Im 3D Mark 06 erreichte der Aldi-PC ein Gesamtergebnis von 9749 Punkten und unterstreicht dadurch seine Spieletauglichkeit. Zudem war der Medion Akoya P7340 D mit diesem Ergebnis schneller als der hauseigene Spiele-PC Medion Erazer X6301 D (9461 Punkte). Sehen lassen kann sich auch die Punktezahl im 3D Mark Vantage mit 5505 Punkten. Im Vergleich zum Medion Akoya P7340 D erreichen waschechte Gaming-PCs wie etwa der Hardware4u Gamers Dream Revision 3.2 GX4 mit 39216 Punkten Werte von einem anderen Stern (plus 700 Prozent!) - aber mit diesen Spiele-Boliden der 4000-Euro-Klasse will sich der Multimedia-Tausendsassa von Aldi ja auch gar nicht messen.
Trotzdem bietet der Medion Akoya P7340 D eine brauchbare Spieleleistung, wie der Praxis-Härtetest mit dem leistungshungrigen Titel Crysis zeigte: Sogar bei einer Auflösung von 1920 x 1200 Bildpunkten erreichte der Aldi-PC noch flüssige Bildraten - allerdings nur bei mittleren Details und deaktiviertem Anti-Aliasing. Maximale Grafikpracht erzielte der Medion Akoya P7340 D in der 1024er-Auflösung, dann sind hohe Qualitätseinstellungen bei vierfacher Kantenglättung fast ruckelfrei drin.
Im System-Benchmark PC Mark 05 kam der Medion Akoya P7340 D auf solide 7832 Punkte. Hier lag der Aldi-PC unter dem Leistungsniveau seiner Preisklasse. So war beispielsweise der Ultraforce X4 620 - ATI HD4870 mit 9946 Punkten fast 27 Prozent schneller. Ein vergleichbares Ergebnis förderte der PC Mark Vantage zutage. Mit 4950 Punkten landete der Medion Akoya P7340 D nur im hinteren Mittelfeld. So erarbeitete sich etwa der Agando Fuego @9500i5 ocd dank der sehr schnellen Quad-Core-CPU Intel Core i5-750 im PC Mark Vantage gegenüber dem Aldi-PC einen Tempovorsprung von über 50 Prozent. Allerdings kostet der amtierende Testsieger der PCs bis 700 Euro auch 100 Euro mehr - und der Lieferumfang ist im Vergleich zum Medion Akoya P7340 D spartanisch.
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