22.03.2007, 11:00

Thomas Rau

Samsung X60 Pro T7400 Boxxer

Ein elegantes Business-Notebook mit hoher Rechenleistung? Da denkt man zuerst ans Apple Macbook Pro. Jetzt bläst Samsung mit dem schicken X60 Pro zum Angriff auf den Apfel.
Ergonomie: Zufall oder Absicht? Das Samsung X60 Pro wiegt mit 2,54 Kilogramm exakt so viel wie das Apple Macbook Pro. Auch das Gehäuse und die Tastenkappen im Silberdesign erinnern sofort an das Apple-Notebook. Wie dieses ist auch das X60 Pro stabil verarbeitet, nur der Akku wackelte ein wenig in seiner Fassung. Die Helligkeit des Displays enttäuschte: Wir maßen maximal nur 113 cd/m2 – auch bei einem nachgereichten zweiten Testgerät. Damit lässt sich nur in gut beleuchteter Umgebung ergonomisch arbeiten. Für Texte und Tabellen reicht die Leuchtdichte aus, für Video und Fernsehen ist das Display zu dunkel. Dafür störten aber keine Reflexionen, außerdem liegt der Kontrast sehr hoch (420:1). Der Lüfter im Samsung-Notebook blieb auch unter hoher Last mit maximal 1,4 Sone noch recht leise – per Tastendruck lässt er sich außerdem in einen Silent-Modus versetzen, in dem wir maximal 1 Sone maßen.
Geschwindigkeit: Beim Rechentempo bleiben keine Wünsche offen – im Leistungstest Sysmark 2004SE erreichte das Samsung X60 Pro 242 Punkte und war damit eines der schnellsten Notebooks im Testlabor. Auch die 3D-Leistung ist dank des Grafikchips ATI Mobility Radeon X1700 beachtlich – nur sehr effektreiche Spiele wie F.E.A.R. laufen nicht mehr flüssig in der hohen nativen Displayauflösung. Allerdings taktet Samsung den Grafikkern etwas niedriger als beispielsweise Asus im A8JP: Deshalb schneidet das X60 Pro in den 3D-Tests etwas schwächer ab.
Ausstattung: In punkto Hardware und Schnittstellen bietet das X60 Pro deutlich mehr als das Macbook Pro – zum Beispiel eine 160-GB-Festplatte und einen Anschluss für die optionale Dockingstation (Preis: rund 200 Euro). Allerdings vermissten wir DVI – ein externer Monitor lässt sich nur per VGA ans Samsung-Notebook anschließen. In punkto Kommunikation bietet das Samsung X60 Pro mit Modem, Gigabit-Netzwerkanschluss, 11a/g-WLAN sowie Bluetooth das volle Programm. Die Multimedia-Software AV Station Now bedient man über die beigelegte Fernbedienung in PC-Card-Größe.
Mobilität: Das geringe Gewicht und die hohe Grafikleistung bezahlt man mit einer recht kurzen Akkulaufzeit. Das X60 Pro hält ohne Netzstrom nur rund 2,5 Stunden durch, da der Akku mit 58 Wh nicht besonders groß ist und die Grafikkarte auch im 2D-Betrieb nicht sehr stromsparend arbeitet. Samsung bietet aber als Zubehör einen 80-Wh-Akku an (rund 200 Euro), der für knapp vier Stunden Laufzeit reichen sollte.
Handhabung: Als Schreibmaschine verdiente das Samsung X60 Pro gute Noten - die Tastatur des Samsung X60 Pro liegt stabil auf, die Tasten besitzen einen deutlichen Druckpunkt.
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