15410

Praxistest: Sony Ericsson Z550i

Sony Ericssons Z550i ist ein handfester Vertreter der Business-orientierten Lifestyle-Klasse von Sony Ericsson. Das Mittelklassemodell erreichte uns in einer typischen quaderförmigen Verpackung mit Sichtfenster, die der Hersteller für die meisten seiner Mittelklasse-Handys nutzt. Besonders reichhaltig ist der Lieferumfang aber nicht: weder Datenkabel noch Software-CD liegen bei, auch einen Memorystick spendiert der Hersteller dem Handy nicht.

Das Gerät hat mit allen bisherigen Foldern von Sony Ericsson optisch wenig gemeinsam und erinnert mit seinem geradlinigen HiFi-Design an Sonys Vaio-Notebooks. Dabei gelingt Sony Ericsson die Gratwanderung zwischen maskuliner Protzigkeit und zurückhaltendem Edeldesign ziemlich gut: Vor allem der Materialmix aus poliertem Aluminium und robustem schwarzen Kunststoff ist ein klarer Pluspunkt des Klapphandys Handyschmuck oder Lanyards muss man geduldig an einer im linken Scharnierende eingefrästen Öse einfädeln. Die Rückseite offenbart neben einem kreisabschnittförmigen Lautsprecherausgang auch einen Anschluss für eine externe Antenne. Leider enttäuscht der Akkudeckel: er lässt wegen seines leichten vertikalen Spiels den einen oder anderen Knarzer vernehmen.

Als Display kommt Sony Ericssons leuchtstarkes Standard-TFT mit 176x220 Pixeln Auflösung zum Einsatz. Hauptaugenmerk liegt aber auf dem monochrom-blauen Außendisplay, das auf 128x36 Pixeln genug Platz bietet, um viele wichtige Statusinformationen anzuzeigen, die langsam über die Anzeigefläche scrollen. Klar voneinander abgesetzte, ins Grundgehäuse eingelassene Tasten mit großzügigen Abständen und weichen aber präzisen Druckpunkten laden zum Tippen ein. Auch an eine Extrataste fürs praktische Neues-Menü hat der Hersteller neben Navkey und Powerbutton gedacht; die Außentasten des Z550i beschränken aber auf eine gut erreich- und erfühlbare Tastenwippe an der rechten Seite, die vorrangig die Lautstärke steuert. Die blaue Tastaturbeleuchtung illuminiert Tastenfeld und 5-Wege-Navkey hell und gleichmäßig und lässt vor dem schwarzen Hintergrund auch im Hellen die Kontraste nicht verschwimmen.

0 Kommentare zu diesem Artikel
15410