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Samsung Gear 360 im ersten Test

21.02.2016 | 19:00 Uhr |

Auf dem MWC hat Samsung seine erste 360-Grad-Kamera vorgestellt – die Samsung Gear 360! Wir haben die kleine Cam einem ersten Hands-On unterzogen, lesen Sie hier unseren Eindruck.

Neben den beiden neuen Galaxy-S7-Modellen wird Samsung demnächst eine handliche 360-Grad-Kamera auf den Markt bringen. Interessant ist vor allem die direkte Live-Ansicht auf dem Smartphone.

Erstes Fazit zur Samsung Gear 360

Die Gear 360 ist handlich und durch die runde Optik fast schon niedlich - ähnlich dem Roboter BB-8. Beeindruckend ist die Live-Ansicht der 360-Grad-Videos auf dem Smartphone. In Echtzeit wird also das Material beider Kamera-Linsen auf dem Galaxy S7 zusammengefügt und dargestellt - nicht schlecht! Wir gut die Qualität tatsächlich ist, müssen wir allerdings in einem ausführlichen Test klären, auf dem Smartphone-Display sehen Videos und Fotos schon mal ansprechend aus.

Tennisball mit 2 Objektiven

Die Gear 360 ist etwa so groß wie ein Tennisball - und auch genau so rund! Auf der einen Gehäuseseite befindet sich der Power-Button, um die 360-Grad-Kamera einzuschalten. Gleichzeitig ist er auch der Zuück-Knopf, wenn Sie ihn nur kurz drücken und nicht gedrückt halten. Darüber ist der Menü-Button verbaut. Die jeweiligen Einstellungen, Akku-Ladestand und wie viele Fotos bzw. Videos noch möglich sind, werden auf einem kleinen Bildschirm auf der Oberseite der Gear 360 angezeigt. Dort befindet sich zudem die Record-Taste. Auf der anderen Seite verstecken sich hinter einer Klappe der Micro-SD-Steckplatz, der wechselbare Akku sowie der Micro-USB-Anschluss.

Samsung zeigt 360-Grad-Kamera "Gear 360"

Der Standfuß ist übrigens im Lieferumfang enthalten. Breiten Sie ihn aus, können Sie die Kamera auf einem Tisch platzieren. Schließen Sie den Standfuß, können Sie die Kamera bequem in der Hand halten und filmen. Das kleine Stativ können Sie übrigens einfach abschrauben, die Kamera können Sie dann mit fast jedem Kamera-Zubehör verwenden, da es über ein Standard-1/4-Zoll-Kameragewinde verfügt.

Samsung Galaxy S7 und S7 Edge im ersten Test

Jeweils auf der gegenüber liegenen Seite ist eine Fisheye-Kamera verbaut - insgesamt also 2! Sie filmen jeweils mit einem 195-Grad-Winkel, zusammen können Sie so eine gesamte 360-Grad-Ansicht ermöglichen.

360-Grad-Videos und Fotos in der Live-Ansicht

Ist die Gear 360 mit einem leistungsstarken Samsung Galaxy S7 (oder einem anderen Samsung-Gerät ab Galaxy S6) verbunden, können Sie die 360-Grad-Ansicht live auf das Smartphone übertragen - auf diesem wird nämlich in Echtzeit das Bild beider Kameras zusammengesetzt - ziemlich beeindruckend! Auf dem Smartphone können Sie dann die Aufnahme starten, sich in der Aufnahme live bewegen und die Videos bearbeiten und direkt auf Plattformen wie Youtube oder Facebook teilen. Sie können das Video auch gleich für die VR-Brille Gear VR freigeben. Insgesamt funktioniert die Kamera bzw. der Livestream auf das Smartphone erstaunlich gut und flüssig.

Haben Sie kein Smartphone zur Hand, können Sie die Aufnahme ganz einfach auf der Speicherkarte sichern und anschließend an einem Computer mit entsprechender Software zusammensetzen.

Neben hochwertigen Videos können Sie auch 360-Grad-Fotos aufnehmen, insgesamt lösen diese dann mit 30 Megapixeln auf.

Preis, Marktstart und Kompatibilität

Leider liegen uns noch keine Informationen vor, wann die Gear 360 kaufbar ist und zu welcher unverbindlichen Preisempfehlung sie in den Handel kommt. Die Gear 360 ist mit den Samsung-Geräten Galaxy S6 , Galaxy S6 Edge , Galaxy S6 Edge+ und den beiden neuen Geräten Galaxy S7 und Galaxy S7 Edge .

Daten

Samsung Gear 360

Kamera

2 x 15 MP Fisheye

Bildprozessor

DRIMe5s

Video

beide Linsen: 3840 x 1920 Pixel (30fps)

Foto

beide Linsen: 30 Megapixel (7776 x 3888)

Speicher

Micro-SD bis 128 GB

Display

0,5 Zoll, 72 x 32 Pixel (PMOLED)

Konnektivität

WLAN-ac, WiFi-Direct, Bluetooth 5.1, NFC

Größe

66,7 x 56,2 x 60 mm

Gewicht

153 Gramm

Akku

1350 mAh

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