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Rapidsolution Tunebite 3

12.05.2006 | 11:50 Uhr |

Für die Konsumenten von legal erworbener MP3-Musik sind Kopierschutz-Massnahmen ein lästiges Übel - Tunebite beseitigt DRM.

Plus Einfach, schnell, gute Konfigurationsmöglichkeiten
Minus Benötigt sehr leistungsfähige Rechner

Web www.tunebite.de
Preis ca. 15 Euro "Premium" (Audio), ca. 25 Euro "Platinum" (Audio + Video)

RE-ENCODER: Tunebite verwendet ein einfaches Verfahren, um eine Kopie einer beliebigen, unter Windows abspielbaren Audio- oder Video-Datei zu erzeugen. Die Installationsroutine installiert dafür einen eigenen Systemtreiber, der Tunebite den Zugriff auf die intern verarbeiteten Sounds ermöglicht. Diese unkomprimierten, von Meta-Informationen vollkommen befreiten, Sounddaten leitet das Tool dann an einen installierten Encoder weiter, der seinerseits zum Beispiel eine MP3-Datei erzeugt.

RECHT & GESETZ: Rechtlich gilt Tunebite - zumindest nach Auffassung von RapidSolution und der schließen wir uns hier an - als Analogkopierer. Tatsächlich wird die Original-Datei ja einmal decodiert und anschließend wieder encodiert.

Es gibt noch eine zweite mögliche Interpretation, die darauf hinausläuft, dass dieses Verfahren primär DRM-Informationen entfernt und deswegen gegen den Paragraphen 95c des Urheberrechts verstößt. Die erscheint allerdings gewagt, weil damit jegliche analoge Kopie grundsätzlich zu untersagen wäre: Der analoge Signalweg ermöglicht einfach die Übertragung von DRM-Informationen nicht. Genau diese Merkmale treffen allerdings auch auf das Tunebite-Verfahren zu.

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