Ganz nah dran
Samsung WB5000 (Platz 9)
Handhabung: Der elektronische Sucher gefiel uns gut. Auch ist die Samsung WB5000 für eine Bridge-Kamera relativ leicht. Das Bedienmenü ist intuitiv, die wichtigsten Funktionen über die Fn-Taste direkt zugänglich. Für die Belichtungskorrektur steht bei der Samsung WB5000 sogar eine eigene Taste zur Verfügung. Das drehbare Wählrad, mit dem Sie durch das Menü navigieren, erinnert an das Bedienkonzept einer Spiegelreflexkamera.
Bildqualität: Bei langer Brennweite produzierte die Samsung WB5000 eine deutlich geringere Auflösung als im Weitwinkel- und im Normalbereich. Das hat zur Folge, dass herangezoomte Bilder schnell verwaschen und unscharf erscheinen. Insgesamt erzielte die Kamera einen befriedigenden Wirkungsgrad. Bei der Messung der Ein- und Ausgangsdynamik erzielte die Samsung WB5000 gute Ergebnisse. Das bedeutet, dass die Kamera selbst kontrastreichere Motive mit vielen Details, aber ohne zulaufende Schatten und ausgebrannte Lichter abbildet. Außerdem produziert sie viele Helligkeitsstufen zwischen den hellsten und dunkelsten Bildbereichen. In punkto Bildrauschen schnitt die Samsung WB5000 größtenteils ausreichend ab. Lediglich bei ISO 800 ermittelten wir etwas weniger Bildfehler, so dass es für die Note befriedigend reichte.


