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6 kostenlose Online-Virenscanner im Test

Freitag den 14.03.2008 um 07:17 Uhr

von Arne Arnold

Ein Online-Virenscanner prüft unkompliziert, ob Ihr PC wirklich sauber ist – und ist aktueller als Ihr installierter Virenschutz. Wir haben sechs Dienste getestet und sagen Ihnen, welchen Sie verwenden sollten.
Infiziert oder sauber? Betrogen oder sicher? Viele Anwender haben ab und an Zweifel, ob ihr Rechner noch virenfrei oder ob er mit gefährlichem Code verseucht ist. Verhält sich Ihr PC merkwürdig? Blinkt die Online-Verbindung, obwohl Sie nichts herunterladen? Oder rattert die Festplatte scheinbar grundlos? Dass das installierte Antiviren-Programm schweigt, verschafft nicht immer Gewissheit. Vielleicht sind Sie in die dunklen Ecken des Internets geraten und haben sich dort einen Schädling eingefangen, den das Antiviren-Tool noch nicht kennt. Ein Online-Scanner dagegen ist immer so aktuell wie nur irgend möglich. Er liefert Ihnen so etwas wie eine zweite Meinung zum Zustand Ihres Systems. Wir haben sechs Dienste getestet.

Das leisten Online-Scanner

Ein Online-Scanner verschafft Ihnen Klarheit darüber, ob Ihr System mit Malware infiziert ist oder nicht. Im Idealfall findet er nicht nur alle Schädlinge auf einem PC, sondern kann sie auch beseitigen. Das bieten allerdings nicht alle Dienste. Die Scanner von Kaspersky und Symantec liefern lediglich einen Report. Das ist nicht ideal, aber dennoch hilfreich. Die Scanner verraten schließlich, wo sich der Schädling befindet und wie er heißt. Über das Virenlexikon des Antiviren-Herstellers lassen sich dann weitere Infos einholen. So erfahren Sie etwa, ob Sie den Schädling einfach löschen können, oder ob Sie ein spezielles Reinigungs-Tool brauchen.

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Darauf müssen Sie achten

Online-Scanner eignen sich nicht für Modem- oder ISDN-Nutzer. Denn obwohl es Online-Tools sind, werden sie vom Browser als Active-X-Module heruntergeladen. Dabei entpuppen sie sich als ganz schöne Schwergewichte: Selbst das kleinste Tool schlägt mit 15 MB zu Buche, das dickste hat 123 MB – für Anwender Breitbandanschluss kein Problem, fürs Modem nicht zumutbar.
Administratorrechte: Für die erste Installation der Online-Scanner im Browser benötigen Sie ein Benutzerkonto mit Administratorrechten – oder Sie starten den Internet Explorer über das Kontextmenü und „Ausführen als“ mit diesen Rechten. Wenn Sie den Scanner das zweite Mal verwenden, ist das nicht mehr nötig.
Sicherheit: Sind die Scanner einmal geladen, dann verbleiben sie als Active-X-Programme auf Ihrem PC. Diese Add-ons für den Internet Explorer fielen in den vergangenen Monaten allerdings wegen schwerer Sicherheitslücken unangenehm auf. Darum gilt: Entweder Sie nutzen den Scanner regelmäßig. Dann aktualisiert sich das Tool jedes Mal und lädt dabei auch Updates gegen vorhandene Sicherheitslücken, oder Sie de-installieren den Online-Scanner nach der Nutzung. Wie das bei den einzelnen Diensten funktioniert, steht in der Tabelle auf der nächsten Seite.
Firefox: Alle Dienste setzten den Internet Explorer als Browser voraus. Lediglich Trend Micro bietet zusätzlich noch einen Scanner für Firefox.

Freitag den 14.03.2008 um 07:17 Uhr

von Arne Arnold

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