Vergleichstest

Preiswerte TFT-Displays mit überzeugender Bildqualität

Mittwoch den 19.09.2012 um 11:30 Uhr

von Bernd Weeser-Krell

Für einen kräftigen Bildeindruck Helligkeit und Kontrast entscheidend. Beide Werte korrelieren in gewisser Weise miteinander: Je heller das Display, desto höher der Kontrast. Allerdings nur dann, wenn Schwarz auch Schwarz bleibt, und der Schwarzwert nicht mit der Helligkeit ansteigt. Das Bild sollte nicht nur hell und kontrastreich sein, die Ausleuchtung sollte auch möglichst gleichmäßig über die gesamte Fläche erfolgen. Verantwortlich hierfür ist die Helligkeitsverteilung. Bei zu starker Abweichung sieht man deutlich hellere und dunklere Bereiche am Bildschirm.
Samsung Syncmaster F2380
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Platz 1 Samsung Syncmaster F2380 : Die dank des PVA-Panels sehr geringe Blickwinkelabhängigkeit bestätigte sich im Test. Auch bei seitlicher Betrachtung des Bildschirms blieb die Darstellung farbtreu und kontrastreich. Der Samsung Syncmaster F2380 zeigte insgesamt eine starke Helligkeit und ein hohes Kontrastverhältnis (über 4000:1) bei neutraler Farbdarstellung. Zudem lieferte der Monitor ein sehr homogen ausgeleuchtetes Bild. Bewegungsunschärfen bei schnellen bewegten Bildern in Spielen oder Videos zeigte der Samsung Syncmaster F2380 nicht.

Ausführlicher Testbericht: Samsung Syncmaster F2380

Viewsonic VX2336S-LED
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Platz 2 Viewsonic VX2336S-LED: Das Panel des Viewsonic VX2336S-LED ist in der IPS-Technik gefertigt. Diese Technik minimiert die Blickwinkelabhängigkeit. Der TFT-Bildschirm bestätigt diese Tatsache: Auch bei relativ großem seitlichem Blickwinkel treten keine Farb- oder Kontraständerungen auf. Daneben zeichnet sich der Viewsonic VX2336S-LED durch eine hohe Helligkeit, gute Bildschärfe und eine natürliche Farbwiedergabe aus. Der Kontrast des Viewsonic VX2336S-LED liegt ebenfalls auf gutem Niveau. Bildruckler und Bewegungsunschärfen bei schnellen bewegten Bildern sind im Test nicht erkennbar.

Ausführlicher Testbericht: Viewsonic VX2336S-LED

Asus VK248H
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© Asus

Platz 3 Asus VK248H: Der Asus VK248H zeigt eine sehr natürliche Farbwiedergabe, was der Test der Farblinearität bestätigt. Durch die hohe Helligkeit und den guten Kontrast ist zudem die Farbsättigung überzeugend. Mit dem eingebauten TN-Panel sind auch Bildunschärfen bei schnellen Video- oder Filmsequenzen kein Thema. Die Bildschärfe liegt ebenfalls auf gutem Niveau.

Ausführlicher Testbericht: Asus VK248H

Viewsonic VP2365-LED
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Platz 4 Viewsonic VP2365-LED: IDer Viewsonic VP2365-LED zeigte im Test nur eine minimale Blickwinkelabhängigkeit, die im täglichen Gebrauch nicht ins Gewicht fällt. Die Farbdarstellung des Viewsonic VP2365-LED überzeugte ebenfalls. Die Farben wirkten natürlich und dank gutem Kontrast kräftig. Die Helligkeit war hoch und die Bildschärfe überzeugend. Zudem ist die Ausleuchtung über den gesamten TFT-Bildschirm sehr homogen. Bildunschärfen bei schnellen bewegten Bildern waren beim Viewsonic VP2365-LED nicht zu erkennen.

Ausführlicher Testbericht: Viewsonic VP2365-LED

Iiyama Prolite X2472HD
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Platz 5 Iiyama Prolite X2472HD: Dass der Iiyama Prolite X2472HD mit einem hochwertigen VA-Panel ausgerüstet ist, macht sich an der guten und neutralen Farbdarstellung bemerkbar. Auch die Blickwinkelabhängigkeit des LCD-Bildschirms ist gering. Auffällig ist der besonders hohe Kontrast des Iiyama Prolite X2472HD. Das Verhältnis liegt bei sehr guten 3495:1. Zusätzlich kommt der guten Bildqualität des Iiyama Prolite X2472HD eine ausreichend hohe Bildhelligkeit von 248 cd/m2 zugute.

Ausführlicher Testbericht: IiyamaProlite X2472HD

Eizo Flexscan S2433W
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Platz 6 Eizo Flexscan S2433W: Durch das integrierte S-PVA-Panel zeigte der Eizo Flexscan S2433W im Test praktisch keine Blickwinkelabhängigkeit. Daneben wartete der TFT-Bildschirm mit einer starken Helligkeit und einem hohen Kontrast auf. Die sehr gute Farblinearität spiegelte sich in einer sehr natürlichen, neutralen Farbwiedergabe wieder. Zudem war die Darstellung über den gesamten Monitor sehr homogen.

Ausführlicher Testbericht: Eizo Flexscan S2433W

Iiyama Prolite E2273HDS
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Platz 7 Iiyama Prolite E2273HDS: Das TN-Panel des Iiyama ProLite PLE2273HDS hat gegenüber anderen Panel-Techniken denn Vorteil schneller Reaktionszeiten. Nachteile gibt es bei der Blickwinkelabhängigkeit des TFT-Bildschirms. Der Iiyama ProLite PLE2273HDS bietet dann auch schnelle Reaktionszeiten, die Bildunschärfen bei schnellen bewegten Bildern wirkungsvoll verhindern. Die Blickwinkelabhängigkeit des TFT-Bildschirms ist dagegen ausgeprägt. Die Farbdarstellung des Iiyama ProLite PLE2273HDS kann mit natürlichen und neutralen Farben überzeugen. Zudem liegt die Bildschärfe und die Helligkeitsverteilung des Iiyama ProLite PLE2273HDS auf gutem bis sehr gutem Niveau. Neben einem hohen Kontrast ist auch die homogene Ausleuchtung über den gesamten TFT-Bildschirm auffällig.

Ausführlicher Testbericht: Iiyama Prolite E2273HDS

LG D2342P
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© LG

Platz 8 LG D2342P: Im 2D-Modus macht der LG D2432P eine gute Figur und die Bildqualität überzeugt dank des hohen Kontrastes und der satten Farben. Anders als die für Shutter-Technik geeignete TFT-Bildschirme kann der LG D2342P keine 120 Bilder pro Sekunde darstellen, sondern arbeitet durchgehend mit den gängigen 60 Hertz. Beim traditionellen Spielen in 2D gefallen uns die gleichmäßige Ausleuchtung und die satten Farben des TFT-Bildschirms, das dank der Entspiegelung auch in hellen Umgebungen nicht störend reflektiert. Das Kontrastverhältnis des LG D2342P liegt bei guten 928:1  und die LED-Hintergrundbeleuchtung erzeugt auch in dunklen Stellen nur minimale Lichthöfe am Displayrand.

Ausführlicher Testbericht: LG D2342P

AOC i2353Fh
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Platz 9 AOC i2353Fh: Dank des IPS-Panel zeigte der AOC i2353Fh tatsächlich kaum eine Blickwinkelabhängigkeit. Die Farbdarstellung wirkte sehr natürlich, die Bildschärfe war überzeugend. Die Bildhelligkeit des AOC i2353Fh lag auf gutem, der Kontrast auf mittlerem Niveau. Bildunschärfen und Nachzieheffekte bei schnellen Kameraschwenks in Filmen oder Videos zeigte der AOC i2353Fh nicht. Insgesamt ist dem AOC i2353Fh eine gute bis sehr gute Bildqualität zu bescheinigen.

Ausführlicher Testbericht: AOC i2353Fh

Asus ML249H
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Platz 10 Asus ML249H: Das integrierte hochwertige PVA-Panel zeigte im Test eine sehr geringe Blickwinkelabhängigkeit. Das Bild blieb auch bei deutlich seitlichem Betrachtungswinkel farb- und kontraststabil. Die Farbdarstellung des Asus ML249H war natürlich und neutral und die Helligkeit lag im mittleren Bereich. Dank hohem Kontrastverhältnis zeigte der TFT-Bildschirm ein kräftiges, sattes Bild. Der Monitor ist allerdings nicht besonders gut entspiegelt. Bei der Platzierung des Asus ML249H müssen Sie daher auf das einfallende Licht achten.

Ausführlicher Testbericht: Asus ML249H

Benq BL2400PT
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Platz 11 Benq BL2400PT: Der Benq BL2400PT zeigte im Test ein sehr kontrastreiches Bild mit satten, natürlich wirkenden Farben. Die Helligkeit es Benq BL2400PT liegt auf gutem Niveau. Die Messwerte des Benq BL2400PT bestätigten diese Eindrücke. Das Kontrastverhältnis lag bei hohen 1835:1, die maximale Helligkeit bei 218 cd/m2. Besonders gut schlug sich der Benq BL2400PT bei der homogenen Ausleuchtung über dien gesamten Bildschirm. Die Standardabweichung betrug nur 9 cd/m2. Die Blickwinkelabhängigkeit des Benq BL2400PT ist dank des VA-Panels sehr gering. Trotz recht langsamer Reaktionszeit zeigte der Benq BL2400PT keine Bildunschärfen oder Nachzieheffekte auch bei schnellen bewegten Bildern.

Ausführlicher Test: Benq BL2400PT

Benq GL2240M
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Platz 12 Benq GL2240M: Dank LED-Beleuchtung war das Bild des Benq GL2240M über die gesamte Bildfläche gleichmäßig ausgeleuchtet. Die gute Helligkeit und der hohe Kontrast des Benq GL2240M machte sich in einer kräftigen, natürlichen Farbdarstellung positiv bemerkbar. Zusammen mit der guten Bildschärfe und der ordentlichen Blickwinkelabhängigkeit zeigte der Benq GL2240M insgesamt eine gute Darstellungsqualität. Zudem fehlten Bildunschärfen bei schnellen Bildern.

Ausführlicher Testbericht: Benq GL2240M

Platz 13 HP ZR24w: Der TFT-Bildschirm HP ZR24w zeigt eine gute bis sehr gute Bildqualität. Durch seine vielfältigen ergonomischen Einstellmöglichkeiten lässt sich der HP ZR24w optimal an die Bedingungen am Arbeitsplatz einrichten. Manko des TFT-Bildschirms ist sein maximaler Stromverbrauch im Betrieb von über 80 Watt.

Ausführlicher Testbericht: HP ZR24w

Benq E24-5500
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Platz 14 Benq E24-5500: Die Bildqualität des Benq E24-5500 konnte im Einsatz als PC-Monitor wie als Fernseher überzeugen. Dies liegt vor allem am sehr hohen nativen Kontrast (das Messgerät ermittelte einen Wert von 2540:1) und der natürlichen Farbwiedergabe des Benq E24-5500 durch das genutzte 8-Bit-VA-Panel. Diese Panel-Technik minimiert auch die Blickwinkelabhängigkeit, wie man am Benq E24-5500 feststellen konnte. Der Benq E24-5500 zeigte keine Bildruckler oder Bildunschärfen auch bei schnellen bewegten Szenen.

Ausführlicher Testbericht: Benq E24-5500

LG E2770V
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© LG

Platz 15 LG E2770V: Auf den ersten Blick geht die Bildqualität des C in Ordnung. Auch dunkle Szenen löste der TFT-Bildschirm sauber auf. Die Helligkeitsverteilung war sehr homogen. Durch die maximale Helligkeit von nur 203 cd/m² eignet sich der LG E2770V jedoch nur bedingt für sehr helle Räume. Obwohl das Kontrastverhältnis bei lediglich 573:1 lag, fiel die Farbdarstellung noch solide aus. Rasante Drehungen in Spielen oder Filmen quittierte der LG E2770V mit leichten Schlieren. Allerdings war die Schlierenbildung gering und nur bei genauem Hinsehen wahrnehmbar. Die Blickwinkel waren typisch für ein TN-Panel und damit vergleichsweise eng, auch wenn größere Abweichungen in der Horizontalen erst bei deutlichen Positionsänderungen auftraten.

Ausführlicher Testbericht: LG E2770V

Benq E26-5500
Vergrößern Benq E26-5500

Platz 16 Benq E26-5500: Der Benq E26-5500 besitzt trotz seiner Bilddiagonale von 26 Zoll lediglich eine Auflösung von 1366 x 720 Bildpunkten, beherrscht also keine optimale Full-HD-Darstellung (1920 x 1080). Auffällig wird die niedrigere Auflösung vor allem beim Einsatz am PC, beim Empfang von HDTV-Sendern über den integrierten digitalen DVB-C-Kabel-Tuner und besonders beim Abspielen von HD-Filmen von einer Blu-ray-Disc. Der insgesamt guten Bildqualität des Benq E26-5500 tat diese Einschränkung aber keinen Abbruch. Die Farbwiedergabe war natürlich, die Bildschärfe ordentlich. Dazu zeigte der Benq E26-5500 eine gute Helligkeit und einen besonders hohen Kontrast. Bildunschärfen bei schnellen bewegten Bildern ließen sich nicht erkennen. Der Stromverbrauch lag im Betrieb auf mittlerem Niveau.

Ausführlicher Testbericht: Benq E26-5500

Iiyama Prolite B2409HDS
Vergrößern Iiyama Prolite B2409HDS

Platz 17 Iiyama Prolite B2409HDS: Das TFT-Display Iiyama Prolite B2409HDS zeigte in unserem Test ein helles Bild mit natürlichen Farben und guter Bildschärfe. Allerdings ist die Farbdarstellung des Iiyama Prolite B2409HDS etwas matt, was mit dem vergleichsweise geringen Kontrastverhältnis von 677: 1 zu tun haben dürfte. Durch das verwendete TN-Panel ist die Blickwinkelabhängigkeit des Iiyama Prolite B2409HDS sowohl horizontal wie vertikal ziemlich stark ausgeprägt. Dafür sind bauartbedingt die Reaktionszeiten (dunkel-hell-dunkel) recht schnell. Dies macht sich bei Bewegtbildern in Filmen, Videos und Spielen positiv bemerkbar. Der Iiyama Prolite B2409HDS zeigte im Test praktisch keine Nachzieheffekte bei schnellen Kameraschwenks.

Ausführlicher Testbericht: Iiyama Prolite B2409HDS

Mittwoch den 19.09.2012 um 11:30 Uhr

von Bernd Weeser-Krell

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (8)
  • -humi- 19:44 | 18.07.2011

    Diese Chat Plattform wird leider immer wieder von Teilnehmern blockiert

    brauchst nicht bleiben, da wir keine Chat Plattform sind


    Ferner @namor:
    Da du mit deinem Post eine Leiche zum Leben erweckt hast, kommt für dich der Hinweis auf unsere Regeln:
    http://www.pcwelt.de/forum/faqs-anleitungen/204975-erste-hilfe-f-r-neueinsteiger.html#4.2

    Und bevor du mich belehren willst, dass diese erst 3Monate alt ist... die reichen mir, da dein Post nichts bringt außer zu flamen

    Antwort schreiben
  • magiceye04 18:29 | 18.07.2011

    "Kein Schwein ruft mich an, keine Sau interessiert sich für mich"
    Ist deutsches Kulturgut, hat also nicht im Geringsten etwas mit kräftigen Ausdrücken oder Unanständigkeiten zu tun, sondern ist ein literarisch legitimer Vergleich.
    Wenn Du deswegen unbedingt einen Regelverstoß begehen mußtest (Leichen ausbuddeln), von mir aus.

    Und natürlich lagen fundierte Zahlen zugrunde, ich verfolge nun mal liebend gern alle möglichen Statistiken, die mir übern Weg laufen. Ich blätter jetzt aber nicht für Dich den Stapel Zeitungen durch, um den einen Artikel zu finden, wo das stand. Ist ja schließlich schon Monate, wenn nicht sogar Jahre her.

    Antwort schreiben
  • namor 13:22 | 18.07.2011

    Monitor Fernseher

    Zitat: magiceye04
    Ich weiß zwar nicht, was Dein Problem ist - aber der Markt für Monitor-Fernseher ist verschwindend gering, solche Geräte interesseren einfach keine Sau. Heißt ja schließlich PC-Welt und nicht TV-Welt.bzw. "die besten Monitore" und nicht "die besten TV-Geräte" :aua:


    Man sollte etwas vorsichtiger seine mit solchen pauschalen Urteilen, oder liegen für diese etwas unflätige Aussage wirklich fundierte Daten vor -- Verbraucher-Umfrage etc ....

    Diese Chat Plattform wird leider immer wieder von Teilnehmern blockiert, die außer ein paar Kraftausdrücken nicht viel zur Sache beitragen.

    namor

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  • magiceye04 22:21 | 09.04.2011

    Zitat: consulting
    Und warum erwähnt das die PC-Welt-Redaktion nicht?
    Warum nicht?
    Worin liegt der "echte" Grund oder die ausgedachte "Begründung"?
    Warum wird der hohe Mehrwert bei nur geringem Mehrpreis nicht erwähnt?
    Sollen die Leser sich selbst aufklären, statt aufgeklärt und beraten zu werden?
    Muss das jetzt per Leserkommentar erfolgen?

    Ich weiß zwar nicht, was Dein Problem ist - aber der Markt für Monitor-Fernseher ist verschwindend gering, solche Geräte interesseren einfach keine Sau. Heißt ja schließlich PC-Welt und nicht TV-Welt.bzw. "die besten Monitore" und nicht "die besten TV-Geräte" :aua:

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  • chipchap 22:00 | 09.04.2011

    Zitat: consulting
    ... In meinen Augen erleben wir hier einen Kompetenzmangel.

    In meinen Augen erleben wir hier eine fehlende Kommunikationsrückkopplung des Informationsreceivers.

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