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Razer Naga Hex V2 im Praxis-Test

29.07.2016 | 13:14 Uhr |

Die Neuauflage der Gaming-Maus für MOBA-Spieler bietet einen verbesserten Sensor und überarbeitete, mechanische Daumentasten. Ob die Weiterentwicklung gelungen ist, klären wir im Praxis-Test.

Wir hatten die erste Razer Naga Hex im Jahr 2012 bereits im Test und beurteilten die Gaming-Maus als präzise, hochwertig verarbeitetes Modell. Die kreisförmig angebrachten Daumentasten fordern allerdings etwas Einarbeitungszeit von ungeübten Spielern. Die Zielgruppe des Nagers ist hingegen klar definiert: Vor allem MOBA-Gamer (Multiplayer Online Battle Arena) sollen mit Hilfe der leicht erreichbaren Daumentasten schneller reagieren können.

TEST-FAZIT: Razer Naga Hex V2

Die Razer Naga Hex V2 ist ein würdiger Nachfolger der ersten Version und punktet mit hochwertiger Verarbeitung, RGB-Beleuchtung und hochpräzisen Laser-Sensor. Die Überarbeitung der Daumentasten ist ebenfalls gelungen. Die Zusatz-Tasten sind komfortabel und schnell zu erreichen, ohne dabei den Spieler zu überfordern. Darüber hinaus ist das Design schlicht gehalten und ermöglicht eine bequeme Bedienung auch über mehrere Stunden.

Allerdings ist das Design nur für Rechtshänder geeignet. Und auch die Cloud-Speicherung über die intuitive Razer-Synapse-Software hat ihre Vor- und Nachteile: So stehen die Einstellungen zwar praktisch weltweit zur Verfügung, ein Offline-Betrieb an einem anderen PC ist aber nicht möglich. Razer ruft für die Naga Hex V2 einen Preis von rund 100 Euro auf (unverbindliche Preisempfehlung). Damit ist die Maus satte 20 Euro teurer als der Vorgänger – unserer Meinung nach garantiert alles andere als ein Schnäppchen, im Vergleich mit der Konkurrenz aber – leider – nicht zu hoch gegriffen.

+ hochwertige Verarbeitung

+ RGB-Beleuchtung

+ bequeme Form

+/- Cloud-Speicherung

- nur für Rechtshänder geeignet

Das ist neu bei der Razer Naga Hex V2

Bereits in Sachen Design sind die Unterschiede zum Vorgänge deutlich erkennbar: Während die erste Version mit Hochglanzlack aufzufallen wusste, hält sich die Weiterentwicklung vornehm zurück und nutzt matten, schwarzen Kunststoff. Neu ist allerdings, dass das Razer-Logo, Mausrad und die Daumentasten in einer von 16,8 Millionen Farben effektreich leuchten können. Das etwas bauchige Design ist geblieben, womit sie sich sehr gut für Palm-Grip-Spieler eignet – also für diejenigen, die gerne ihre komplette Hand auf der Maus ablegen.

Das bauchige Design erlaubt eine bequeme Bedienung, die allerdings nur Rechtshändern vorbehalten ist.
Vergrößern Das bauchige Design erlaubt eine bequeme Bedienung, die allerdings nur Rechtshändern vorbehalten ist.
© Razer

Die größten Neuerungen betreffen den Sensor und die Daumentasten: Der sogenannte 5G-Lasersensor löst nun mit bis zu 16.000 DPI auf. Ein extrem hoher Wert, der in der Praxis wohl kaum zum Einsatz kommen dürfte. Da sich die Auflösung aber selbst definieren lässt, stört das nicht weiter – wer hat, der hat! Ab Werk erfolgt die Umstellung in Echtzeit übrigens über die beiden Tasten unter dem Scrollrad, wie schon beim Vorgänger.

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Auch die Daumentasten hat Razer komplett überarbeitet. So befinden sich nun insgesamt sieben Daumentasten an der linken Außenseite, die kreisförmig um eine gummierte Daumenauflage angeordnet sind. Weiterhin handelt es sich nun um mechanische Tasten, die eine längere Haltbarkeit und einen knackigeren Druckpunkt vorweisen können.

Die Daumentasten sind nun mechanisch, aber weiterhin kreisförmig um eine gummierte Daumenablage angeordnet.
Vergrößern Die Daumentasten sind nun mechanisch, aber weiterhin kreisförmig um eine gummierte Daumenablage angeordnet.
© Razer

MOBA-Profile zum Download und Cloud-Speicherung

Um auch Einsteigern den Start mit der Razer Naga Hex V2 zu erleichtern, stellt der Hersteller gleich mehrere voreingestellte Profile für die beiden bekanntesten MOBAs League of Legends (LoL) und Dota 2 als Gratis-Download bereit. Damit lassen sich unter anderem über die Daumentasten schneller Zaubersprüche auslösen, Gegenstände einsetzen oder auch die Kommunikation mit den Team-Mitgliedern flotter umsetzen.

Dank gummierter Flächen liegt die Razer Naga Hex V2 sicher in der Hand.
Vergrößern Dank gummierter Flächen liegt die Razer Naga Hex V2 sicher in der Hand.
© Razer

Doch natürlich steht es Ihnen auch frei, alle Tasten nach eigenen Wünschen zu programmieren oder auch mit Makros zu belegen. Das und auch die Beleuchtung stellen Sie im Treiber-Tool „Razer Synapse“ ein. Glücklicherweise ist die Software leicht verständlich und nicht überladen. Die Speicherung kann auch in mehreren Profilen erfolgen, die sich dann wiederum in der Razer-Cloud speichern lassen. Sehr gut finden wir auch die Möglichkeit, die Naga Hex V2 auf den Untergrund zu kalibrieren. Somit stehen Ihnen Ihre persönlichen Einstellungen an jedem internetfähigen Gerät bereit.

Technische Daten

Razer Naga Hex V2

Abmessungen (L x B x H)

119 x 75 x 43 Millimeter

Gewicht

135 Gramm

Tastenanzahl

14

Frei belegbar

Ja

Mausrad

3-Wege

Sensortyp / -bezeichnung

Laser / 5G-Laser-Sensor

Maximale Auflösung in DPI

16.000

Polling-Rate

bis zu 1000 Hertz

Profil- / Makrofunktion

ja / ja

Verbindung

USB-2.0-Kabel (2,1 Meter Länge)

Weitere Ausstattung / Besonderheiten

gesleevtes Kabel / RGB-Beleuchtung / Treiber-Software mit Cloud-Speicherung

Allgemeine Daten

Gerätekategorie

Peripherie

Hersteller

Razer

Internetadresse

www.razerzone.com

Preis (unverbindliche Preisempfehlung)

99,99 Euro

Garantie

24 Monate

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