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Navigationsgeräte über 250 Euro im Test

28.09.2009 | 15:15 Uhr |

Das Angebot bei Navigationsgeräten über 250 Euro ist vielfältig: Sie finden Navis mit Echtzeit-Diensten, 3D-Ansicht oder DVB-T-Funktion. Im Test prüfen wir, wie gut sich die High-End-Lotsen in der Praxis schlagen.

Ein Navigationsgerät, das mehr als 250 Euro kostet, bringt auch etwas ganz Besonderes mit: So funktioniert beim Garmin Nüvi 865TFM die Spracheingabe über die Fernbedienung. Andere Navis zeichnen gefahrene Strecken auf, um mit der Zeit schlauer zu werden wie die Modelle Falk F10 und F12 3rd Edition. Auch Design zählt zu den Merkmalen, die den Unterschied machen, wie das Navigon 8410 mit seinem kapazitiven Touchscreen verdeutlicht.

Viele Karten und 3D-Effekte
Navigationsgeräte dieser Preiskategorie bringen umfassendes Kartenmaterial für Europa mit, die Modelle Garmin Nüvi 770TFM und Tomtom Go 930 sogar für USA und Kanada.
Außerdem setzen Hersteller wie Navigon und Falk auf 3D-Darstellung zur besseren Orientierung am Schirm. Der Effekt beschränkt sich derzeit noch auf einzelne Gebäude wie etwa beim Falk F12 3rd Edition, soll aber auch schon ganze Straßenzüge umfassen, was sich im Test beispielsweise des Navigon 8410 derzeit jedoch noch nicht nachvollziehen ließ.

Schlaues Navi und Echtzeitdienste
Ein Navi, das nur eine einzige Route berechnet, ist out. Vermehrt geben die Geräte mehrere Routen vor – ein Beispiel ist das Navigon 8410: Hier berechnet der Lotse drei Wegstrecken, aus denen der Anwender dann auswählt. Die Routen unterscheiden sich und berücksichtigen als "My Routes" auch Präferenzen des Fahrers.
Oder die Navis zeichnen gefahrene Strecken auf, um mit diesen Erfahrungswerte die Routenberechnung zu verbessern. Wie die Modelle Falk F10 und F8 2nd Edition. Bis zu 1000 Kilometer speichern die Geräte. Allerdings sind die Streckendaten nicht sofort für die Routenführung nutzbar, sondern müssen erst an Falk übermittelt werden. Der Hersteller unterzieht das überspielte Wissen einem Check, bevor es allen Nutzern wieder zum Überspielen überlassen wird.

Gleichzeitig bleibt das Navi mit Echtzeitdiensten stets aktuell. Das Gerät verbindet sich ins Mobilfunknetz und ruft zusätzliche Infos zur Verkehrslage, Radarsituation oder zu Parkmöglichkeiten ab. Allerdings sind die Dienste kostenpflichtig: Nach einer festgelegten Frist (meist drei Monate) kommen entweder monatliche Gebühren wie etwa bei Tomtom mit 9,95 Euro oder Jahresabos wie bei Navigon mit rund 80 Euro auf Sie zu. Diese Zusatzkosten lohnen sich nur für Anwender, die tatsächlich ungemein viel unterwegs sind.

Auf den folgenden Seiten finden Sie die Navigationsgeräte über 250 Euro, die es auf die Plätze eins bis zehn geschafft haben. Mit einem Klick auf "Ausführlicher Testbericht" gelangen Sie zu den technischen Daten und Testergebnissen des jeweiligen Navis.

Worauf Sie beim Kauf eines Navis außerdem achten sollten, finden Sie kompakt zusammengefasst im Beitrag „ Kaufratgeber – Das ideale Navi “.
Sie wollen nicht mehr als 250 Euro für ein Navi ausgeben? Dann verschaffen Sie sich im Vergleichstest " Das beste Navi bis 250 Euro " einen Überblick.

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