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Restore It Pro 7.1

13.11.2006 | 08:30 Uhr |

Restore It Pro 7.1 erledigt zuverlässig die tägliche Datensicherung und ist einfach zu bedienen

Festplatten können nicht groß genug sein. Das erkennt man spätestens während der Installation von Restore IT. Vom noch freien Plattenpatz möchte die Datensicherungssoftware gleich etwas mehr als die Hälfte für sich abzwacken und vor dem Benutzer im so genannten „sicheren Bereich“ auf einer NTFS- oder FAT32-Partition der Boot-Platte verstecken. Mindestens ein Gigabyte fordert die Software, um darin Restore-Programmkernel und Sicherungs-Images von wichtigen Daten zu speichern.

Allerdings erklärt die Hilfe-Funktion während der Installation nicht, was „Sicherung auf Dateiebene“ ist. Dass es sich dabei um die Sicherung von Einzeldateien handelt, erfährt der Benutzer erst später aus der besseren Programmhilfe. Nach der Installation und einem Neustart meldet sich sofort Restore IT zu Wort und bietet an, im „Vor-BS-Modus“ zu starten. In diesem Windows-unabhängigen Modus können Sicherungen sogar dann zurückgespielt werden, wenn Systemdateien des Microsoft-Systems defekt sind.

Anschließend erzeugt das Backup-Programm einen ersten inkrementellen Sicherungspunkt und lädt Windows. Diese Sicherheitspunkte erstellt Restore IT täglich automatisch, wenn man es nicht verstellt. Voreingestellt ist auch, dass zuerst zehn Kopien erzeugt werden, bevor der erste Sicherheitspunkt gelöscht wird. Das hat den großen Vorteil, dass man sich nicht mehr um Backups kümmern muss.

Auch die anderen Funktionen gefallen: Mit ein paar Klicks erzeugt der Benutzer eine CD oder DVD mit einem vollständigen Image, von der das gesamte System wiederhergestellt werden kann. Die Sicherung erfolgt in Echtzeit während des Betriebs. Einzelne Dateien können ebenso restauriert werden wie ganze Images.

Schön ist, dass in Restore IT alles auf ein paar Klicks hin passiert – obwohl die Menüoberfläche den gängigen Standards nicht entspricht. Was fehlt, sind deutliche Hinweise, welche Programme vor und während der Installation benutzt beziehungsweise nicht benutzt werden sollten.

Fazit: Ein Programm, dass sich automatisch um die täglichen Sicherungen kümmert, einfach zu bedienen ist und sinnvolle Funktionen bietet – viel besser als die Systemwiederherstellung von Windows.

Alternative: Paragon Drive Backup ( www.drivebackup.de ) hat ähnliche Funktionen wie Backup und Imaging und kostet in der Personal Edition 40 Euro. Einen Test dazu finden Sie hier .

BEWERTUNG

Leistung (50%): Note 2,0
Bedienung (35%): Note 1,5
Dokumentation (5%): Note 3,0
Installation/De-Installation (5%): Note 2,5
Systemanforderungen (5%): Note 3,0

GESAMTNOTE: 2,0

Anbieter:

Nobox

Weblink:

www.nobox.de

Preis:

50 Euro

Betriebssysteme:

Windows 2000, XP

Plattenplatz:

mindestens 1 Gigabyte

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