Mobil ab 500 Euro
Preistipp: Lenovo Ideapad U350
Knapp über sechs Stunden lief das Lenovo Ideapad U350 im Akku-Test: Gut, aber nicht spitze. Die Top-Geräte in dieser Klasse schaffen acht bis zehn Stunden. Dafür ist das Ideapad U350 mit einem Gewicht von 1,66 Kilogramm recht leicht. Notebooks, die noch weniger wiegen, kosten meist auch deutlich mehr.
Das spiegelnden Display des Lenovo Ideapad U350 enttäuschte im Test. Es strahlte mit 172 cd/m2 nicht hell genug, um es auch unter freiem Himmel problemlos ablesen zu können. Auch bei Kontrast, Helligkeitsverteilung und Farbwiedergabe überzeugte es nicht: Zwar sind die Bildschirme der meisten günstigen Leichtgewichte nicht überragend - doch immer noch besser als der im Ideapad U350.
Der Lüfter im Ideapad U350 drehte sich nur unter Last schnell - die Folge: Ausschließlich in ruhiger Umgebung hört man ihn.
Im Ideapad U350 sitzt ein stromsparender Single-Core-Prozessor von Intel, der Core 2 Solo SU3500 (1,4 GHz). Im Sysmark 2007 schaffte das Ideapad U350 damit 60 Punkte: Damit liegt die Rechenleistung des Lenovo-Notebooks zwischen einem Netbook, das rund 40 Punkte erreicht und einem günstigen Notebook mit der sparsamen Dual-Core-CPU Pentium SU4100.
Dem Lenovo Ideapad U350 fehlt ein eingebauter DVD-Brenner. Auch auf die Schnittstellen e-SATA oder einen Steckplatz für PC-Card und Expresscard muss man verzichten - wie bei den meisten günstigen Subnotebooks. Einen HDMI-Ausgang bringt das Notebook dafür ebenso mit wie eine umfassende Netzwerk-Ausstattung mit Gigabit-LAN, 11n-WLAN und Bluetooth.
Die Tasten des leichten Ideapad U350 sind so groß wie bei einem Standard-Notebook: Allerdings fallen einige Tasten schmaler aus. Das Schreiben geht dennoch schnell und angenehm von der Hand, denn die Tastatur ist stabil eingebaut und bietet einen deutlichen Tasten-Anschlag. Mit dem Touchpad kamen wir dagegen nicht gut zurecht: Das Touch-Feld bremste den Finger beim Navigieren, die Tasten waren klapprig eingebaut und ohne deutlichen Druckpunkt.


