Vergleichs-Test
SSD-Festplatten bis 128 GB: Platz 1 bis 5
Platz 1: Patriot Wildfire 120GB
Die Solid State Drive überzeugt mit einem sehr hohen Schreibbefehl-Durchsatz im Test. Damit eignet die Flashspeicher-Festplatte hervorragend für Anwendungen, die eine hohe Festplatten-Aktivität erzeugen. Das Tempo der SSD ist über alle Tests gemittelt sehr gut. Nur Standardkost bietet Patriot bei der Ausstattung. Kritikpunkte des Wildfire-Modells sind die für eine SSD sehr hohe Leistungsaufnahme und der gesalzene Preis: Beim aktuellen Straßenpreis von rund 200 Euro fällt das Preis-Leistungs-Verhältnis der Patriot Wildfire 120GB teuer aus - denn das Gigabyte kostet Sie rund 1,80 Euro.
Vorteile: erstklassige IOPS-Leistung, flinke Zugriffszeiten, sehr hohe Praxis-Datenraten, 36 Monate Garantiezeit
Nachteile: verbraucht sowohl im Leerlauf als auch unter Last zu viel Strom, karger Lieferumfang, kostet deutlich mehr als vergleichbare Konkurrenzmodelle
Ausführlicher Test: Patriot Wildfire 120GB
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Platz 2: Adata S511 Series 120GB
Die Adata S511 Series 120GB besticht durch die ausgezeichnete Leseleistung, die sehr niedrige Leistungsaufnahme und den überdurchschnittlich guten Lieferumfang. Zu den Kritikpunkten der SATA-3-Festplatte gehören die vergleichsweise schwache Schreibleistung und die müden Zugriffszeiten. Unterm Strich fällt das Preis-Leistungs-Verhältnis der Adata S511 120GB aber sehr günstig aus. Der Grund dafür ist der attraktive Straßenpreis von aktuell rund 120 Euro. Deshalb bezahlen Sie bei dem Adata-Modell knapp 1,10 Euro pro Gigabyte - das ist für die gezeigte Leistung sehr günstig.
Vorteile: erstklassige Leseleistung, sparsamer Verbrauch, gute Ausstattung, sehr günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis
Nachteile: schwache Schreibleistung, mäßige Zugriffszeiten
Ausführlicher Test: Adata S511 Series 120GB
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Platz 3: Transcend SSD720 128GB
Die Transcend SSD720 128GB bietet meist eine gute bis sehr gute Transferleistung, insbesondere der Befehlsdurchsatz beim Schreiben weiß zu gefallen. Das macht die SSD interessant für den Einsatz in Workstations, die viele Schreibbefehle gleichzeitig bearbeiten müssen. Für die Transcend-SSD spricht auch der niedrige Energieverbrauch unter Last. Der Lieferumfang der Flashspeicher-Festplatte enttäuscht hingegen. Der Straßenpreis der SSD liegt derzeit bei knapp 115 Euro. Damit fällt das Preis-Leistungs-Verhältnis der Transcend SSD720 128GB unterm Strich sehr günstig aus - das Gigabyte kostet Sie nur 95 Cent.
Vorteile: exzellenter Schreibbefehl-Durchsatz, flinke Zugriffszeiten, sehr hohe Datenraten, niedriger Stromverbrauch, sehr günstiger Gigabyte-Preis, flexibel einsetzbar dank sieben Millimeter Bauhöhe
Nachteile: die schottische Ausstattung enthät vier Schrauben, sonst nichts
Ausführlicher Test: Transcend SSD720 128GB
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Platz 4: Extrememory XLR8 Express 120GB
Die Extrememory XLR8 Express 120GB bietet sehr hohe Transferraten und kurze Zugriffszeiten. Vor allem der ausgezeichnete Befehlsdurchsatz beim zufälligen Schreiben von über 61.000 IOPS ragt bei den Tempomessungen heraus. Nicht punkten kann die Solid State Drive beim recht dürftigen Lieferumfang. Negativ zu Buche schlägt die vergleichsweise hohe Leistungsaufnahme der Flashspeicher-Festplatte. Das Preis-Leistungs-Verhältnis der 120-GB-SSD fällt preiswert aus. Bei einem aktuellen Straßenpreis von rund 180 Euro ist die XLR8 Express 120GB für die gebotene Leistung teuer. Das Gigabyte kostet Sie bei der Flashspeicher-Festplatte rund 1,60 Euro.
Vorteile: kurze Zugriffszeiten, sehr hohe Datenraten
Nachteile: hohe Leistungsaufnahme, dürftiger Lieferumfang, verglichen mit dem Konkurrenzumfeld zu teuer
Ausführlicher Test: Extrememory XLR8 Express 120GB
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Platz 5: Corsair Force GT 120GB
Die Corsair Force GT 120GB stellt beim sequenziellen Lesen und den Zugriffszeiten neue Rekorde auf. Das reicht aber nicht, um sich mit dem Titel "schnellste SSD im Test" zu schmücken. Denn das Force-GT-Modell zeigt Schreibschwächen im Praxistest und erreicht bei den IOPS-Messungen nicht das überragende Niveau der Konkurrenz. Trotzdem ist die Corsair Force GT 120GB eine gute Flashspeicher-Festplatte. Denn das Force-GT-Modell ist flott unterwegs und trotzdem sparsam im Stromverbrauch. Hinzu kommt das günstige Preis-Leistungs-Verhältnis der Corsair-SSD. Bei einem aktuellen Straßenpreis von rund 110 Euro kostet Sie das Gigabyte bei der Corsair Force GT 120GB nur knapp einen Euro.
Vorteile: blitzschnelle Zugriffszeit, exzellentes Lesetempo, sparsam im Stromverbrauch, günstiger Preis
Nachteile: Schwächen beim Schreiben, recht magerer Lieferumfang
Ausführlicher Test: Corsair Force GT 120GB
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12.01.12
Hat man Samsung SSD830 und Crucial M4 absichtlich vergessen?
Oder habe ich sie übersehen?
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12.01.12
Das ist keine Absicht, sondern hängt allein von den Testmustern ab, die uns die Hersteller zur Verfügung stellen.
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12.01.12
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12.01.12
Worauf Sie wahrscheinlich anspielen ist das Phänomen, dass innerhalb einer SSD-Baureihe mit der Kapazität die Leistung steigt. Das belegen auch unsere Messergebnisse, beispielsweise bei den Baureihen Adata S511 und Solidata X8, wo Sie den direkten Vergleich zwischen einem 120- und einem 240-GB-Modell ziehen können.
Aus diesem Grund bewertet PC-WELT Flashspeicher-Festplatten abhängig von der Kapazitätsklasse - alles andere würde bedeuten, Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Das heißt im Umkehrschluss: Wer kein 120/128-GB-Modell in den Test schickt, kann dort auch keinen Test-Award gewinnen und überlässt anderen Herstellern das Feld.
Hinzu kommt: Wir wollen möglichst vielen Herstellern die Möglichkeit zum Test einräumen, um die Vielfalt des Marktes abzubilden. Deswegen finden Sie bei uns beispielsweise auch SSD-Tests von eher unbekannten Herstellern wie Mach Xtreme oder Silicon Power.
Aus diesem Grund sind wir per se schon voll und ganz mit den Testmustern der Hersteller ausgelastet und sehen keine zwingende Notwendigkeit, noch zusätzlich Testmuster einzukaufen. Dies würden wir nur dann tun, wenn wir Hinweise erhalten, dass ungewöhnlich große Leistungsunterschiede zwischen den Kapazitätsklassen auftreten.
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12.01.12
Nööö, logisch - allerdings könnte man dann als "Leser" davon ausgehen, daß selbst gekaufte "Testmuster" auch kritischer beurteilt werden können: ist man dann doch keinem Hersteller "verpflichtet"... :PatPat:
LG
Ramses
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12.01.12
Ich finde nur Links zu den beiden "baugleichen" Siegern.
Oder muß ich da in die Zeitung schauen?
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12.01.12
LG
Ramses
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13.01.12
Edit: aaah, unter den dummerweise geblockten Bildern finden sich Links zu den Einzeltests.
Ja schön, aber der Vergleich fehlt mir nach wie vor.
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13.01.12
Die Frage ist allerdings: lohnt sich das wirklich???
Ich denke mal, wenn man sich die Tests so anschaut - und die Preise der Platten, hat man ja schon selber zwei oder drei Favoriten... Von denen würde ich mir die Tests einfach ausdrucken und dann selber entscheiden, welche SSD-Festplatte ich haben möchte.
LG
Uli
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13.01.12
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22.06.12
Ich weiß beim besten Willen nicht, was ich mit einem "Vergleichstest" anfangen soll, wo die führenden Marken Intel, Samsung, Kingston, OCZ, ... nicht mit getestet wurden. Und dann haben diese getesteten Dinger auch noch so hohe Preise!
Für eine Kaufentscheidung ist dieser Test nicht zu gebrauchen!
Und der Testsieger scheint mir hier auf nicht redliche Art und Weise entstanden zu sein...
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