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Samsung CLP-300N

25.01.2007 | 10:34 Uhr |

Der Farblaser von Samsung soll der kleinste Drucker der Welt sein. In der Tat ist das Gerät kaum größer als ein Schwarzweißlaser. Lesen Sie, wie viel Leistung auf dem geringen Platz möglich ist.

Testbericht

Besonderheit: Für einen Farblaserdrucker ist der CLP-300N erstaunlich kompakt gebaut. Er findet bequem auf dem Schreibtisch Platz, der ihn auch locker aushalten sollte, denn er ist mit 13,7 Kilogramm nicht besonders schwer. Wichtiger noch: Für ein Modell mit Multi-Pass-Druckwerk arbeitete er ausgesprochen leise. Außerdem schaltete das Gerät im Test schnell in den Ruhemodus, was das Betriebsgeräusch weiter minderte.

Handhabung: Die Toner sind in Fässchen untergebracht. Ist eine Farbe leer gedruckt, wird einfach das entsprechende Fässchen herausgezogen und durch ein neues ersetzt. Das geht besonders leicht, da sich die Kartuschen hinter einer Klappe an der Vorderseite des Druckers befinden und so einfach zugänglich sind.

Verbrauch: In diesem Punkt entpuppte sich der Testkandidat als wenig sparsam: Wir errechneten für das schwarzweiße Blatt 3,4 Cent und für die Farbseite gar 13,8 Cent. Weiterer Kritikpunkt: Im Lieferumfang befinden sich Starter-Kartuschen mit vermindeter Füllmenge.

Ausstattung: Das Gerät unterstützt neben den gängigen Windows-Varianten auch die Betriebssysteme Linux und Mac-OS. Das ist üppig. Dafür gab es in Sachen Schnittstellen keine Überraschungen: Lokal nutzt der CLP-300N USB 2.0 High-Speed. Für den Netzbetrieb bietet er einen Ethernet-Anschluss. Die Speicherausstattung fällt mit 64 MB okay aus. Allerdings lässt sich der Speicher nicht erweitern.

Tempo: Wir haben durchweg mittlere Werte gemessen. Schon wegen der Multi-Pass-Drucktechnik ist das nicht weiter verwunderlich.

Qualität: Unsere Farbdrucke fielen recht hell aus und hatten eine gute Detaildarstellung. Allerdings erkannten wir insbesondere bei Farbflächen Streifen. Im Schwarzweiß-Modus wiederum druckte das Gerät mit sattem Auftrag, worunter etwa die Abbildung feiner Linien litt. Auch der Buchstabenschärfe tat das nicht gut. Je kleiner der Text, desto stärker beeinträchtigten die Satellitenpünktchen die Lesbarkeit. Das zeigt unsere Nahaufnahme eines nur 4 Punkt kleinen Textes, die wir mit der Spezialkamera unserer Schwesterpublikation Tecchannel aufgenommen haben - siehe Abbildung.

Fazit: Die kleinen Gerätemaße sind rekordverdächtig. Angesichts der mittleren Leistungswerte und hohen Verbrauchskosten bleibt aber noch Luft für Verbesserungen.

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