Praxistest

Sony Ericsson W980

Mittwoch, 20.08.2008 | 07:30 von Areamobile
Das Design des W980 polarisiert. Viele wird der billige Kunststoff-Look abstoßen, andere werden den Retro-Charme lieben, den das Plastik-Handy in Verbindung mit dem kantigen Design versprüht.
Praxistest: Sony Ericsson W980
Vergrößern Praxistest: Sony Ericsson W980
© 2014

Beim Lieferumfang gibt sich der Hersteller zurückhaltend. Mit Bedienungsanleitung und Schnelleinweisung, Daten- und Ladekabel sowie einem hochwertigen Kopfhöhrern erinnert die Ausstattung zwar nicht an eine Jubiläumsausgabe, lässt aber für den Einstieg auch nichts vermissen. Eine Speicherkarte sucht man vergeblich. Die wird aber auch nicht gebraucht, schließlich verfügt das Handy über einen internen Speicher von acht Gigabyte.

Das Design des W980 polarisiert. Viele wird der billige Kunststoff-Look abstoßen, andere werden den Retro-Charme lieben, den das Plastik-Handy in Verbindung mit dem kantigen Design versprüht. Nur auf Fronseite und Tastenfeld dominiert schwarzer Klavierlack, der Rest ist aus griffigem, mattschwarzem Kunststoff gefertigt. Im geschlossenen Zustand schaut man auf eine silbrig spiegelnde Oberfläche, unter der sich das kleine Außendisplay sowie drei Sensorfelder zum Steuern des Musikplayers verstecken. Sowohl Display als auch Bedienelemente werden erst erkennbar, wenn sie mittels Tastendruck zum Leben erwachen. Leider ist die spiegelnde Oberfläche alles andere als robust ausgefallen. Bereits nach wenigen Tagen ärgerten wir uns über deutlich sichtbare Kratzer. Darüber hinaus kann man das kleine Außendisplay bei Sonnenlicht nur sehr schlecht ablesen.

Leider wirkt auch das Hauptdisplay ziemlich "retro". Eine Diagonale von 2,2 Zoll und 240x320 Pixel Auflösung bei 262.144 Farben entsprechen zwar gerade noch den aktuellen Multimedia-Standards, doch für ein Top-Handy der Walkman-Reihe wünscht man sich etwas mehr. Immerhin kann sich die Qualität des Displays sehen lassen. Mit ihren kreisrunden Tasten erinnert die Tastatur zwar stark an die muffigen 1950er, lässt sich aber gut bedienen. Alle Tasten profitieren vom extrem kurzen Tastenhub, der in einem knackigen Druckpunkt endet.

Lichteffekte sind ein großes Highlight des Walkman-Handys. Beim Musikhören wird der Retro-Folder zur Leuchtbombe. Das transparente Plexiglas unter den Sensortasten erwacht zum Leben und flackert im Walkman-Orange zum Takt der Musik. Auch ein eingehender Anruf wird durch flackernde Lichtsignale signalisiert, dann allerdings in schlichtem Weiß.

Mittwoch, 20.08.2008 | 07:30 von Areamobile
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