18.06.2007, 11:45

Thomas Rau

Samsung R70-Aura T7100 Devin

Gleich zwei Neuheiten bringt das schicke Samsung R70 mit: Es arbeitet mit einem neuen Mobilprozessor von Intel und einer DirectX-10-Grafikkarte von Nvidia.
Verarbeitung: Der schwarze Klavierlack-Deckel – Samsung nennt die Farbe „Diamantschwarz“ - und das dunkle Gehäuse sorgen beim Samsung R70 für ein eindrucksvolles Äußeres. Allerdings ist der Deckel sehr anfällig für Fingerabdrücke und Kratzer – regelmäßiges Säubern ist also angesagt. Samsung verzichtet auf einen Riegel zum Schließen, der Displaydeckel wird durch einen magnetischen Klappverschluss auf dem Gehäuse gehalten.
Geschwindigkeit: Samsung verbaut im R70 den Core 2 Duo T7100 (1,8 GHz) von Intel, den Chipsatz PM965 sowie das WLAN-Modul 4965AGN, das den Draft-11n-Standard beherrscht. Damit finden sich im R70 drei der vier Komponenten von Intels neuer Centrino-Plattform Santa Rosa: Nur Intel Turbo Memory fehlt – wie bei fast allen Santa-Rosa-Notebooks. „Dynamic Acceleration“, also das dynamische Übertakten des Prozessor im Ein-Kern-Betrieb – funktionierte beim Seriengerät des R70 nur im Akkubetrieb – wie beim Vorserienmodell übrigens auch. Anders als die bisherigen Prozessoren der T7000-Familie besitzt der neue Core 2 Duo T7100 übrigens nur 2 MB L2-Cache. Allerdings ist er trotz geringer Taktrate etwas schneller als der Core 2 Duo T5600 (1,83 GHz, 2 MB L2-Cache). Dank des Nvidia-Grafikchips Geforce 8600M GS auch voll spieletauglich: In der maximalen Displayauflösung von 1280 x 800 können Sie in den meisten Spielen die Effektregler voll aufziehen. Nur bei aktuellen, besonders grafikintensiven Spielen muss man die Bildqualität etwas senken, um flüssige Bildraten zu erhalten.
Mobilität: Mit 2,66 Kilogramm Gewicht gehört das Samsung R70 zu den leichteren Notebooks mit 15,4-Zoll-Display. Im Akkutest hielt es bei Office-Anwendungen knapp drei Stunden durch, beim DVD-Schauen reichte es für 1:44 Stunden. Mit rund 21 Watt Stromverbrauch im Akkubetrieb arbeitet das Santa-Rosa-Notebook Samsung R70 etwas stromsparender als vergleichbar ausgestattete Mobilrechner der letzten Centrino-Generation.
Ausstattung: Der DVD-Brenner im Samsung R70 beschreibt alle Medien-Formate, darunter auch DVD-RAM. Außerdem kann er spezielle Rohlinge per Lightscribe-Technik beschriften. Die 160 GB große Festplatte verwendet Perpendicular Recording. Bei den Schnittstellen spart Samsung etwas: Am R70 finden sich nur drei USB-Ports, Firewire und TV-Ausgang fehlen völlig. Dafür besitzt es einen HDMI-Ausgang zum digitalen Anschluss eines LCD-Monitors oder -Fernsehers.
Ergonomie: Trotz der leistungsfähigen Grafikkarte war der Lüfter des Samsung R70 auch unter voller Last mit maximal 0,8 Sone kaum hörbar. Die Qualität des Displays war durchschnittlich: Die Leuchtdichte lag mittig mit 159 cd/m2 zwar recht hoch, zu den Rändern fiel sie aber deutlich ab. Auch beim Kontrast maßen wir nur maue Werte, außerdem sackte er sehr schnell ab, wenn man seitlich oder von oben auf das Display schaut. Farben stellte das Samsung R70 aber kräftig dar.
Handhabung: Die sehr stabile Tastatur des Samsung R70 bietet einen deutlichen Druckpunkt. Gleiches gilt für die Tasten des Touchpad.
Fazit: Das Samsung R70 bietet aktuelle Prozessor- und Grafikkartentechnik zum attraktiven Preis. Außerdem ist es leise, leicht und sieht gut aus. Dafür muss man hinnehmen, dass Schnittstellenausstattung, Akkulaufzeit und Display nur mittelmäßig sind.
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