 GB oder 128GB interner Speicher, der erweiterbar um sogar zwei (!) microSD-Karten sein soll.

Produktionsstart des Snapdragon 835 bei Samsung

Samsung verbaut im Galaxy S8 mit ziemlicher Sicherheit den weiter unten ausführlich beschriebenen Snapdragon   835-Chip, wie die Südkoreaner kürzlich mitgeteilt haben. Diesen Snapdragon 835 fertigt Samsung für Qualcomm im Zehn-Nanometer-FinFET-Verfahren, was eine höhere Leistung bei gleichzeitig reduziertem Stromverbrauch und somit eine längere Akkulaufzeit ermöglichen soll. Da der Chip kleiner ausfällt als die Vorgängermodelle, können die Smartphone-Hersteller den Platz für größere Akkus verwenden oder das Smartphone dünner machen. Dieser Chip, den Samsung zusammen mit Qualcomm entwickelt, soll die Snapdragon-Modelle 820 und 821 ablösen.

Samsung zufolge ist die Massenproduktion der Snapdragon 835-SoCs bereits angelaufen. Im ersten Halbjahr 2017 sollen die ersten Smartphones mit dem neuen SoC erhältlich sein. Das Galaxy S8 wird mit Sicherheit dazu gehören, auch wenn Samsung das bis jetzt nicht explizit gesagt hat.

Ein spezielles Feature des Snapdragon 830ist Quick Charge4.0. Mit dieser Schnellladelösung soll sich der Akku des Smartphones in nur fünf Minuten so weit aufladen lassen, dass man das Smartphone mindestens fünf Stunden lang intensiv nutzen kann. Der Abschluss erfolgt via USB-Typ-C.

10nm-Verfahren, 8 GB RAM, 256 GB Speicher

Die Chips des S8 werden im 10-nm-Verfahren produziert. Das ist seit dem 17. Oktober 2016 offiziell. Denn Samsung hat am 17. Oktober 2016 mitgeteilt, dass es mit der Fertigung von Prozessoren im Zehn-Nanometer-FinFET-Verfahren begonnen hat. Konkret dürfte es sich bei dem neue Chips um den Samsung-eigenen Exynos 8895 handeln.

Samsung sagt zwar nicht explizit, für welche Smartphones die neuen Prozessoren gedacht sind, doch man darf mit Sicherheit davon ausgehen, dass das Galaxy S8 ein solches im 10-nm-Verfahren gefertigte SoC bekommen wird. Samsung spricht selbst davon, dass die neuen 10-nm-Chips in Geräten verbaut werden, die Anfang 2017 vorgestellt werden.

Samsung verspricht durch den Umstieg auf 10 nm eine um 30 Prozent geringere Chip-Fläche als beim 14-Nanometer-Verfahren. Die Leistung soll um 27 Prozent wachsen und der Energieverbrauch um 40 Prozent sinken.

Der neue Chip soll bis zu 8 GB RAM unterstützen, wie verschiedene US-Medien unter Berufung auf Postings in dem chinesischen Netzwerk weibo berichten. Das wäre deutlich mehr Arbeitsspeicher als Smartphone-Prozessor bisher unterstützen; das aktuelle S7 besitzt beispielsweise nur 4 GB RAM. Bei den Fertigungsverfahren ist bisher 14 nm das Optimum.

Die obigen Ausführungen beziehen sich zunächst nur auf Samsungs Chipproduktion. Doch Qualcomm will natürlich bei seinem Snapdragon 830 die zu Grunde liegende Kryo-Architektur genauso wie Samsung in Sachen Leistung und Stromverbrauch verbessern. So kann man sicher davon ausgehen, dass der im 10nm-Verfahren gefertigte Snapdragon 830 ebenfalls im Jahr 2017 erscheinen wird.

Einige Beobachter rechnen sogar mit 256 GB internem Speicher. Apple hat das beim iPhone 7 bereits vorgemacht.

Upgrade für internen Speicher und RAM

Die niederländische Technikseite Techtastic berichtet unter Berufung auf Postings in dem chinesischen Netzwerk Weibo, dass Samsung das Galaxy S8 mit deutlich mehr Speicher als die Vorgängermodelle ausstatten soll. Demnach soll Samsung das Galaxy S8 mit 256 GB internen Speicher anbieten. Das aktuelle S7 sowie das S7 Edge verkauft Samsung wahlweise mit 32 und 64 Gigabyte internen Speicher.

Im Gegenzug könnte es aber sein, dass die Südkoreaner dafür den microSD-Kartenslot streichen. Diesen Slot hatte Samsung bereits beim Galaxy S6 gestrichen und dann beim S7 wieder eingeführt. Ob Samsung neben der 256-GB-Speichervariante auch kleiner Speicher-Versionen des S8 anbieten werde, geht aus dem Gerücht nicht hervor.

Das zweite Gerücht besagt laut der Technikseite GSMarena, dass das Galaxy S8 über sechs Gigabyte Arbeitsspeicher verfügen soll. Das aktuelle S7 (Edge) besitzt 4 GB Arbeitsspeicher.

Wildes Gerücht: Schafft S8 Rekord im Benchmark-Test AnTuTu?

AnTuTu ist ein Benchmark, der die Leistungsfähigkeit von Android-Geräten misst. Für verschiedene Parameter wie "Memory Performance", "CPU Integer Performance", "CPU Floating Point Performance", "2D 3D Graphics Performance", "SD card read-write speed" und "Database IO".

Jetzt wurde ein neues angebliches Benchmarkergebnis für AnTuTu getwittert, das sich noch nicht im neuesten offiziellen AnTuTu-Ranking befindet und das sensationell wäre, sofern es kein Fake ist:

Demnach soll ein neues Smartphone, bei dem weder die Modellbezeichnung noch der Hersteller bekannt sind, die Rekordmarke von 200.000 Punkten geknackt haben. Genauer: 203.737 Punkte soll das unbekannte Smartphone im Benchmarktest eingefahren haben. Und jetzt wird es spannend: Das unbekannte Smartphone soll im ersten Quartal 2017 in den Handel kommen. Das würde zeitlich perfekt zum Verkaufsstart des Galaxy S8 passen.

Für das iPhone 7 Plus mit A10 Fusion-Chipsatz nennt AnTuTu 172.644 Punkte und für das iPhone 7 170.124 Punkte. Die beiden iPhones sind damit derzeit die offiziellen AnTuTu-Spitzenreiter. Die Masse der mit einem Snapdragon 821 ausgestatteten Smartphones schafft um die 160.000 Punkte.

Kameras: Dual-Kamera mit Super-Sensor

Samsung arbeitet daran, die Kamera seines Top-Androiden zu einem wichtigen Unterscheidungsmerkmal von anderen leistungsstarken Smartphones zu machen. Beim Samsung Galaxy S7 hatte Samsung zum Beispiel die Pixelzahl von 16 MP (Samsung Galaxy S6) und 12 MP gesenkt, um größere Pixel mit mehr Bildinformationen zu bekommen, die bessere Fotos ermöglichen. Zudem verbaute Samsung im S7 erstmals einen Dual-Pixel-Sensor. Damit soll die Kamera des S7 speziell bei schlechten Lichtverhältnissen bessere Fotos schießen.

Diesen Weg setzt Samsung fort. Laut einem Bericht von photorumors.com entwickelt Samsung einen neuen besonders leistungsfähigen Kamera-Sensor für Smartphones. Der neue Kamerasensor soll 1/1.7 Zoll groß sein und eine Offenblende von f/1.4 besitzen. Er dürfte Aufnahmen mit 18 bis 24 MP ermöglichen. Zum Vergleich die Werte der 12-MP-Kamera des aktuellen Samsung Galaxy S7: 1/2,5-Zoll-Sensor und eine Offenblende von f/1,7.

Ob der neue 1/1.7-Zoll-Sensor bereits im Samsung Galaxy S8 verbaut wird, erscheint aufgrund der nötigen Entwicklungszeit eher unwahrscheinlich. Im S8 dürfte stattdessen der von Samsung ebenfalls neu entwickelte 1/2.3-Zoll-Sensor verbaut werden.

Eine chinesische Technik-Seite wiederum berichtet, dass es sich bei der rückseitigen Hauptkamera des S8 um eine Dual-Kamera handeln soll. Also um eine Kamera mit zwei Kamera-Linsen oder vielleicht sogar mit zwei kompletten Sensormodulen. Die Webseite beruft sich dabei auf Insider-Informationen.

Samsung soll demnach die Dual-Kamera selbst produzieren. Damit würde Samsung mit Apple auf Augenhöhe bleiben. Denn Apple hat im neuen iPhone 7 Plus ebenfalls eine Dual-Kamera verbaut, die wiederum LG Innotek liefert.

Das übersetzte Posting auf weibo
Vergrößern Das übersetzte Posting auf weibo
© http://weibo.com/5673255066/E5UoJsITb?from=page_1005055673255066_profile&wvr=6&mod=weibotime&type=comment

Die Smartphone-Nachrichtenseite Phonearea will zudem aus einem Posting in dem chinesischen sozialen Netzwerk Weibo erfahren haben, dass das Galaxy S8 an der Rückseite eine Dualkamera bekommen soll, die aus einer 12-MP- und einer 13-MP-Linse besteht. Die 12-MP-Linse soll Samsung selbst produzieren, sie soll technisch der 12-MP-Kamera des aktuellen S7 entsprechen. Die 13-MP-Linse soll dagegen von Sony stammen.

Auch ETNews bekräftigt das Gerücht, dass das Galaxy S89 das erste Galaxy-Smartphone mit einer Dual-Kamera werden soll. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten: Eine All-in-One-Dual-Kamera oder zwei separate Dual-Kameras. Die All-in-One-Dual-Kamera hat zwei Linsen in einem Modul, bei zwei getrennten Dualkameras kommen zwei Module zum Einsatz. Die All-in-One-Lösung ist günstiger in der Hersteller, technisch aber schwieriger. Die Lösung mit zwei getrennten Kamera-Modulen ist teurer in Herstellung, technisch aber einfacher. Den Gerüchten zufolge soll die Dual-Kamera 16 und 8 Megapixel unterstützen.

Patentantrag für neues Zoom-Interface

Das schon länger kursierende Gerücht, dass Samsung in dem Galaxy S8 eine Dual-Kamera verbauen wolle, hat außerdem Nahrung durch einen Patentantrag bekommen, wie Sammobile berichtet. Der Patentantrag, den Samsung am 13. September 2016 in Südkorea eingereicht haben soll, behandelt die Bedienung einer Zoom-Funktion auf einem Bildschirm. Dabei zoomt der Benutzer mit nur einem einzigen Finger ein und aus. Bisher zoomt man auf dem Display eines Smartphones typischerweise mit Pinch-to-Zoom ein und aus beziehungsweise verwendet dafür die mechanischen Lautstärke-Tasten. Marktbeobachter interpretieren diesen Patentantrag für Ein-Finger-Zoom so, dass dieser nur Sinn macht, wenn Samsung bei neuen Geräten – also Smartphones – die Bedeutung des Zooms steigern wolle. Das wiederum könnte für die Einführung eines optischen Zooms bei Smartphones sprechen und dafür ist eine Dualkamera nötig.

Ausschnitt aus dem Samsung-Patentantrag für ein überarbeitetes Zoom-Interface.
Vergrößern Ausschnitt aus dem Samsung-Patentantrag für ein überarbeitetes Zoom-Interface.
© engpat.kipris.or.kr/engpat/

Allerdings ist die Verbindung dieses Patentantrags für den Ein-Finger-Zoom mit der Dual-Kamera beim Samsung Galaxy S8 reine Spekulation. Apple hat beim iPhone 7 Plus bereits eine Dual-Kamera an der Rückseite eingeführt.

Frontkamera

Außerdem soll eine neue Frontkamera mit 8 MP verbaut werden. Samsung soll in die Frontkamera auch einen Iris-Scanner integrieren, wie er schon aus dem Note 7 bekannt ist.

Spektakulär lesen sich die Angaben zu den Kameras des S8, die ein Screenshot auf der chinesischen Social-Media-Seite Weibo nennt: Angeblich 30 MP bei der Hauptkamera, die als Dualkamera umgesetzt sein soll, und 9 MP bei der Frontkamera.

Force Touch alias 3D-Touch

Samsung könnte beim Galaxy S8 Force-Touch alias 3D-Touch implementieren. Zumindest teilweise, vollumfängliches Force Touch könnte dann erst mit einem Nachfolger des S8 in ein bis zwei Jahren kommen. Das berichtet die koreanische Nachrichtenseite The Investor unter Berufung auf einen Mitarbeiter bei einem Samsung-Zulieferer. Sofern Samsung tatsächlich Force Touch in das S8 integriert, könnte ein S8-Benutzer abhängig von der Stärke seines Fingerdrucks unterschiedliche Funktionen auswählen.

Samsung ist aber keineswegs das erste Unternehmen, das 3D-Touch oder Force Touch in seine Smartphones einbaut. Apple bietet diese Technologie bereits seit dem iPhone 6s an und Huawei verkauft mit dem Mate S ein Android-Smartphone mit Force Touch.
Das Unternehmen Samsung Display, das zu Samsung Electronics gehört, produziert die Force-Touch-Displays für Huawei.

Bildschirm und Größe: Faltbares Display für Galaxy S8?

Wie die Tageszeitung Koreanherald unter Berufung auf Marktforscher berichtet, soll das Samsung Galaxy S8 vermutlich einen 5,5 Zoll großen 4K-UHD-Touchscreen (3840 × 2160 Pixel Auflösung) bekommen. Die Pixeldichte soll 806 ppi betragen. Zum Vergleich: Im aktuellen Galaxy S7 verbaut Samsung einen 5,1 Zoll großen QHD-Bildschirm mit 1440x2560 Bildpunkten. Das S7 Edge wiederum besitzt einen 5,5 Zoll großen QHD-Touchscreen. Die Pixeldichte beträgt 576 ppi (S7) und 534 ppi (Edge).

Sammobile berichtet unter Berufung auf ein Posting in dem chinesischen Social-Media-Netzwerk Weibo, dass das Galaxy S8 ein Display mit einer bemerkenswert hohen Auflösung von 3840 x 2160 Pixel und einer riesigen Pixeldichte von 806 ppi haben soll. Die Größe des Arbeitsspeichers soll 6 GB oder 8 GB betragen. Auch das wären Spitzenwerte.

Beim Display fällt zudem auf, dass der Bildschirm 5,5 Zoll groß sein soll. Das aktuelle S7 hat aber nur einen 5,1-Zoll-Bildschirm. Damit würde das S8 aber deutlich anders in der Hand liegen als sein Vorgänger – eine nicht ganz ungefährliche Entscheidung von Samsung, sofern dieses Gerücht zutrifft. Denn nicht jeder Nutzer will ein 5,5-Zoll-Smartphone verwenden.

Die hohe Auflösung kann ihre Vorteile gegenüber einer niedrigeren Auflösung wie beim aktuellen S7 vor allem bei VR-Anwendungen ausspielen. Beim normalen Blick auf den Touchscreen dürfte man dagegen kaum einen Unterschied bemerken, schon das S7 mit 1 440 x 2 560 Pixel und 577 ppi ist völlig ausreichend.

Galaxy S8 nur mit an den Rändern gekrümmten Bildschirm?

Samsung plant laut einem Bericht von Korea Herald offensichtlich das Galaxy S8 ausschließlich mit einem Edge-Display auszuliefern. Also mit einem Touchscreen, der an den Rändern nach hinten gebogen ist. Der Grund: Beim aktuellen Galaxy S7 würde sich die Edge-Variante deutlich besser als das S7 ohne abgerundetes Display verkaufen. Den gekrümmten Bildschirm will Samsung laut Korea Herald zum Kennzeichen seines Premium-Smartphones machen.

Samsung soll sich von dem Edge-Display-Panel bereits Stückzahlen in ausreichender Menge in den Größen 5,1 Zoll und 5,5 Zoll gesichert haben. Die Displays kommen aus dem eigenen Haus, nämlich von Samsung Display. Das Gehäuse soll es in den Farben Blau, Schwarz. Gold und Weiß geben.

Die auf Weibo geleakten Daten.
Vergrößern Die auf Weibo geleakten Daten.
© http://www.weibo.com/2554757470/Eeaih7ynk?from=page_1005052554757470_profile&wvr=6&mod=weibotime&type=comment#_rnd1477477089352

Ebenfalls spannend: Das auf Weibo geleakte S8 wird als SamsungS8edge bezeichnet. Derzeit ist völlig offen, ob es von dem S8 überhaupt eine spezielle Edge-Variante noch geben wird. Die meisten Gerüchte besagen, dass das S8 generell nur noch mit einem um die Ränder herumgezogenen Edge-Display erscheinen wird.

Verzicht auf physische Tasten und Voll-Display über alle vier Ränder

Samsung will nach einem Bericht der südkoreanischen Technikseite ETNews auf der Vorderseite des Galaxy S8 auf alle physischen Tasten und die separate Navigationsleiste verzichten. Zum Vergleich: Beim S7 befinden sich in der Navigationsleiste am unteren Bildschirmrand der physische Home Button und die beiden Sensortasten für Multitasking und Zurück. Der Touchscreen soll aber nicht nur die gesamte Vorderseite einnehmen und auch nicht nur wie beim aktuellen S7 Edge den linken und rechten Rand umfließen, sondern tatsächlich alle vier Ränder umfließen. Also auch oben und unten über den Gehäuserand herumgezogen werden. Ein derart an allen vier Seiten mit einem umlaufenden Display ausgestattetes Smartphone dürfte aber sehr empfindlich für Displayschäden sein. Denn wenn das Smartphone zu Boden fällt, ist das Risiko nun einmal sehr hoch, dass es mit dem Rand aufschlägt.
 
Die Funktion des Home Button soll Samsung stattdessen in den Touchscreen integrieren. Damit müsste Samsung dann aber auch die Fingerabdrucksensor-Funktion neu lösen. Vermutlich dürfte der Fingerabdrucksensor ebenfalls in den Touchscreen integriert werden. Möglicherweise ähnliche wie beim Xiaomi Mi 5s, wo einUltraschall-Fingerabdrucksensor verbaut ist. Alternativ könnte der Fingerabdrucksensor an der Gehäuse-Rückseite verbaut sein.

VR-Anwendungen im Fokus und Daydream-kompatibel

Samsung will den Bildschirm vor allem deshalb vergrößern und schärfer machen, damit VR-Anwendungen im Zusammenspiel mit dem S8 eine bessere Bildqualität bieten können. Denn viele VR-Brillen wie beispielsweise die Samsung Gear VR müssen mit dem Smartphone gekoppelt werden. Das Galaxy S8 würde dann Samsungs erstes Samrtphone mit 4K-VR-Bildschirm.

Das Galaxy S8 soll zertifiziert für Googles Android-Daydream-VR-Standard sein.
Vergrößern Das Galaxy S8 soll zertifiziert für Googles Android-Daydream-VR-Standard sein.
© Google

Das S8 soll zudem zertifiziert für Googles Android-Daydream-VR-Standard sein. Google integriert in Android 7 alle für die Entwicklung von VR-Anwendungen notwendigen Schnittstellen unter dem Namen Daydream. Alle Smartphones, für die Android 7 verfügbar sein wird, werden damit auch bereit für VR-Apps sein. Zusätzlich hat Google auf der Google I/O 2016 mit Daydream auch ein Referenzdesign für ein komfortabel zu tragendes VR-Headset und einen VR-Controller vorgestellt. Dieses Referenzdesign dürfen alle Smartphone-Hersteller verwenden, um ihre Smartphones mit VR-Brillen und -Controller auszuliefern. Der VR-Controller ist klein und handlich und erkennt auch die Lage und Position der Hand des Anwenders. Eine besonders bequeme Navigation in der VR-Umgebung soll so möglich sein. Daydream wird ab Herbst 2016 verfügbar sein.

Samsung wäre damit zwar nicht der erste Smartphone-Hersteller mit einem 4K-Bildschirm - Sony hatte 2015 mit dem Z5 Premium bereits ein 4K-Smartphone vorgestellt – doch im Duell mit Apple hätte Samsung die Nase vorn.

Der Bildschirm des S8 soll wieder ein nicht biegbarer Amoled werden und kein faltbarer OLED. Die faltbaren OLEDs sollen stattdessen in zwei anderen Samsung-Smartphones verbaut werden. Womit wir beim Thema faltbarer Bildschirm sind.

Die Technik-Webseite Digitalspy spekuliert nämlich darüber, dass Samsung dem Galaxy S8 einen faltbaren Touchscreen verpassen könnte. Der Vorteil eines zusammenfaltbaren Displays: Man kann unterwegs einen größeren Bildschirm nutzen, wenn man den Bildschirm auseinanderfaltet. Und damit beispielsweise Videos und TV-Streaming besser genießen. Für den Transport faltet man den Touchscreen dann wieder zusammen. Ein Smartphone mit einem solchen faltbaren Bildschirm könne man letztendlich wie einen Geldbeutel zusammenlegen und mit sich tragen.

Basis für dieses Gerücht ist eine Aussage von Lee Chang-hoon, Direktor von Samsungs Display Division. Chang-hoon sagte, dass Samsung kurz davor stünde, faltbare Display-Panels serienreif zu bekommen. Samsung liege bei der Entwicklung faltbarer OLEDs im Plan, die Südkoreaner arbeiten seit 2014 an faltbaren Displays. Man denke bereits über die Massenfertigung von faltbaren OLEDs ab Ende 2016 nach. Verkaufsstart von Smartphones mit faltbaren Display könnte dann 2017 sein. Samsung verhandle darüber mit seinen Partnern.

Die südkoreanische IT-Nachrichtenseite Etnews.com hält den Einsatz vom faltbaren Display in einem 5-Zoll-Smartphone und in einem 7-Zoll-Tablet für möglich.

Allerdings hat das Gerücht einen ernst zu nehmenden Haken: Die ersten serienreifen faltbaren Touchscreens werden vermutlich sehr, sehr teuer sein. Da würde gegen den Einbau in ein Massenprodukt wie das Samsung Galaxy S8 sprechen. Wir sind diesbezüglich skeptisch und halten einen nichtfaltbaren Amoled-Bildschirm im S8 für wahrscheinlicher.

Ein robuster Bildschirm aus Gorilla Glas ist mindestens zu erwarten, weil das in dieser Preisklasse bereits jetzt Standard ist. Die gelegentlich geäußerte Vermutung, dass pOLED zum Einsatz kommen könnte, wie es für das Nexus 2016 vermutet wird, erscheint dagegen unwahrscheinlich. Bei pOLED handelt es sich um bruchsichere OLED-Bildschirme aus Kunststoff.

Force Touch dürfte beim S8 vermutlich auch mit an Bord sein. Diese neue Technologie, die derzeit unter anderem das iPhone 6S bietet (von Apple als 3D Touch bezeichnet), wird auch für das Google Nexus 2016 erwartet. Mit Force Touch beziehungsweise 3D Touch erkennt das Smartphone die unterschiedliche Stärke eines Fingerdrucks und kann davon abhängig unterschiedliche Funktionen ausführen.

Fingerabdrucksensor, wasserdicht, Akku

Fingerabdrucksensor und kabelloses Laden sind dagegen ebenso selbstverständlich zu erwarten wie die Tatsache, dass das S8 wieder wasserfest sein wird. Denn schon der gerade erst vorgestellte Vorgänger S7 ist bemerkenswert robust und schlägt ein iPhone 6S im Duell in kochend heißem Wasser.

Verbesserungen wird man bei der Geschwindigkeit beim kabellosen Aufladen und wohl auch bei der Akku-Kapazität erwarten dürfen. Wobei letztere beim S7 schon ziemlich gut gelungen zu sein scheint, wie Nutzer berichten.

Die Akku-Kapazität gibt eineQuelle auf Weibo mit 4200 mAh an. Zur weiteren Ausstattung gehören Fingerabdruckscanner, Iris-Scanner und angeblich auch ein Mini-Projektor. Weniger überraschend ist dagegen die Möglichkeit für das kabellose Aufladen.

Neue Funktionen: Smart Glow

Samsung entwickelt derzeit ein neues Feature namens Smart Glow. Dabei handelt es sich um einen Leuchtring, der die Hauptkamera an der Rückseite eines Smartphones umschließt. Er ersetzt die bisherige Status-LED, bietet darüber hinaus aber noch weitere Möglichkeiten.

So soll Smart Glow beim Galaxy J2 (2016) aussehen
Vergrößern So soll Smart Glow beim Galaxy J2 (2016) aussehen
© sammobile.com

Smart Glow wurde bisher nur in Zusammenhang mit dem neuen Smartphone Galaxy J2 (2016) erwähnt, das Samsung in Deutschland nicht verkaufen wird. Doch nun vermuten Marktbeobachter, dass Samsung das Smart-Glow-Feature auch in das Samsung GalaxyS8 einbauen wird.

Der illuminierte Ring um die Linse Hauptkamera könnte demnach drei Aufgaben erfüllen. So könnten unterschiedliche Lichter auf eingehende Anrufe, Nachrichten oder Mails hinweisen, wobei die jeweils aufleuchtende Farbe vom konkreten Absender abhängig sein könnte. Als zweite Funktion könnte Smart Glow auf den Ladestatus des Akkus hinweisen und den Besitzer daran erinnern, dass er diesen aufladen muss. Die dritte Funktion soll dann ein “Selfie”-Assistent sein. Sofern man den Selfie mit der Hauptkamera erstellt, zeigt einem der Smart Glow an, wenn die Kamera das Gesicht erkannt hat und auslöst.

Der Smart Glow könnte aber auch auf knapp werdenden Speicherplatz hinweisen. Oder wenn das Datenvolumen ausgeschöpft ist. Oder beim Selfie den Smartphone-Besitzer Tipps für die optimale Ausrichtung der Kamera geben. Es gibt sogar Überlegungen über Smart Glow eine Wettervorhersage zu liefern: Schimmert der Ring blau, regnet es bald. Schimmert er gelb, scheint die Sonne. Um diese Funktion auszulösen muss man das Smartphone kurz schütteln.

Auch für die Gesundheitsüberwachung soll Smart Glow dienlich sein. Die Hauptkamera soll hierzu den Puls messen können. Wie das genau realisiert werden soll, ist aber unbekannt.

Samsung wird Smart Glow als erstes im Galaxy J2 (2016) in Indien vorstellen. Und zwar mit den oben genannten drei Funktionen für Nachrichten, Smartphone-Status und Selfie-Unterstützung. Allerdings rechnen Marktbeobachter damit, dass Samsung dieses neue Feature auch in das Samsung Galaxy S8 integrieren wird. Im S8 sollen dann auch die Wetter- und Gesundheitsfunktionen integriert sein.

Bedeutung von Galaxy S7 und Galaxy S8 für Samsung

Für Samsungs Unternehmenserfolg sind das kürzlich vorgestellte Galaxy S7 und das nächste Top-Android-Smartphone Galaxy S8 ganz besonders wichtig, denn die Südkoreaner haben immer größere Probleme, sich gegen die chinesische Smartphone-Konkurrenz zu behaupten. Das zeigt ein Blick auf den wichtigen chinesischen Smartphone-Markt.
 
Samsungs Marktanteil auf dem riesigen chinesischen Mobile-Markt Chinas ist dramatisch geschrumpft. Wie die taiwanische IT-Nachrichten-Webseite Digitimes berichtet, konnte Samsung im Jahr 2015 nur noch einen Marktanteil von 7,7 Prozent in der Volksrepublik China behaupten. 2014 waren es noch 12,8 Prozent, also ein Rückgang um fast 40 Prozent innerhalb von 12 Monaten.
 
Hauptursache dafür ist das Wachstum der einheimischen chinesischen Hersteller, die mit günstigen Preisen locken. Doch wie das Beispiel Apple zeigt, greifen die Chinesen nicht zwangsläufig zu einem chinesischen (Billig)-Smartphone. Apple konnte seinen Marktanteil nämlich von 10,1 Prozent im Jahr 2014 auf 14,3 Prozent im Jahr 2015 steigern - eine Zunahme von über 40 Prozent. Die Kalifornier landeten damit sogar auf Platz 3 aller in China verkaufenden Smartphone-Hersteller. Samsung dagegen musste sich mit dem sechsten Platz begnügen.

Wenn also viele reiche Chinesen zum teuren iPhone und nicht zu deutlich preiswerteren Androiden greifen, dann kommt dem Samsung Galaxy S7 und dem nächsten Galaxy S8 eine besondere Rolle im Kampf um die Gunst der Käufer zu. Samsung muss das S8 so deutlich aufwerten, dass es den markenbewussten chinesischen Käufern als ernstzunehmende Alternative zum iPhone erscheint.

Samsung twitterte einen Aprilscherz zum Galaxy S8
Vergrößern Samsung twitterte einen Aprilscherz zum Galaxy S8
© Samsung

Trivia: Dies und das

Der südkoreanische Elektronik-Riese hat am 31. März 2016 vorgemacht, wie ein Aprilscherz eher nicht funktioniert (weil er zu offensichtlich ist): Samsung verbreitete nämlich via Twitter und Instagram das Bild einer „8“ zusammen mit dem Slogan „#TheNextGalaxy“ und dem Text „Something big is coming tomorrow.“ Dazu noch ein Smiley.

Am Tag danach, also am 1. April 2016, twitterte Samsung nun die Auflösung des Rätsels: Es war ein Aprilscherz.

Tipp: Falls Sie einen wirklich originellen Aprilscherz lesen wollen, werden Sie hier fündig.




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