Hilfsmittel, die unbehelligtes Surfen im Internet versprechen, gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Die meisten beschränken sich auf das Löschen von temporären Internet-Dateien, dem Löschen der History oder stellen einen lokalen Proxy Server bereit. Anonymität Gewähr gewährleisten sie damit selten. Proxy Probe geht einen anderen Weg.

Hilfsmittel, die unbehelligtes Surfen im Internet versprechen, gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Die meisten beschränken sich auf das Löschen von temporären Internet-Dateien, dem Löschen der History oder stellen einen lokalen Proxy Server bereit. Anonymität Gewähr gewährleisten sie damit selten. Proxy Probe geht einen anderen Weg.

Das Tool durchsucht das Netz nach öffentlich zugänglichen Proxy Servern. Über diese kann man dann getarnt surfen. Allerdings bleibt unklar, was diese Server protokollieren, denn Proxy Probe beschränkt sich auf die Suche nach solchen Servern. In der Ergebnisleiste werden die gefundenen Server samt IP-Adresse, Standort und Verfügbarbeit aufgeführt. Am bequemsten läuft die Suche über die Funktion AutoFind. Will man einen gefundenen Server nutzen, so muss man die Proxy-Einstellungen des Browsers auf "localhost" setzen.

Ein echtes Ärgernis ist die Dokumentation. Sie führt den Anwender lediglich zur mageren Online-FAQ, die über einige grundlegende Informationen nicht hinausgehen. Positiv: Anders als die Vorgängerverson 3.x fällt Proxy Probe 4.1 nicht mehr durch Programmabstürze auf.

Alternativen: Wesentlich mehr Leistung und komfortable Funktionen bietet das kostenlose Tool JAP ( http://anon.inf.tu-dresden.de ).

Gesamtergebnis:

Leistung (50 %) 3,0
Bedienung (35 %) 3,0
Dokumentation (5 %) 4,0
Installation/De-Installation (5 %) 2,5
Systemanforderungen (5 %) 2,5

Gesamtnote:

3,0

Anbieter:

SR JK Engineering

Weblink:

www.srjkeng.com

Preis:

39 Dollar

Betriebssysteme:

Windows 98/ME, NT 4, 2000, XP

Prozessor:

Pentium

RAM:

64 MB

Plattenplatz:

5 MB

Sonstiges:

keine Angabe

Sprache:

englisch

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